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Pentax K2-S
Pentax K2-S (Bild: Ricoh)

Pentax K-S2: Spiegelreflexkamera mit Schwenkdisplay trotzt Regenschauern

Pentax K2-S
Pentax K2-S (Bild: Ricoh)

Ricoh baut sein DSLR-Portfolio mit der Pentax K-S2 weiter aus. Die neue Kamera richtet sich an Einsteiger, verfügt erstmals bei Pentax über ein schwenk- und drehbares Display und nimmt Fotos mit 20 Megapixeln auf. WLAN, NFC und eine wetterfeste Abdichtung dürften auch Fortgeschrittene interessieren.

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Die Pentax K-S2 löst nicht etwa die erst vor einem halben Jahr vorgestellte digitale Spiegelreflexkamera K-S1 ab sondern ist ein Schwestermodell, das deutlich verbessert wurde. Zwar gibt es nicht die lustigen LEDs am Handgriff, dafür aber ein klapp- und schwenkbares Display mit 921.000 Bildpunkten und 3 Zoll großer Diagonale, das für schwierige Aufnahmepositionen am Boden oder über Kopf geeignet ist. Einen Touchscreen besitzt das Display leider nicht. Dafür gibt es bei der K-S2 einen optischen Pentaprismen-Sucher mit 100-prozentiger Blickfeldabdeckung. Auch auf dem Display werden 100 Prozent des Bildfelds angezeigt, was längst nicht selbstverständlich ist.

  • Pentax K-S2 (Bild: Pentax)
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  • Pentax K-S2 (Bild: Pentax)
  • Pentax K-S2 (Bild: Pentax)
  • Pentax K-S2 (Bild: Pentax)
  • Pentax K-S2 (Bild: Pentax)
Pentax K-S2 (Bild: Pentax)

Die K-S2 besitzt einen APS-C-Sensor mit 20 Megapixeln Auflösung, der beweglich gelagert ist. Er wird zur Bildstabilisierung genutzt, was den Vorteil hat, dass die Technik nicht in die Objektive eingebaut werden muss. Dafür ist das Sucherbild nicht stabilisiert. Der bewegliche Sensor wird ohne Tiefpassfilter ausgeliefert. Damit sich dennoch keine Moirèmuster bilden, die ein solcher Filter unterdrückt, wird der Sensor in leichte Schwingungen versetzt, was den gleichen Effekt haben soll und bei anderen Pentax-Kameras ebenfalls erfolgreich eingesetzt wird. Die Lichtempfindlichkeit reicht bis ISO 51.200.

Dem Selfie-Zeitalter ist es geschuldet, dass die Pentax K-S2 über einen zweiten Auslöser verfügt, mit dem Selbstporträts leichter anzufertigen sind.

Die K-S2 kann bis zu 5,5 Bilder pro Sekunde im Serienbildmodus aufnehmen und arbeitet mit einer minimalen Verschlusszeit von 1/6.000 Sekunde. Die Belichtungsmessung erfolgt über 77 Messfelder, der Autofokus arbeitet mit 11 Sensoren, wovon 9 als Kreuzsensoren ausgelegt sind.

Die Kamera ist abgedichtet gegen Staub und Regen. Dieses Feature ist natürlich nur in Verbindung mit einem ebenfalls abgedichteten Objektiv sinnvoll nutzbar. Mittlerweile bietet Ricoh für seine Pentax-Objektive aber fast durchgehend eine entsprechende Abdichtung an.

WLAN und NFC erstmals bei Pentax eingebaut

Neben Fotos können mit der Pentax K-S2 Videos in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel, h.264) aufgenommen werden, wobei der Anwender zwischen 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde wählen kann. Die Kamera arbeitet mit WLAN, das nicht etwa über eine SD-Karte nachgerüstet wird, sondern schon in der Kamera vorhanden ist. Per NFC können mit geeigneten Geräten die Zugangsdaten drahtlos ausgetauscht werden.

Die Pentax K-S2 von Ricoh ist in diversen Gehäusefarben erhältlich und soll ab März 2015 für rund 800 Euro angeboten werden. Im Lieferumfang ist das neue Kit-Objektiv DA L 18-50 mm F4-5.6 DC WR RE enthalten, das sich falten lässt, um weniger Platz in der Fototasche zu verbrauchen.


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AlexHH82 11. Feb 2015

"...Einen Touchscreen besitzt das Display leider nicht." Es muss auch nicht jedes Display...



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