Wartung und Ladestopp rechtzeitig vorhersehen

Der japanische Automobilzulieferer Toyota Boshoku zeigt seinen Moox und Continental ein Fahrzeug seines Beteiligungsunternehmens Easy Mile. Beeindruckend ist, was Bosch auf seinem Stand präsentiert.

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Der People Mover ist vorerst nur eine Studie und wird so nicht gebaut. "Wir entwickeln ein Paket aus Hardware, Software und Mobilitätsdiensten für die Shuttle-Mobilität der Zukunft", sagt Markus Heyn, Geschäftsführer bei Bosch. Zur Hardware-Seite gehört die Sensorik sowie eine E-Achse, die Antrieb, Wechselrichter und Leistungselektronik vereint. Zu den Services gehört eine App, mit der Fahrgäste das Shuttle bestellen und Fahrten bezahlen. Das Smartphone öffnet berührungslos das gebuchte Fahrzeug. Im People Mover hat der Fahrgast WLAN-Verbindung und kann die Fenster als Touchscreen nutzen. Eine Gruppe kann das Fahrzeug für ein gemeinsames Meeting nutzen. Ein Concierge Service mit Verbindung zu einem Callcenter hilft bei Problemen, Reservierungen oder Informationen in der jeweiligen Stadt.

Vorausschauendes System

Da der People Mover ohne Fahrer unterwegs ist, erkennt ein Kamerasystem sowohl liegen gelassene Gegenstände als auch Verunreinigungen. Der Flottenmanager wird darüber informiert. Eine vorausschauende Diagnose erkennt nicht nur notwendige Wartungsarbeiten, sondern berechnet auf Basis von Wetter- und Stauvorhersagen, Energieverbrauch von Heizung und Klimaanlage sowie den gebuchten Fahrten, wann ein Ladestopp notwendig ist. "Für den Fahrgast wäre es unangenehm, wenn er sein geplantes Ziel nur mit einer Fahrtunterbrechung erreicht", sagt Bosch-Sprecherin Annett Fischer bei einer Führung über den Messestand.

  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Bosch)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Bosch)
  • Bosch IOT-Shuttle (Foto: Bosch)
  • Continental (Foto: Dirk Kunde)
  • Toyota Boshoku (Foto: Dirk Kunde)
  • Toyota Boshoku (Foto: Dirk Kunde)
  • Toyota Boshoku (Foto: Dirk Kunde)
  • Toyota Boshoku (Foto: Dirk Kunde)
  • Velodyne Ollie (Foto: Dirk Kunde)
  • Velodyne Ollie (Foto: Dirk Kunde)
  • Velodyne Ollie (Foto: Dirk Kunde)
  • Velodyne Ollie (Foto: Dirk Kunde)
  • e.Go People Mover (Foto: Dirk Kunde)
  • e.Go People Mover (Foto: Dirk Kunde)
  • e.Go People Mover (Foto: Dirk Kunde)
  • e.Go People Mover (Foto: Dirk Kunde)
  • e.Go People Mover (Foto: Dirk Kunde)
  • e.Go People Mover (Foto: Dirk Kunde)
Bosch IOT-Shuttle (Foto: Dirk Kunde)

Unternehmen wie Bosch, ZF Friedrichshafen und Continental kennt man bislang vor allem als Zulieferer der Autoindustrie. Beim Übergang zur Elektromobilität entfallen etliche Bauteile. Mit den People Movers bauen sich die Zulieferer ein eigenes Geschäftsfeld auf, ohne ihren bisherigen Kunden Konkurrenz zu machen. Das Beispiel Bosch zeigt aber auch, es bleibt nicht nur bei der Hardware. Das Unternehmen betreibt in Berlin beispielsweise den Elektroroller-Sharingdienst Coup in Eigenregie.

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Der e.Go Mover ist ein schönes Beispiel der Zusammenarbeit eines etablierten Zulieferers mit einem Startup. ZF Friedrichshafen liefert die Sensorik und das Aachener Startup e.Go baut den Mover. Zunächst kommt in diesem Jahr mit dem e.Go Life ein elektrischer Kleinwagen auf den Markt. Doch eine erste Testversion vom People Mover soll noch in diesem Jahr seine Fahrt aufnehmen. Allerdings sitzt dann noch ein Fahrer am Steuer.

Schrittweise und mit entsprechenden Genehmigungen der jeweiligen Behörden will e.Go die Stufen bis zur vollständigen Autonomie erklimmen. Die Volkswagen-Tochter Moia erweitert ihren Fahrdienst derzeit auf den Hamburger Innenstadtbereich. Noch sitzt in dem Elektrobus ein Fahrer am Steuer. Aber das Ziel ist klar: Eines Tages wird auch Moia auf autonome People Mover setzen.

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 People Mover: Rollende Kisten ohne Fahrer
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