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PES 2018
PES 2018 (Bild: Konami/Screenshot: Golem.de)

PES 2018 im Test: Angriff auf Fifa mit RB Leipzig und mehr Taktik

PES 2018
PES 2018 (Bild: Konami/Screenshot: Golem.de)

Fifa 18 erscheint Ende September, etwas früher bringt Konami seine Neuauflage von PES heraus - und verspricht für PES 2018 recht großmundig mehr Neuerungen als in jedem anderen PES-Titel der vergangenen zehn Jahre. Viele davon sind allerdings eher im Detail versteckt als offensichtlich.

Wer etwa große Veränderungen bei den Lizenzen von PES erwartet, wird auch in diesem Jahr wieder enttäuscht: Viele große Vereine der europäischen Ligen müssen weiterhin manuell im Editor angepasst werden, wer etwa offiziell mit dem FC Bayern spielen will, kommt wieder nicht um Fifa herum. Aus der Bundesliga sind nur Borussia Dortmund, Schalke 04 und jetzt auch RB Leipzig als Champions-League-Teilnehmer dabei - hinzu kommen einige große internationale Namen wie der FC Barcelona und der FC Liverpool. Zudem sind jetzt auch einige Spielerlegenden der jeweiligen Teams integriert.

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Dezent überarbeitet wurde die zuletzt etwas altbackene Menüführung - die Oberflächen wirken moderner, die Zwischensequenzen atmosphärischer. Bei den Spielmodi hingegen bleibt vieles beim Alten; trotz kleiner Neuerungen bei Vorbereitungs- und Zufallsspielen und dem Transfersystem stehen weiterhin Karriere und Meisterliga im Mittelpunkt. Online warten einige Ergänzungen wie ein neuer Modus für 2-gegen-2- und 3-gegen-3-Koop-Spiele, zum Testzeitpunkt waren die Server hierfür aber noch nicht erreichbar.

Spielen wie Guardiola

Auf dem Platz sind die Neuerungen spürbar - in diesem Jahr wird wieder deutlich mehr Wert auf Realismus gelegt und der Schwierigkeitsgrad dadurch etwas erhöht. Das Spieltempo ist niedriger, Dribblings fordernder, Sprints schwieriger. Fernschüsse haben etwas weniger Wucht, zudem fühlt es sich so an, als wäre die KI jetzt noch etwas unberechenbarer, was oftmals neue Spielsituationen ermöglicht und es komplizierter macht, immer mit derselben Taktik vorzugehen. Noch umfangreicher sind die strategischen Eingriffsmöglichkeiten - wer sich hier bis ins kleinste Detail einarbeiten will, kann im Stile eines Guardiola mehrfach in der Partie die Spielweise anpassen. Mehr Optionen bieten auch die Standardsituationen - es lassen sich diverse Varianten einstellen und schon vor der Ausführung diverse Anpassungen etwa bei der Positionierung vornehmen.

Wenig Optimierungen gibt es beim Spielkommentar - der nervt weiterhin mit ständigen Wiederholungen und teils unpassenden Einschätzungen der Spielsituation. Dafür macht die Optik Fortschritte - insbesondere bei den Spieleranimationen, etwa bei den Drehungen, geht es nochmal etwas realistischer zu. Außerdem gibt es einige sehenswerte Detailanpassungen, etwa beim Sitz der Trikots oder auch den Tattoos der Spieler.

PES 2018 erscheint am 14. September 2017 für Playstation 4, Xbox One, PC, Xbox 360 und Playstation 3 und kostet etwa 50 Euro. Zum Test lag uns die Playstation-4-Version vor. Noch nicht ausprobieren konnten wir die PC-Umsetzung. Nach vielen Beschwerden über die Qualität seitens der PC-Spieler im vergangenen Jahr hat Konami für dieses Jahr jedoch Besserung versprochen: Die PC-Umsetzung soll sich auf demselben technischen Niveau wie die Konsolenversionen befinden.

Fazit

Ganz so gravierend, wie von Konami verkündet, fallen die Neuerungen nicht aus. Technisch liegen die Unterschiede zum Vorjahr eher im Detailbereich und wer an Konamis Kick seit Jahren mangelnde Lizenzen, nüchterne Präsentation und vielleicht auch die inhaltlich etwas stagnierenden Modi kritisiert, wird auch in diesem Jahr kein Fan werden. Die Veränderungen auf dem Platz hingegen sind spürbar: Es braucht mehr Einarbeitungszeit, um die komplexeren, etwas langsameren und schwerer zu beherrschenden Spielzüge auch so umzusetzen, wie sie gewünscht sind. Hinzu kommen noch mehr taktische Eingriffsmöglichkeiten, die zu Beginn auch überfordern können, mit jedem weiteren Match aber das Gefühl wachsen lassen, hier auch wirklich auf die jeweilige Spielsituation reagieren zu können.


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MrReset 13. Sep 2017

Sie dürfen gerne alles an DRM-Quatsch installieren, was die Leitung hergibt: Steam...

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ilovekuchen 12. Sep 2017

aber wenn die Hersteller jedes Jahr nur minimal verbessern und sogar wie letztes Jahr den...

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sfe (Golem.de) 12. Sep 2017

Ich antworte im Auftrag von Thorsten Wiesner: Hi, es sind einige wenige Stadien...

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Lors 12. Sep 2017

alles was ich bis jetzt gesehen habe sieht fantastisch aus. spielfluss und animationen...

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jg (Golem.de) 12. Sep 2017

Danke für den Hinweis, das war ein Redigierfehler, der jetzt behoben ist.

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