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Peter Moore: Ehemaliger EA-Sports-Chef dank Smartwatch gerettet

Bei Gamern ist Peter Moore seit seiner Zeit als Chef von EA Sports bekannt. Nun hat ihm ein Wearable möglicherweise das Leben gerettet.
/ Peter Steinlechner
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Peter Moore als Chef von EA Sports auf der Electronic Entertainment Expo (Bild: Michal Czerwonka/Getty Images)
Peter Moore als Chef von EA Sports auf der Electronic Entertainment Expo Bild: Michal Czerwonka/Getty Images

Es gibt immer wieder Berichte, dass Menschen durch ihre Smartwatch frühzeitig auf Herzprobleme aufmerksam gemacht wurden. Nun auch im Fall eines Managers, der besonders viel mit Computern und Sport zu tun hat: Peter Moore.

Der ist bei Gamern bekannt, weil er von 2007 bis 2017 bei Electronic Arts für Sportspiele wie Fifa und NHL zuständig war und auch immer wieder auf Messen und bei Produktvorstellungen auf der Bühne stand.

Nach dem Job bei EA Sports arbeitete Moore als Manager des Liverpool FC, derzeit ist er beim Engine-Hersteller Unity für die Abteilung Sports and Live Entertainment zuständig.

US-Medien wie KTLA(öffnet im neuen Fenster) berichten, dass Moore kürzlich bei einer Fahrt zum Flughafen unwohl war. Zuerst wollte er sich demnach mit einem Kaffee wieder auf die Sprünge helfen, allerdings meldete sich dann seine Apple Watch mit einem "Niedrige Herzfrequenz" -Alarm.

Bei einem näheren Blick wurde laut Moore nur noch ein Puls von 32 angezeigt – viel zu wenig, normal wären 50 bis 60 Schläge pro Minute, unter Stress noch mehr.

Moore ließ sich von seiner Familie in ein nahe gelegenes Krankenhaus bringen, dort wurde ihm ein Herzschrittmacher eingepflanzt. Inzwischen geht es ihm den Berichten zufolge wieder gut.

Herzfrequenz-Alarme wie den von Moore geschilderten gibt es nicht nur bei der Apple Watch, sondern bei den meisten aktuellen Smartwatches und Sportuhren etwa von Garmin, Samsung und Polar.

Bei ernsthaftem Herzfrequenz-Alarm: ab zum Arzt!

"Moderne Smartwatches können helfen, den Herzrhythmus kontinuierlich aufzuzeichnen und dabei einen unregelmäßigen Herzschlag, der auf Vorhofflimmern hindeutet, festzustellen" , sagte etwa Professor Dr. Thomas Meinertz(öffnet im neuen Fenster) vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.

Von allzu langen Selbstdiagnosen etwa per Internet bei Meldungen der Sportuhren rät Meinertz ab, stattdessen solle man rasch einen Arzt aufsuchen, wie es auch Moore tat. "Es braucht in der Regel allerdings einen Mediziner, um aus den Messungen die richtigen Schlüsse für die weitere Diagnostik und Therapie zu ziehen" , sagte Meinertz.


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