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Petunia Tech: Wisoccero spielt Fußball

Ballbeherrschung ist nicht so seine Sache, aber schießen kann er: Wisoccero ist ein Fußball-Roboter, der auf einem Arduino Mega basiert.

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Fußball-Roboter Wisoccero: kann mit Arduino-Shields erweitert werden
Fußball-Roboter Wisoccero: kann mit Arduino-Shields erweitert werden (Bild: Petunia Tech)

Pass, Schuss und Tor: Das US-Unternehmen Petunia Tech hat einen fußballspielenden Roboter entwickelt. Der kann von gefühlvoll bis hart kicken. Elegante Dribblings sind aber nicht sein Ding.

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Wisoccero ist ein runder Roboter, der auf drei omnidirektionalen Rädern fährt. Für die Ortung hat er ein Gyroskop: Das richtet den Roboter stets auf das gegnerische Tor aus. Gesteuert wird der Roboter mit einem Joystick, der in dem Gehäuse eines Xbox-360-Controllers untergebracht ist.

Wisoccero dribbelt nicht

Ein echtes Dribbling gibt es nicht: Der Roboter schnappt sich den Ball mit Hilfe eines Magneten - sein Lauf über das Spielfeld ähnelt also dem eines Rugby-Spielers. Geschossen wird mit einem elektromechanischen Bauteil, die Energie des Schusses ist regulierbar. Das Schusssystem wird von zwei Kondensatoren gespeist. Die beiden aufrecht stehenden Komponenten dienen auch für die Orientierung des Spielers: Sie zeigen an, wo für den Roboter vorne ist.

  • Der Roboter Wisoccero spielt Fußball. Er fährt auf drei omnidirektionalen Rädern. (Bild: Petunia Tech)
  • Gesteuert wird der Roboter mit einem Joystick im Gehäuse eines Xbox-360-Controllers. (Bild: Petunia Tech)
  • Lasst die Spiele beginnen. (Bild: Petunia Tech)
Der Roboter Wisoccero spielt Fußball. Er fährt auf drei omnidirektionalen Rädern. (Bild: Petunia Tech)


Der Roboter basiert auf einem Arduino Mega mit einem Atmega2560-Microcontroller. Vernetzt ist der Wisoccero mit dem Wiloader, einem WLAN-Modul für Arduino-Boards, das ebenfalls von Petunia Tech entwickelt wurde. Der Roboter kann um Arduino-Zusatzmodule, Shields genannt, erweitert werden, etwa eine Kamera oder einen Entfernungsmesser.

Das Spiel dauert 90 Minuten, der Akku hält 120 Minuten

Drei Lithium-Ionen-Akkus versorgen den Roboter mit Strom. Sie ermöglichen eine Spieldauer von rund zwei Stunden, laut Petunia Tech. Für die Nachspielzeit reicht es demnach. Ein Elfmeterschießen könnte am Ende durch die verbleibende Energie entschieden werden.

Um das Projekt zu finanzieren, hat Petunia Tech eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet. Das Ziel ist bescheiden: 5.000 US-Dollar wollen die Entwickler sammeln. Zwei Wochen vor Ende der Kampagne haben sie schon über 4.100 US-Dollar zusammen.

Um einen Wisoccero zu bekommen, muss ein Unterstützer 160 US-Dollar zur Kampagne beisteuern. Fußballspielen alleine macht aber nicht so viel Spaß. Deshalb gibt es auch ein Wisoccero-Doppelpack mit zwei Robotern, für 260 US-Dollar. Die Roboter sollen im Juni ausgeliefert werden.



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Samariter 24. Feb 2017

...beim RoboCup. Nur durch Schüler gebaut und komplett autonom. Habe da selbst zu...


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