Abo
  • Services:

Petition gegen Apple: 300.000 wehren sich gegen Ende der iPhone-Kopfhörerbuchse

Apple wird Medienberichten zufolge beim kommenden iPhone 7 die 3,5-mm-Klinkenbuchse weglassen. Hunderttausende Apple-Fans wehren sich mit einer Petition gegen die Pläne.

Artikel veröffentlicht am ,
Klinkenstecker soll laut einer Petition beim iPhone 7 beibehalten werden.
Klinkenstecker soll laut einer Petition beim iPhone 7 beibehalten werden. (Bild: Ben Stassen/CC-BY 2.0)

Apple will beim iPhone 7 angeblich die 3,5-mm-Klinkenbuchse weglassen und den Kopfhöreranschluss mittels der Lightning-Buchse und wahlweise über Bluetooth realisieren. Zwar dürften es Adapter ermöglichen, weiterhin alte Kopfhörer und Freisprecheinrichtungen zu verwenden, doch das bedeutet mehr Aufwand, zumal ein solcher Adapter mitgeführt werden muss. Eine Petition der konsumkritischen Organisation Sum of Us, die Apple dazu bewegen will, den Klinkenstecker beizubehalten, hat rund 300.000 Stimmen gesammelt, die dem Konzern übergeben werden sollen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Berlin
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen

Sum of Us befürchtet vor allem, dass Kunden ihre Kopfhörer ersetzen und damit viel Elektronikschrott produzieren könnten. Die Adapterlösung wird im Petitionstext nicht erwähnt.

Der Verzicht auf eine Kopfhörerbuchse könnte es Apple ermöglichen, die Smartphones dünner zu bauen als bisher. So könnte das Gerät zum Beispiel besser vor dem Eindringen von Wasser und Staub geschützt werden. Allerdings würde bei einem Kopfhörer, der die Lightning-Buchse belegt, das Laden darüber parallel nicht ohne weiteres möglich sein.

Es gibt allerdings schon erste Kopfhörer-Adapter für Lightning-auf-Klinke von Drittherstellern. Diese haben zudem einen Micro-USB-Anschluss, der das Laden des iPhones ermöglichen soll, auch wenn der Adapter den Lightning-Port belegt. Sie sind jedoch recht sperrig.

Apple soll im September wieder zwei iPhone-Modelle vorstellen. Andere Hersteller lassen die 3,5-mm-Kopfhörerbuchse ebenfalls weg. So hat der chinesische Hersteller Le Eco im April 2016 drei Android-Smartphones vorgestellt, denen die klassische Kopfhörerbuchse fehlt. Sie sind nur noch mit einer USB-Typ-C-Buchse ausgestattet. Auch hier gibt es Adapter für Altgeräte.

Le Eco ist nicht der erste Hersteller, der auf die Klinkenbuchse verzichtete: Unter anderem stellten Oppo mit dem R5 und Alcatel One Touch mit dem Idol Alpha vor rund zwei Jahren entsprechende Smartphones im Mittelklassebereich vor.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate.de
  2. für 147,99€ statt 259,94€
  3. ab 349€

Lemo 19. Aug 2016

Was? Mikrofone haben XLR-Kabel, welche Mikrofone kennst du denn? :D

My1 19. Aug 2016

ich hatte nie einen und brauche auch keinen, ich nutze ÖPNV

HubertHans 01. Jul 2016

Sidplay 2/w in der neusten Version (Die mit einstellbaren Filterprofilen)

d0p3fish 29. Jun 2016

Das Update hat ohne Probleme funktioniert bei dir auf einem EU Gerät? Pioneer rät ja von...

tomacco 29. Jun 2016

Ich höre grad ein paar Podcasts und teste das mit meinem iPhone. Wie Du schreibst: Viel...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S9 und S9 Plus - Test

Das Galaxy S9 und das Galaxy S9+ sind Samsungs neue Oberklasse-Smartphones. Golem.de hat sich im Test besonders die neuen Kameras angeschaut, die eine variable Blende haben.

Samsung Galaxy S9 und S9 Plus - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /