Für Fortgeschrittene: Smart Mirror mit Bewegungssensoren, Alexa und Gespenstern

Es gibt unzählige Module, um sich seinen Smart Mirror nach Belieben einzurichten. Sehr interessant ist zum Beispiel auch das Modul, mit dem der aktuelle Verkehr über Google Maps auf den Bildschirm geholt werden kann. MMM-Google Maps Traffic heißt das Modul, es ist auch auf der Seite www.magicmirrors.builders zu finden, und der genaue Download-Link ist github.com/vicmora/MMM-GoogleMapsTraffic. Weitere Module findet man unter: github.com/MichMich/MagicMirror/wiki/3rd-party-modules. Und wer es anspruchsvoller mag, könnte auch einen Bewegungssensor einbauen und Module für Alexa, Siri und Co. konfigurieren. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. So könnte man zum Beispiel zu Halloween lustige oder gruselige Gespenster auf dem Spiegel herumfliegen lassen.

Resümee nach einigen Wochen Benutzung

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Mit der Sonne funktionierte es besser als gedacht, denn je heller es auf der einen Seite ist, desto schwieriger ist es, auf die andere Seite durchzusehen. Am Abend sehe ich manchmal, wenn ich genau hinschaue, den Klebestreifen des Monitors. Weil ich genau weiß, wo er ist, sehe ich auch die Lämpchen des Raspberry leicht durchscheinen. Das doppelseitige Klebeband hält übrigens immer noch - wie versprochen. Zusätzlich installierte ich mir noch VNC auf dem Raspberry, um mich darauf zu verbinden. So musste ich keine Tastatur und Maus angesteckt lassen. Die Software läuft auch problemlos. Einmal waren Updates zu installieren, die aber keine Probleme oder Konfigurationsänderungen verursachten.

Die Entscheidung, einen Tischler damit zu beauftragen, den Spiegel in einen Rahmen zu fassen, habe ich noch keine Sekunde bereut. Der Rahmen ist wirklich robust und der Spiegel darin bewegt sich keinen Millimeter.

  • Was aussieht wie ein normaler Spiegel... (Foto: Christopher Bichl)
  • ... wird mit Hilfe eines alten Displays ... (Foto: Christopher Bichl)
  • ... und einem Raspberry Pi ... (Foto: Christopher Bichl)
  • ... zum smarten Darstellungsgerät. (Foto: Christopher Bichl)
  • Dank fertigem Software-Framework werden die verschiedensten Informationen angezeigt. (Foto: Christopher Bichl)
Dank fertigem Software-Framework werden die verschiedensten Informationen angezeigt. (Foto: Christopher Bichl)

Die Kosten für das alles sind überschaubar: Für einen Quadratmeter Spiegel muss man mit rund 100 Euro rechnen, ein ähnlicher Betrag wird für einen vernünftigen Rahmen und dessen Zusammenbau fällig. Der Raspberry Pi und das Zubehör kosten etwa 70 Euro.

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Das ist es aber wert: Nimmt man sich ein bisschen Zeit für die Konfiguration, hat man schnell einen wunderschönen, individuellen und funktionalen Spiegel gebaut, der einem zur gewünschten Zeit die richtigen Informationen zeigt - oder einen am Morgen mit freundlichen Worten begrüßt.

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Nfreak12 05. Mär 2019

Besser und einfacher mit einem ipad Mal bei ebay apple smartmirror eingeben.... oder hier...

Jolla 12. Feb 2019

Welches Glas hast du denn genommen?

batzi 11. Feb 2019

Wer möchte, kann sich meine Doku dazu mal durchlesen: https://www.sebastian-reeh.de...

Vollstrecker 11. Feb 2019

Bilderrahmen von Ikea + Spiegelfolie kosten nur ein Bruchteil eines echten Spiegels. Klar...

amagol 08. Feb 2019

Meiner Erfahrung nach laufen 3.3V als High Pegel recht stabil, aber die Leitung darf...



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