Abo
  • IT-Karriere:

Petya-Ransomware: Maersk, Rosneft und die Ukraine mit Ransomware angegriffen

Die Reederei Maersk, der russische Staatskonzern Rosneft und zahlreiche Behörden und Unternehmen in der Ukraine: Sie alle sind einen Monat nach Wanna Cry Ziel eines neuen Angriffs mit Ransomware. Genutzt wird eine Variante von Petya, der Verbreitungsweg ist bislang unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Screenshot einer früheren Version der Petya-Ransomware
Screenshot einer früheren Version der Petya-Ransomware (Bild: Kaspersky)

Zahlreiche Firmen sind offenbar erneut Ziel eines Ransomware-Angriffs. Dieser wird aber nicht mit der Wanna-Cry-Ransomware durchgeführt, sondern mit einer Variante des seit längerem bekannten Verschlüsselungstrojaners Petya.

Stellenmarkt
  1. VascoMed GmbH, Binzen
  2. KRÜSS GmbH, Hamburg

Bereits am Morgen hatte die dänische Reederei Maersk mitgeteilt, Ziel eines Cyber-Angriffs zu sein, der die eigenen Systeme lahmgelegt habe. Auch die russische Ölfirma Rosneft gab an, einem "mächtigen Hackerangriff" ausgesetzt zu sein. Zurzeit gibt es noch keine Informationen dazu, wie sich die Ransomware verbreitet.

Die ersten erfolgreichen Angriffe trafen am Morgen die Ukraine. Dort sind mehrere Energieunternehmen wie Ukrenergo und Kyivenergo, die Post, verschiedene Banken und Medien sowie Mobilfunkprovider betroffen. Der Vizepremierminister des Landes, Pavlo Rozenko, hatte über einen Angriff mit Ransomware getwittert, auch Kievs Flughafen Borispol scheint betroffen. Die Webseiten mehrerer Energieunternehmen sind derzeit offline, am Flughafen kann es zu Verspätungen kommen.

Bislang keine Informationen über Verbreitungsweg

Bislang gibt es keine Informationen dazu, dass die Petya-Ransomware über eine Möglichkeit verfügt, sich als Wurm selbständig und ohne Interaktion der Nutzer weiter zu verbreiten. Möglicherweise nutzt die Ransomware die gleichen Sicherheitslücken wie Wanna Cry, hat aber keine Kill-Switch-Funktion implementiert. Gesicherte Informationen gibt es dazu aber bislang nicht.

Die letzte bekannte Version der Petya-Ransomware nutzt wie Wanna Cry nur eine einzige Bitcoin-Wallet, Zahlungen müssten demnach vermutlich händisch zugeordnet werden. Heute wurden sieben Zahlungen über jeweils 300 US-Dollar getätigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 157,90€ + Versand
  2. 72,99€ (Release am 19. September)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. 245,90€

Trollversteher 28. Jun 2017

Richtig. Vor allem, weil die Republikaner zur gleichen Zeit gehackt wurden. Diese Leaks...

bombinho 28. Jun 2017

Muessen sich die Entwickler dann mit CodeSnippets ausweisen oder reichen fotografische...


Folgen Sie uns
       


Cepton Lidar angesehen

So funktioniert der Laserscanner des US-Startups Cepton.

Cepton Lidar angesehen Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
      Projektmanagement
      An der falschen Stelle automatisiert

      Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
      Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


          •  /