• IT-Karriere:
  • Services:

Periskop-Linse: U-Boot-Optik für iPhone und iPad

Wer mit dem Handy fotografiert, fällt sofort durch die Handhaltung des Geräts auf - und verpasst dadurch die Chance auf natürliche Schnappschüsse. Mit einer Umlenkoptik soll die "Hilo" das Fotografieren um die Ecke ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hilo-Linse am iPhone 4
Hilo-Linse am iPhone 4 (Bild: Mark Hampton)

Die Hilo-Linse enthält ein Prisma und einige Korrekturlinsen und wird auf die Objektivöffnung des iPhones oder iPads gepappt. Damit die Konstruktion ohne ein zusätzliches Gehäuse am iPad halten kann, gibt es einen Adapter für die gewölbte Oberfläche des Tablets. Die optischen Elemente wurden in einem Aluminiumgehäuse untergebracht.

  • Bild mit der Hilo-Optik aufgenommen (Bild: Mark Hampton)
  • Bild mit der Hilo-Optik aufgenommen (Bild: Mark Hampton)
  • Hilo-Optik (Bild: Mark Hampton)
  • Hilo-Optik (Bild: Mark Hampton)
  • Hilo-Optik (Bild: Mark Hampton)
  • Bild mit der Hilo-Optik aufgenommen (Bild: Mark Hampton)
Hilo-Optik (Bild: Mark Hampton)
Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Wien (Österreich)
  2. Diehl Defence GmbH & Co. KG, Überlingen am Bodensee

Die Umlenkoptik hat nach Angaben des Erfinders Mark Hampton, der das Projekt über Kickstarter finanzieren will, aber auch noch weitere Vorteile außer dem unbeobachteten Fotografieren. Hält man das iPhone niedrig, lassen sich damit Aufnahmen auf Höhe von Kindern leichter anfertigen - schließlich bleibt das Display im Blick, ohne dass der Fotograf in die Knie gehen muss. Bei Überkopfaufnahmen ist das Display ebenfalls im Blick. Insofern bringt die Knickoptik die gleichen Vorteile mit sich, die auch klappbare Displays von Digitalkameras bieten. Darüber hinaus kann das Smartphone zum Stabilisieren der Aufnahme auf die Rückseite gelegt werden. Ein Stativ dürften die wenigsten iPhone-Fotografen ständig mit sich führen. Diese Möglichkeit bieten Digitalkameras mit Klappdisplay nicht.

Einen funktionsfähigen Prototyp hat Hampton bereits entwickelt und auch erste Bilder präsentiert, die er mit einem iPhone 4 aufgenommen hat. Auch mit dem iPhone 5 hat er seine Zusatzoptik bereits getestet, schreibt der Entwickler auf der Kickstarter-Seite. Die Beispielaufnahmen zeigen keine wahrnehmbaren Verzerrungen an, sofern sich das aufgrund der reduzieren Auflösung feststellen lässt. Der Aufnahmewinkel des Smartphones und der Tablet-Kamera soll durch die Hilo-Linse nicht beeinträchtigt werden. Eine App, die die Spiegelung des Bildes korrigiert, die zwangsläufig durch die Optik entsteht, will er ebenfalls entwickeln.

Für die Produktion von Hilo werden mindestens 27.500 US-Dollar benötigt, die über die Finanzierungsplattform Kickstarter beschafft werden sollen. Eine Hilo-Linse kostet 60 US-Dollar zuzüglich 10 US-Dollar für den internationalen Versand. Zusammen mit einem Adapter für das iPad 3 verlangt Hampton 70 US-Dollar. Das Projekt läuft noch mehr als einen Monat und hat bislang rund ein Viertel der notwendigen Einnahmen verbuchen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€
  2. 27,99€
  3. (-70%) 2,99€

George99 20. Okt 2012

Gib's zu, du kennst das Wort auch nur, weil du damals das lustige Video über die...

marqu1s_de_sade 20. Okt 2012

Wieso überrascht mich das jetzt gerade überhaupt nicht? In einem Land das seine Pornos...

Anonymer Nutzer 19. Okt 2012

Weil du so bei Golem als Neuigkeit auftauchst. Kickstarter ist mehr Marketingplattform...


Folgen Sie uns
       


Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020)

Der Eracing Simulator von Razer versucht, das Fahrgefühl in einem Rennwagen wiederzugeben. Dank Motoren und einer großen Leinwand ist die Immersion sehr gut, wie Golem.de im Hands on feststellen konnte.

Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020) Video aufrufen
    •  /