Pepsi bestellt: Tesla bekommt Großauftrag für Elektro-Lkw

Tesla kann sich über volle Auftragsbücher für seinen Elektro-Lkw freuen. Nun hat der Hersteller einen Auftrag über 100 Elektrolaster von Pepsi erhalten. Damit führe jeder hundertste Lkw des Unternehmens künftig elektrisch.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Semi
Tesla-Semi (Bild: Tesla)

Für den elektrischen Tesla-Sattelschlepper gibt es immer mehr Bestellungen: Der Limohersteller Pepsi lancierte nun den bisher größten Auftrag. Das Unternehmen orderte 100 der Lkw. Bei einem Verkaufspreis von mindestens 150.000 US-Dollar entspricht das einem Investitionsvolumen von wenigstens 15 Millionen US-Dollar. Nach Informationen von Electrek kosten die 500-Meilen-Versionen pro Stück sogar 180.000 US-Dollar.

Andere Unternehmen sind vorsichtiger und ordern weniger Fahrzeuge. Die US-Brauerei Anheuser Busch bestellte 40 der Trucks vor, der Einzelhändler Walmart und der Logistikdienstleister DHL orderten ebenfalls einige E-Trucks.

Mike O'Connell, Geschäftsführer der Pepsi-Tochter Frito-Lay, bestätigte den Auftrag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Er teilte mit, das Unternehmen betreibe rund 10.000 Lkw und überlege derzeit, welche Routen für Teslas E-Lkws in Nordamerika am besten geeignet seien. Der Manager sieht ein breites Einsatzspektrum sowohl für schwere als auch für leichtere Fuhren.

Der Tesla-Truck soll ohne Anhängelast von 0 auf 100 in fünf Sekunden beschleunigen können. Mit Zuglast soll die Beschleunigung auf 100 Stundenkilometer immer noch in 20 Sekunden machbar sein, was verglichen mit herkömmlichen Lkws merklich schneller ist.

Der Lkw soll an sogenannten Megachargern für Überlandfahrten wieder aufgeladen werden - ähnlich wie bei den Superchargern für die Tesla-Pkw. Tesla will ein weltweites Ladenetz aufbauen, auch Ladegeräte für Speditionshöfe soll es geben.

Der Truck soll Tesla zufolge dank der Megacharger innerhalb von 30 Minuten eine Reichweite von 630 km erreichen. Details zur Technik teilte der Hersteller nicht mit. Die Produktion soll 2019 beginnen.

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Trollversteher 15. Dez 2017

Apple baut die Prototypen in den USA, Foxconn übernimmt die Massenfertigung. Was...

ArcherV 15. Dez 2017

Die Autos der Klasse darunter sind aber auch nicht so viel kleiner, zB Opel Adam

hl_1001 14. Dez 2017

Ähhh, was interessieren Frächter Steuern auf den Treibstoff? Genau so uninteressant wie...

thinksimple 13. Dez 2017

Diese ganzen Diskussionen sind ja nett zu lesen aber irgendwie immer gleich. Kann man...



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