Abo
  • Services:
Anzeige
Artwork von Persona 5
Artwork von Persona 5 (Bild: Atlus)

Persona 5 im Test: Zwischen Final Fantasy und Pennälerpsyche

Artwork von Persona 5
Artwork von Persona 5 (Bild: Atlus)

Der Sportlehrer als Superschurke, eindrucksvolle Kämpfe plus die maximale Punktzahl für stilvolle Menüs und Musik: Persona 5 schickt Spieler auf der Playstation 3 und 4 in ein teils völlig abgedrehtes Rollenspiel - das gleichzeitig eine erstaunlich ernste Geschichte erzählt.

Auf den ersten Blick ist Herr Kamoshida ein netter Typ. Er trainiert das Volleyballteam an einer Schule in Tokio und ist damit ziemlich erfolgreich. Er hat auch kein Problem damit, die ein oder andere bildhübsche Schülerin ein paar Meter in seinem Auto mitzunehmen ... Spätestens als wir das in dem japanischen Rollenspiel Persona 5 mitbekommen, werden wir natürlich misstrauisch.

Anzeige

Gemeinsam mit unserem Kumpel Ryuji stellen wir Nachforschungen an. Dabei merken wir rasch, dass Kamoshida seine Schutzbefohlenen massiv unter Druck setzt und dabei auch vor Gewalt nicht zurückschreckt.

Wir finden aber noch wesentlich mehr heraus: Das böse Unterbewusstsein von Kamoshida verwandelt die Schule in einer Parallelwelt in einen finsteren Palast, in dem der Sportlehrer halbnackt im Bademantel und mit einem albernen Krönchen auf dem Kopf als König über eine Armee von Geistersoldaten herrscht. Kein Witz: In seinem Folterkeller quält er die Geister von Volleyballspielern ...

  • Das Lehrerzimmer unserer Schule in Tokio (Screenshot: Golem.de)
  • Igor - so heißt diese Figur, der wir in Träumen begegnen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir haben eine neue Persona freigeschaltet. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Dialog müssen wir "X" drücken. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Smartphone unterhalten wir uns mit einem Kumpel. (Screenshot: Golem.de)
  • Sportlehrer Kamoshida-san in einer animierten Zwischensequenz ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und als irrer König in seinem Palast (Screenshot: Golem.de)
  • Anonyme Massen laufen durch die Echtwelt-Umgebungen. (Screenshot: Golem.de)
Das Lehrerzimmer unserer Schule in Tokio (Screenshot: Golem.de)

Spätestens jetzt wird es Zeit, Persona 5 mal etwas grundsätzlicher zu erklären. In dem Rollenspiel des japanischen Entwicklerstudios Atlus steuern wir die namenlose Hauptfigur durch den Alltag von Tokio. Dabei müssen wir im U-Bahn-System den richtigen Weg beim Umsteigen finden, uns mit Freunden auf einen Burger treffen und aufpassen, dass wir den Verwandten, bei dem wir wohnen, nicht verärgern - etwa durch patzige Antworten oder Schuleschwänzen.

Zusätzlich erleben wir in der Parallelwelt der Paläste - der von unserem Sportlehrer ist nur der erste - Abenteuer, bei denen wir durch dunkle Gewölbe schleichen und als eine Art Meisterdieb allmählich ein Team von Kumpels um uns scharen, die ebenfalls über Superkräfte verfügen.

Kämpfe wie in Final Fantasy

Gemeinsam treten wir in der alternativen Dimension in rundenbasierten Kämpfen an. Die erinnern unter anderem an frühere Final-Fantasy-Spiele: Mit Nahkampfangriffen und dem Beschwören von übermächtigen Helfern, den Persona, schlagen wir uns mit den Schergen des Bösen und gelegentlich mit Oberbossen, meist zwielichtige Figuren aus der Erwachsenenwelt.

Das klingt alles ziemlich zusammengewürfelt - ein Eindruck, der im Spiel durch den Mix aus Echtzeit-3D-Grafik, Zwischensequenzen wie in einer Anime-TV-Serie und aus gezeichneten Dialogen sogar noch verstärkt wird. Auch der nahtlose Übergang von ernsten Themen zu Klamauk, etwa einer lustig animierten sprechenden Katze - wirken zumindest für europäische Seh- und Spielgewohnheiten eher merkwürdig.

Der Trick bei Persona 5 ist, dass die tolle Handlung als Klammer dient und die einzelnen Elemente miteinander verbindet. Wir haben bei unseren Sessions dann schlicht wissen wollen, ob wir etwa weitere Mitglieder des Volleyballteams zum Auspacken über Kamoshida bringen können. Oder warum eine Mitschülerin mit einem Weinkrampf in der S-Bahn zusammenbricht.

Durch die langen Abschnitte mit Handlung und durch die Dialoge lotst uns das Programm weitgehend automatisch. So spannend das in der rund 80 Stunden (!) langen Kampagne ist: Selbst wenn auf dem Bildschirm viel passiert, müssen wir oft lange Zeit immer nur die "Weiter"-Taste drücken oder mal eine belanglose Option in einem Gespräch auswählen.

Verfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
derKlaus 11. Apr 2017

ich sehe es ähnlich, zumal bei deutschen Übersetzungen meistens eine wahre Textflut im...

derKlaus 11. Apr 2017

Bei Persona 3 kannst Du beispielsweise mit einem Schulkameraden nachmittags ins...

SirFartALot 10. Apr 2017

Das ist leider typisch bei Spieletests auf Golem und ich ueberspring dann gleich mehrere...

Spiritogre 09. Apr 2017

Schade, der Test gibt meiner Ansicht nach einen ziemlich verfälschten Eindruck vom Spiel...

HibikiTaisuna 07. Apr 2017

Ich hab die Version für 64 Euro beim Saturn gekauft. Auf die 5 Euro kommt es auch nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG, Langen
  2. Dr. August Oetker KG, Bielefeld
  3. Telekom Deutschland GmbH, Bonn
  4. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 20,99€ + 5€ Versand (für Prime-Mitglieder)
  2. 8,58€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  3. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Ronny Verhelst

    Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

  2. Alphabet

    Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  3. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  4. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  5. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  6. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  7. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  8. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  9. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  10. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

Ausprobiert: JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
Ausprobiert
JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
  1. Google KI erstellt professionelle Panoramen
  2. Bildbearbeitung Google gibt Nik Collection auf

Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  2. Drogenhandel Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  1. Re: Erfahrungsgemäß ist bei den Surface Laptops

    dEEkAy | 00:31

  2. Re: DSLRs?

    Flexy | 00:22

  3. Re: Es ist echt verblüfffend.....

    Patman | 00:12

  4. Re: Reichtum ist parasitär

    piratentölpel | 00:05

  5. Re: Ich liebe Paint...

    Jakelandiar | 00:05


  1. 23:54

  2. 22:48

  3. 16:37

  4. 16:20

  5. 15:50

  6. 15:35

  7. 14:30

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel