Performance Tuning Protection Plan: Intel beendet Overclocking-Versicherung

Eine neue CPU für wenige US-Dollar, wenn die alte den Takt kaum noch schafft? Diese Overclocking-Versicherung gibt es bei Intel nicht mehr.

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Für den Core i9-9900K gab es den PTPP noch.
Für den Core i9-9900K gab es den PTPP noch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel hat den Performance Tuning Protection Plan (PTPP) eingestellt, was Übertakter traurig stimmen dürfte. Der PTPP existierte seit Januar 2012 und war eine kostengünstige Versicherung für Übertaktende, die sich so gegen eine defekte CPU und zurückgehende Overclocking-Werte absichern konnten.

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Eingeführt hatte Intel den PTPP mit der Sandy-Bridge-Generation, denn Chips wie der Core i5-2500K ließen sich oft um 1 GHz übertakten. Die reguläre Garantie, welche Intel auf Boxed-Prozessoren gibt, umfasst keine Schäden, die durch Overclocking - also das Betreiben außerhalb der Spezifikationen - entstehen.

Hier greift der Performance Tuning Protection Plan, welcher je nach Modell zwischen 20 US-Dollar und 35 US-Dollar kostete: Sollte der Chip innerhalb der drei Jahre Garantie durch Overclocking einen Defekt aufweisen, tauscht Intel ihn einmalig kostenlos um.

Neue CPU, wenn der Takt nicht mehr passt

Der Performance Tuning Protection Plan ist zwar für kaputte Prozessoren gedacht, tatsächlich hat Intel aber auch neue Chips verschickt, wenn der bisherige die erwünschten Overclocking-Werte nicht mehr erreicht hat. CPUs altern mit der Zeit, für einen bestimmten Takt wird daher teils mehr Spannung (Vcore) notwendig.

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Über die Jahre hat Intel den Performance Tuning Protection Plan auf allerhand Generationen ausgeweitet: Angefangen bei Sandy Bridge gab es ihn auch für Ivy Bridge, für Haswell, für Devil's Canyon, für Skylake, für Coffee Lake, für Comet Lake und für diverse Extreme-Ableger wie die Cascade Lake X.

Heutige Chips wie ein Core i5-10600K lassen sich jedoch längst nicht mehr so stark übertakten wie einst der Core i5-2500K, da Intel von Haus aus die Boost-Frequenzen bis fast ans Limit der jeweiligen Designs zieht. Auch ist die Temperaturentwicklung eine andere als noch vor einigen Jahren.

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CPUs von Intel, Comet-Lake - von PCGH getestet

ProduktnameIntel Core i9-10900KIntel Core i9-10850KIntel Core i7-10700KIntel Core i9-10900Intel Core i5-10400FIntel Core i5-10600K
HerstellerIntelIntelIntelIntelIntelIntel
Weitere Daten anzeigen ...
Leistung**88,8 %/58,5 %88,5 %/58,6 %83,6 %/47,6 %87,0 %/42,7 %72,0 %/31,6 %75,3 %/35,6 %
Stromverbrauch66/86/58 Watt65/86/59 Watt10/66/65/71 Watt58/65/53 Watt30/35/28 Watt43/54/39 Watt
Kerne10c/20t10c/20t8c/16t10c/20t6c/12t,6c/12t
GrafikComet Lake GT2Comet Lake GT2Comet Lake GT2Comet Lake GT2-Comet Lake GT2
Basistakt3,7 GHz + Turbo3,6 GHz (4,8-5,2 GHz)3,8 GHz + Turbo2,8 GHz (4,3-5,2 GHz)2,9 GHz (4-4,3 GHz)4,1 GHz (4,5-4,8 GHz)
Prozess14 nm14 nm14 nm14 nm14 nm14 nm
RAM (max.)2× DDR4-29332× DDR4-29332× DDR4-29332× DDR4-29332× DDR4-26662× DDR4-2666
Sockel120012001200120012001200
Vorteile
  • Gute Spieleleistung
  • Gefühlt gleich schnell wie 10900K
  • Offener Multiplikator
  • besseres P/L-Verhältnis als 10900K
  • 9900K-Leistung
  • In Spielen sehr schnell
  • Sehr effizient
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Spieleleistung
  • Sehr schneller Hexacore
Nachteile
  • Nur PCIe 3.0
  • Nur PCI-E 3.0
  • Schlechter übertaktbar als 10900K
  • Lässt Neues vermissen
  • Kein offener Multiplikator
  • Keine
  • Gegenüber 10700K ineffizient
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