Personal-Software: IBM kauft Kenexa für 1,3 Milliarden US-Dollar
IBM gibt viel Geld für Kenexa, einen Anbieter von Cloud-basierter Software für das Personalwesen, aus. Kenexa greift bei der Personalsuche auf Informationen in sozialen Netzwerken zurück.
IBM kauft das Softwareunternehmen Kenexa für 1,3 Milliarden US-Dollar. Das gab IBM am 27. August 2012 bekannt. Kenexa hat weltweit rund 2.800 Mitarbeiter.
Kenexa bietet Unternehmenssoftware-Tools im Bereich Human Resources und Wissensmanagement in der Cloud an. Dabei können für die Personalsuche Informationen aus sozialen Netzwerken gewonnen werden.
"Als Ergebnis dieser Synergie werden Kunden in der Lage sein, Menschen mit den richtigen Fähigkeiten zu gewinnen und zu entwickeln, um die richtigen Teams aufzubauen", erklärte IBM. "Jedes Unternehmen, in jedem Geschäftsbetrieb, will die Macht der sozialen Netzwerke nutzen", sagte IBM Social Business General Manager Alistair Rennie.
IBM will die Übernahme in seinem vierten Quartal abschließen. Der IT-Konzern zahlte einen Aufpreis in Höhe von 42 Prozent auf den letzten Börsenkurs der Kenexa-Aktie am 24. August 2012. Kenexa hat nach eigenen Angaben 8.900 Kunden im Bereich Finanzdienstleistungen, Pharma, Einzelhandel und Konsumgüter.
Kenexa kaufte Salary.com und Outstart
Kenexa hatte im Jahr 2010 Salary.com gekauft, ein Unternehmen, das Software für Gehaltszahlungen und Personalsuche produziert. Im Februar 2012 übernahm Kenexa das Privatunternehmen Outstart, einen Provider für Cloud-basierte E-Learning-Software.
In dem Bereich kündigte Kenexa im Juni 2012 die Veröffentlichung von Kenexa Hot Lava Mobile 3.0 an, das Lern-Content-Entwicklung, Umfragen für mobile Endgeräte und die Analyse der gewonnen Daten mit Hilfe von Microsoft Powerpoint ermöglicht. Es stehen Smartphone- und Tablet-Applikationen für Hot Lava Mobile zur Verfügung, welche auch im Offline-Modus eingesehen und überwacht werden können.
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