Peter Chou: HTC-Chef tritt ab, um Smartphones zu entwickeln
HTC-Chef Peter Chou hat viele Aufgaben an die Aufsichtsratschefin und Mitbegründerin abgegeben und konzentriert sich auf die Produktentwicklung. Das berichtet die britische Financial Times(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Chou. Aufsichtsratschefin Cher Wang hat die Bereiche Sales, Marketing und Zulieferer von Chou übernommen.
Der Firmenchef erklärte, dies sei nur ein zeitweiser Wechsel in den Führungsaufgaben. "Ich habe mich in den vergangenen Monaten mehr konzentriert. Zuvor hatte ich zu viele Aufgaben. Ich beschäftigte mich mit zu vielen Dingen. Ich muss mich mehr auf Innovationen und das Produktangebot konzentrieren", sagte Chou der Financial Times. Wang arbeite nun nicht mehr an zwei, sondern an sechs Tagen in der Woche im Unternehmen.
Nach Angaben der Marktforscher von Canalys ging HTCs Marktanteil von 11,1 Prozent vor zwei Jahren auf gegenwärtig 2,6 Prozent zurück.
HTC könnte von den chinesischen Konkurrenten Lenovo, Huawei oder ZTE übernommen werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Wang, deren Familie Anteile an dem Unternehmen hält, habe mehrfach betont, dass sie die Zukunft des Unternehmens optimistisch bewertet und keinen Verkauf will. Dem Wall Street Journal hatte HTC im Mai 2013 mitgeteilt, dass vom One seit dem Marktstart Ende März 2013 etwa fünf Millionen Stück verkauft wurden.
Im Juli 2013 wurde berichtet, dass HTC weltweit mehrere Standorte schließt und rund 1.000 Arbeitsplätze abbaut. Danach steht der Smartphone-Hersteller unter Druck durch schwache Verkaufszahlen der HTC-One-Produktserie in Europa und Nordamerika. Neue Smartphones mit Windows Phone 8 soll es wohl von HTC nicht mehr geben, so ein unbestätigter Bericht der Digitimes.
- Anzeige Hier geht es zu Huawei-Produkten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.