Pentax Q-S1: Mini-Systemkamera im Retrogewand

Die Pentax Q-S1 ist das neue Modell der Q-Serie. Dieses Miniatur-Kamerasystem mit Wechselobjektiven arbeitet mit Sensoren im Format 1/1,7 Zoll, die eine Auflösung von 12,4 Megapixeln und eine Lichtempfindlichkeit von ISO 12800 erreichen. Der beweglich aufgehängte Sensor mit einem Crop-Faktor von 4,7x wird zur Bildstabilisierung eingesetzt.
Pentax hebt den Autofokus der Q-S1 hervor, der in den Bereichen Gesichtserkennung und Motivverfolgung verbessert wurde. Außerdem kann die Kamera nun während der Videoaufnahme (Full-HD) kontinuierlich scharf stellen. Mittlerweile gibt es acht Wechselobjektive für das Q-System.
















Auf der Rückseite der Q befindet sich ein 3 Zoll (7,62 cm) großes Display mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. Wer will, kann auch einen optischen Aufstecksucher kaufen, der den Bildausschnitt für das Standardobjektiv eingrenzt. Ricoh bringt in der Q-S1 auch noch einen winzigen Aufklappblitz mit einer Leitzahl von 7 (ISO 100) unter.
Neben einer Belichtungsvollautomatik ist eine Motivprogrammfunktion für zahlreiche typische Fotosituationen eingebaut. Wer will, kann stattdessen auch die Programm-, Zeit- oder Blendenautomatik nutzen oder komplett manuell belichten. Die Kamera ermöglicht Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis zu einer 1/8.000 Sekunde und kann auch Belichtungsreihen anfertigen.
Die Ricoh Pentax Q-S1(öffnet im neuen Fenster) misst 58 x 102 x 33,5 mm und wiegt mitsamt Akku 200 Gramm, der für rund 250 Aufnahmen gut ist, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Das Gehäuse wird in den Farben Schwarz, Metall, Weiß und Gold verkauft. Dazu kommen acht Texturvarianten. Zudem wird das Standardobjektiv in vier Farben erhältlich sein. Wer will, kann über die Ricoh-Homepage die Farbkombis individuell einstellen und die Kamera vier bis sechs Wochen später beim Händler vor Ort abholen.
Die Kamera soll ab September 2014 erhältlich sein. Sie soll mitsamt dem Zoom-Objektiv 5-15 mm (F2,8/F4,5) rund 500 Euro kosten.



