Per Hexacopter: DPD richtet regelmäßigen Drohnenlieferdienst ein

Einmal pro Woche kommt die Drohne: Der Logistikdienstleister DPD liefert künftig Pakete per Drohnen in ein entlegenes Gewerbegebiet in Südfrankreich. Nach eigenen Angaben ist das der erste Liniendienst für unbemannte Fluggeräte.

Artikel veröffentlicht am ,
DPD-Lieferdrohne: redundante Bordelektronik und Fallschirm
DPD-Lieferdrohne: redundante Bordelektronik und Fallschirm (Bild: DPD/Screenshot: Golem.de)

Kommt ein Paket geflogen: Die Mitarbeiter einiger Startups in Südfrankreich bekommen ihre Päckchen künftig nicht mehr vom Boten ausgeliefert. Der Logistikdienstleister DPD schickt ihnen kleinere Sendungen einmal pro Woche per Copter.

Stellenmarkt
  1. Digital Consultant (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. IT Netzwerk-Ingenieur (m/w/d)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
Detailsuche

DPD hat damit nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen regulär einen "Drohnenverkehr im Linienbetrieb" aufgenommen. Die französische zivile Luftaufsicht, die Direction générale de l'Aviation civile, hat den dauerhaften Betrieb der Drohne genehmigt.

Die Drohne fliegt autonom

Die Lieferdrohne ist ein Hexacopter, der eine Nutzlast von bis zu 3 Kilogramm transportieren kann. Er fliegt, gesteuert per GPS, autonom zu seinem Ziel. Der Paketcopter erreicht eine Reisegeschwindigkeit von 30 km/h. Er braucht für die 15 Kilometer lange Strecke also eine halbe Stunde. Damit das Fluggerät sicher ans Ziel kommt, ist es mit einer redundanten Bordelektronik ausgestattet - und mit einem Fallschirm.

Der erste Drohnenlinienbetrieb startet in Saint-Maximin-La-Sainte-Beaume in der Provence, etwa 20 Kilometer nördlich von Toulon. Der Bote liefert die Pakete zu einem Paketshop. Dort steht ein Terminal für die Drohne. Das Paket wird in das Terminal hineingeschoben und automatisch am Copter befestigt.

Der Empfänger holt sein Paket ab

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    29. November–3. Dezember 2021, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Fluggerät startet dann in Richtung Pourrières, wo sich einige Technik-Startups angesiedelt haben. Dort steht ebenfalls ein Terminal, wo die Drohne landet. Der Empfänger identifiziert sich an dem Terminal mit einem Code und bekommt dann sein Paket ausgehändigt.

Die Drohnen sollen "die herkömmliche Zustellung dort ergänzen, wo besonders Zustellorte nicht oder nur mit Mühe über die Straße erreichbar sind", sagt DPD. Das könnten "sehr ländliche Gegenden" sein, "Berggebiete und Inseln".

DHL testet Drohnenlieferung in Bayern und nach Juist

Anfang des Jahres hatte DHL die Drohnenauslieferung in Oberbayern getestet. Dort hatte eine Drohne Pakete auf eine Alm geflogen. 2014 hatte DHL Medikamente per Drohnen auf die Nordseeinsel Juist geliefert. Amazon hat vor einigen Tagen in Großbritannien ein Paket per Drohne zugestellt.

Die DPD-Drohne ist in Südfrankreich autonom unterwegs. Das ist nach deutschem Recht nicht zulässig: Hier muss ein Pilot eine Drohne steuern und darf sie dabei nicht aus der Sicht verlieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /