Petunia Tech: Wisoccero spielt Fußball

Ballbeherrschung ist nicht so seine Sache, aber schießen kann er: Wisoccero ist ein Fußball-Roboter, der auf einem Arduino Mega basiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Fußball-Roboter Wisoccero: kann mit Arduino-Shields erweitert werden
Fußball-Roboter Wisoccero: kann mit Arduino-Shields erweitert werden (Bild: Petunia Tech)

Pass, Schuss und Tor: Das US-Unternehmen Petunia Tech hat einen fußballspielenden Roboter entwickelt. Der kann von gefühlvoll bis hart kicken. Elegante Dribblings sind aber nicht sein Ding.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler Virtuelle Inbetriebnahme und Digitalisierung (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Erlangen
  2. Monitoring Engineer / Informatiker (m/w/d) Log Management
    Firmengruppe Max Bögl, Sengenthal
Detailsuche

Wisoccero ist ein runder Roboter, der auf drei omnidirektionalen Rädern fährt. Für die Ortung hat er ein Gyroskop: Das richtet den Roboter stets auf das gegnerische Tor aus. Gesteuert wird der Roboter mit einem Joystick, der in dem Gehäuse eines Xbox-360-Controllers untergebracht ist.

Wisoccero dribbelt nicht

Ein echtes Dribbling gibt es nicht: Der Roboter schnappt sich den Ball mit Hilfe eines Magneten - sein Lauf über das Spielfeld ähnelt also dem eines Rugby-Spielers. Geschossen wird mit einem elektromechanischen Bauteil, die Energie des Schusses ist regulierbar. Das Schusssystem wird von zwei Kondensatoren gespeist. Die beiden aufrecht stehenden Komponenten dienen auch für die Orientierung des Spielers: Sie zeigen an, wo für den Roboter vorne ist.

  • Der Roboter Wisoccero spielt Fußball. Er fährt auf drei omnidirektionalen Rädern. (Bild: Petunia Tech)
  • Gesteuert wird der Roboter mit einem Joystick im Gehäuse eines Xbox-360-Controllers. (Bild: Petunia Tech)
  • Lasst die Spiele beginnen. (Bild: Petunia Tech)
Der Roboter Wisoccero spielt Fußball. Er fährt auf drei omnidirektionalen Rädern. (Bild: Petunia Tech)


Der Roboter basiert auf einem Arduino Mega mit einem Atmega2560-Microcontroller. Vernetzt ist der Wisoccero mit dem Wiloader, einem WLAN-Modul für Arduino-Boards, das ebenfalls von Petunia Tech entwickelt wurde. Der Roboter kann um Arduino-Zusatzmodule, Shields genannt, erweitert werden, etwa eine Kamera oder einen Entfernungsmesser.

Das Spiel dauert 90 Minuten, der Akku hält 120 Minuten

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
  2. LPI DevOps Tools Engineer – Prüfungsvorbereitung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21./22.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Drei Lithium-Ionen-Akkus versorgen den Roboter mit Strom. Sie ermöglichen eine Spieldauer von rund zwei Stunden, laut Petunia Tech. Für die Nachspielzeit reicht es demnach. Ein Elfmeterschießen könnte am Ende durch die verbleibende Energie entschieden werden.

Um das Projekt zu finanzieren, hat Petunia Tech eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet. Das Ziel ist bescheiden: 5.000 US-Dollar wollen die Entwickler sammeln. Zwei Wochen vor Ende der Kampagne haben sie schon über 4.100 US-Dollar zusammen.

Um einen Wisoccero zu bekommen, muss ein Unterstützer 160 US-Dollar zur Kampagne beisteuern. Fußballspielen alleine macht aber nicht so viel Spaß. Deshalb gibt es auch ein Wisoccero-Doppelpack mit zwei Robotern, für 260 US-Dollar. Die Roboter sollen im Juni ausgeliefert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fernsehen
Mit Satelliten-TV, Kodi und Ethernet zur Videosammlung

Satelliten-Fernsehen ist die beste Möglichkeit, sich eine private Film- und Seriendatenbank aufzubauen. Wir zeigen, welche Technik gebraucht und wie sie eingerichtet wird.
Eine Anleitung von Mathias Küfner

Fernsehen: Mit Satelliten-TV, Kodi und Ethernet zur Videosammlung
Artikel
  1. Delfast Top 3.0: Ukrainische Armee setzt E-Motorräder zur Panzerjagd ein
    Delfast Top 3.0
    Ukrainische Armee setzt E-Motorräder zur Panzerjagd ein

    Ukrainische Infanteristen nutzen E-Motorräder, um leise und schnell zum Einsatz zu gelangen und die Panzerabwehrlenkwaffe NLAW zu transportieren.

  2. Ukrainekrieg: Russland setzt angeblich Laserwaffen gegen Drohnen ein
    Ukrainekrieg
    Russland setzt angeblich Laserwaffen gegen Drohnen ein

    Russische Hochenergielaser sollen auch Satelliten blenden. US-Landstreitkräfte montieren kleinere Systeme auf Panzer, Rheinmetall arbeitet noch daran.
    Von Matthias Monroy

  3. Klimakrise: Intel baut Rechenzentrum für Tests zur Nachhaltigkeit
    Klimakrise
    Intel baut Rechenzentrum für Tests zur Nachhaltigkeit

    Mit 700 Millionen US-Dollar will Intel die Kühlung und Abwärme von Rechenzentren erforschen. Eine Immersionskühlung wird Open Source.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Borderlands 3 gratis • CW: Top-Rabatte auf PC-Komponenten • Inno3D RTX 3070 günstig wie nie: 614€ • Ryzen 9 5900X 398€ • Top-Laptops zu Tiefpreisen • Edifier Lautsprecher 129€ • Kingston SSD 2TB günstig wie nie: 129,90€ • Samsung Soundbar + Subwoofer günstig wie nie: 228,52€ [Werbung]
    •  /