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Persönlicher Onlinespeicher: Owncloud 4.0 verschlüsselt Daten auf dem Server

Mit dem persönlichen Onlinespeicher Owncloud 4.0 können Daten auch serverseitig verschlüsselt werden. Außerdem wurde eine Versionsverwaltung hinzugefügt.

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Owncloud 4 verschlüsselt Dateien auf dem Server.
Owncloud 4 verschlüsselt Dateien auf dem Server. (Bild: Owncloud)

Owncloud 4.0 bringt eine ganze Reihe neuer Funktionen, die größtenteils als Plugins genutzt werden können. Künftig lassen sich auf Servern abgelegte Daten verschlüsseln und so selbst vor Administratoren schützen. Bislang unterstützte Owncloud lediglich das Übertragen von Daten per SSL. Die Migration von Konten zwischen verschiedenen Owncloud-Instanzen wurde ebenfalls erleichtert, etwa um Backups schnell einzuspielen.

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Neu hinzugekommen ist auch ein Plugin für die Versionsverwaltung von Dateien auf dem Server, mit der unbeabsichtigte Änderungen wieder rückgängig gemacht werden können. Ein Betrachter für Dateien im ODF-Format wurde ebenfalls integriert. Damit lassen sich beispielsweise ODT-Dateien direkt auf dem Server im Browser öffnen und ansehen und sie lassen sich auch ohne installierten Client im Browser per Drag-and-Drop übertragen.

Offene API

Eigene Themes für Owncloud lassen sich in einer neuen Verzeichnisstruktur ablegen und nutzen. Werden in den Einstellungen gelistete Plugins aktiviert, werden sie automatisch heruntergeladen und installiert. Mit einem neuen Todo-Plugin können Aufgaben verwaltet werden. Mit dem jetzt veröffentlichten API können Anwender ihre eigenen Plugins erstellen.

Unter dem Namen Owncloud 2012 werden die kostenpflichtige Business Edition und die Enterprise Edition samt Support und Service angeboten. Die von Owncloud-Inititator Frank Karlitschek und dem ehemaligen Suse-Angestellten Markus Rex gegründete Firma bietet auch professionelle Beratung für Owncloud an.

Datentausch über WebDAV

Das Owncloud-Projekt hat kürzlich eine erste Version seiner Android-Applikation veröffentlicht. Damit lassen sich Dateien auf dem Owncloud-Server verwalten - etwa löschen und dort hochladen.

Der Austausch von Dokumenten, Bildern, Videos und Musikdateien in Owncloud erfolgt über WebDAV oder mittels Webinterface. Bookmarks, Kontakt- und Kalenderdaten können über verschiedene Endgeräte hinweg konsistent bearbeitet werden. Das Teilen von Terminen erfolgt über das CalDAV-Protokoll. Der seit der Owncloud 2 integrierte Streaming-Server Ampache kann online gespeicherte Musik über das Netzwerk in Mediaplayern wie Amarok oder Tomahawk abspielen.

Alle drei Monate eine neue Version

Owncloud steht unter www.owncloud.org zum Download zur Verfügung. Die unter der AGPL 3 lizenzierte Open-Source-Software basiert auf LAMP (Linux, Apache, MySQL, PHP). Ein im Dezember 2011 gegründetes Unternehmen, die Owncloud Inc., bietet Anwendern seit dem ersten Quartal 2012 professionellen technischen Support.

Die Entwickler wollen wieder zu einem dreimonatigen Erscheinungszyklus zurückkehren. Owncloud 5 soll demnach bereits im August 2012 veröffentlicht werden. Zwischen der Freigabe von Version 3 und 4 lagen vier Monate.



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force73 25. Mai 2012

Eventuelles Sicherheitsproblem in OwnCloud 4. Kalender und Kontaktdaten ohne Passwort...

Schnarchnase 23. Mai 2012

Und wer sagt, dass es immer ein einzelner Server sein muss? OwnCloud ist doch nur das...

Tigerf 23. Mai 2012

Wenn ja, wie? Kann man das mit dem Exchange Client der Androiden hinbekommen oder braucht...

!amused 22. Mai 2012

Ja. Man installiere: - IBM Lotus Domino Server (Windows und/oder Linux) - IBM Lotus...

fuzzy 22. Mai 2012

Ich würde mal so weit gehen und behaupten, dass das praktisch jede PHP-Installation kann...


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