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Personalmarkt: Was IT-Manager verdienen

Laut einer Auswertung von Personalmarkt und Computerwoche ist das Einkommen von IT-Führungskräften stärker gestiegen als das aller anderen IT-Fachleute.
/ Achim Sawall
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Bild: Sean Gallup/Getty Images

IT-Manager verdienen in verschiedensten Funktionen inklusive Boni rund 93.000 Euro pro Jahr. Das ergab die Vergütungsstudie(öffnet im neuen Fenster) "IT-Funktionen 2013/2014", die Personalmarkt und Computerwoche am 20. März 2014 vorgelegt haben. Die Angaben beziehen sich auf Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten.

In mittelständischen Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten lag das Jahreseinkommen für IT-Manager im Durchschnitt bei 114.500 Euro, in Konzernen mit über 20.000 Mitarbeitern bei 126.000 Euro. Der seit Jahren anhaltende Zuwachs hat sich 2013 damit verlangsamt.

Zwar bekamen Führungskräfte in der IT im Durchschnitt 2,4 Prozent mehr Gehalt, in den Jahren zuvor lag das Plus mit drei bis vier Prozent jedoch höher. Dennoch sind die Einkommen im Vergleich zu allen anderen Fachkräften in der deutschen IT-Branche immer noch stärker gestiegen.

Zudem wurde immer weniger erfolgsbasiert gezahlt, wodurch die Einkommen planbarer werden: 70 Prozent aller IT-Führungskräfte konnten ihr Jahresgrundgehalt 2013 mit variablen Bonuszahlungen steigern, diese lagen bei durchschnittlich 12.100 Euro.

Wieder gehören die IT-Projektleiter zu den größten Gewinnern. Je nach Branche verdienten sie 2013 zwischen zwei und vier Prozent mehr als im Vorjahr. Im Bankensektor betrug das durchschnittliche Jahreseinkommen hier 98.287 Euro (2012: 94.841 Euro). Am wenigsten erhielten IT-Projektleiter in Softwarehäusern mit durchschnittlich 69.668 Euro pro Jahr (2012: 67.749 Euro).

Weiterhin ist der Unterschied zwischen alten und neuen Bundesländern groß. So lagen die durchschnittlichen Jahreseinkommen von IT-Führungskräften in München 2013 knapp 16 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. In Berlin lag der Jahresverdienst von IT-Managern insgesamt ein Prozent und in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden sogar gut zehn Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Für die aktuelle Erhebung sind laut Studie insgesamt 16.254 Datensätze ausgewertet worden.


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