Penveu: Stift macht jede Oberfläche zur elektronischen Tafel

Der Penveu besteht aus einem relativ dicken Stift, der wie eine Maus benutzt werden kann, um den Cursor zu bewegen. Wird er auf den Stiftmodus umgeschaltet, kann er als digitaler Textmarker mit unterschiedlichen Farben und Strichbreiten auf dem projizierten Bild malen. Auch mit Displays arbeitet das Eingabegerät zusammen.









Zum Penveu gehört eine Dockingstation, mit der sein interner Akku wieder aufgeladen werden kann, sowie "The Veu", die eigentliche Kommunikationsschnittstelle zwischen Stift und PC. Das kleine Verbindungsteil ist mit einem analogen VGA-Anschluss für PC und Projektor beziehungsweise Bildschirm ausgestattet und muss vor die Projektionsfläche gestellt werden.
Seine Position erkennt der Penveu über eine integrierte Kamera und Markierungen, die als Overlay über das Veu eingeblendet werden, aber für den Betrachter praktisch unsichtbar sein sollen. Die Positionsdaten werden zusätzlich mit Bewegungs- und Lagesensoren kontrolliert und schnurlos an das Veu übermittelt.
Der Stift selbst ist mit einem Umschalter ausgestattet, der ihn wahlweise zu einer Maus mit ungefähr 12 Metern Reichweite oder zu einem digitalen Stift macht, mit dem auf dem projizierten Bild gemalt werden kann. Mit Knöpfen an der Stiftseite kann ein Menü als Overlay aufgerufen werden, über das die Strichbreite, die Farbe und ein Hilfsraster ausgewählt werden können. Der Penvue arbeitet betriebssystemunabhängig und blendet seine Grafik über das Bildsignal ein.

Auf Wunsch können auch Screenshots vom Bildschirm über den Stift gespeichert werden. Der Stift arbeitet auch als USB-Stick und ist je nach Version mit 8 oder 32 GByte Flashsspeicher ausgerüstet.
Der Interphase Penveu(öffnet im neuen Fenster) kostet mit 8 GByte Speicher rund 700 US-Dollar. An Bildungsinsitutionen wird er verbilligt für 500 US-Dollar abgegeben. Die 32-GByte-Version soll 800 US-Dollar kosten.



