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Peter Bauer: Infineon-Konzernchef muss wegen Krankheit abtreten

Der erfolgreiche Sanierer Peter Bauer muss die Führung von Infineon aufgeben. Er leidet an einer schweren Osteoporose.

Artikel veröffentlicht am ,
Peter Bauer im November 2009
Peter Bauer im November 2009 (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Infineon verliert überraschend seinen Vorstandschef. Der 52-jährige Peter Bauer legt den Vorstandsvorsitz aus gesundheitlichen Gründen nieder. Das teilte der Halbleiterhersteller am 13. Mai 2012 mit. Sein Nachfolger wird ab Oktober der bisherige Produktionsvorstand Reinhard Ploss.

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Bauer leidet an Osteoporose und habe sich in den vergangenen Jahren bereits mehrere Brüche der Rückenwirbel zugezogen. Jüngst habe sich das Krankheitsbild deutlich verschlechtert.

Bauer: "Diese Entscheidung fällt mir sehr schwer. Wegen des ungewissen Verlaufes meiner Krankheit habe ich mich jedoch aus Verantwortung gegenüber meiner Gesundheit, meiner Familie und gegenüber dem Unternehmen zu diesem Schritt durchgerungen." Der uneingeschränkte Einsatz für den Chipkonzern ließe sich auf Dauer nicht mehr mit der Krankheit vereinbaren.

Bauer habe sich für das Unternehmen außerordentlich verdient gemacht, betonte Aufsichtsratschef Wolfgang Mayrhuber. Für das laufende Geschäftsjahr wurde die Prognose auf 3,9 Milliarden Euro Umsatz und einen operativen Gewinn von 600 Millionen Euro angehoben.

Bauer richtete das Unternehmen auf die Automobilbranche, die Industrie und Sicherheitstechnik aus und verkaufte Konzernbereiche. Intel hatte am 30. August 2010 für rund 1,4 Milliarden US-Dollar die Mobilfunksparte von Infineon gekauft. Der Geschäftsbereich Wireless Solutions des deutschen Chipherstellers ist in den Feldern Wireless Mobility, bei Plattformen für Smartphones sowie für Mobiltelefone im Einstiegssegment tätig und liefert Basisbandprozessoren, Radiofrequenz-, Power-Management-Integrated-Circuits-(ICs-) und Single-Chip-Produkte sowie die dazugehörige Systemsoftware.



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