Peter Steinberger: OpenAI holt sich Openclaw-Entwickler ins Team
Der österreichische Openclaw-Entwickler Peter Steinberger wird künftig bei OpenAI arbeiten, teilte er in einem Blogbeitrag mit(öffnet im neuen Fenster) . Openclaw läuft auf lokaler Hardware und kann per Telegram ferngesteuert werden. Entwickelt wurde es komplett durch KI-generierten Code. Der Agent kann eigenständig Software installieren, deinstallieren und ausführen.
OpenAI-Chef Sam Altman bestätigte die Verpflichtung auf X(öffnet im neuen Fenster) . Steinberger soll an der nächsten Generation persönlicher KI-Agenten arbeiten. Der Österreicher hatte in den vergangenen Wochen mit seinem Openclaw-Projekt einiges Aufsehen erregt.
Von Clawdbot zu Openclaw
Das Projekt trug ursprünglich die Namen Clawdbot und später Moltbot, bevor es zu Openclaw wurde. Ausgerechnet OpenAI-Hauptkonkurrent Anthropic hatte den Österreicher zu der ersten Namensänderung bewogen, weil es seine Markenrechte gefährdet sah.
Der Code von Openclaw bleibt auch nach Steinbergers Beschäftigung bei OpenAIs Open Source – ein Punkt, der Steinbergers Entscheidung für OpenAI beeinflusst haben dürfte. Das Unternehmen sicherte zu, das Projekt der Entwickler-Community zugänglich zu halten.
Sicherheitsfragen begleiteten Openclaw
Die entwickelte Software wirft Sicherheitsfragen auf, da sie kompletten Systemzugriff benötigt. Steinberger räumt ein, dass eine breitere Nutzung erhebliche Anpassungen und gründlichere Sicherheitsüberlegungen erfordern würde. Er plant die Gründung einer Stiftung rund um Openclaw.
Die Stiftung soll als Anlaufstelle für Entwickler und Personen dienen, die ihre eigene Dateninfrastruktur verwalten wollen. Künftig soll der Fokus auf Benutzerfreundlichkeit gelegt werden.
Agenten als Zukunftstechnologie
Sam Altman von OpenAI beschrieb Steinberger als jemanden mit zahlreichen Konzepten für intelligente Agenten. Diese sollen miteinander interagieren und praktische Aufgaben ausführen. OpenAI scheint solche Technologien als zentral für künftige Produkte zu betrachten.
Openclaw zeigt, wie KI-generierter Code funktionierende Anwendungen hervorbringen kann. Steinbergers Ansatz ermöglichte ihm, komplexe Funktionalität zu entwickeln, ohne jede Codezeile manuell zu schreiben. Ob OpenAI diese Methoden in seine Produkte einfließen lässt, ist noch unklar.
Werbehinweis aus dem Verlag
Golems Schwesterfirma 4Netplayers bietet den AI-Agent Openclaw als Managed Service an(öffnet im neuen Fenster) . Der Agent läuft containerisiert, ideal für alle, die schnell produktiv mit KI arbeiten wollen.
- Anzeige Hier geht es zu Künstliche Intelligenz: Wissensverarbeitung bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.