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Pentax K-70: Kleine DSLR im wetterfesten Design mit Pixel-Shift

Ricoh Imaging hat mit der digitalen Spiegelreflexkamera Pentax K-70 den Nachfolger der K-50 vorgestellt. Das Gehäuse ist wasser- und staubfest. Der APS-C-Sensor nimmt mit 24 Megapixeln auf und kann mittels Pixel-Shift auch höhere Auflösungen bei Stillleben erzielen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Pentax K-70
Pentax K-70 (Bild: Ricoh Imaging)

Die Pentax K-70 ist eine kleine DSLR mit 24-Megapixel-APS-C-Sensor, die 6 Bilder pro Sekunde aufnehmen kann und über ein schwenkbares LCD verfügt. Sie nimmt Full-HD-Videos mit 30p auf und lässt sich über WLAN mit einer mobilen App fernsteuern. Die Kamera ist durch zahlreiche Versiegelungen am Gehäuse in Verbindung mit einem entsprechend ausgerüstetem Objektiv wasserfest. Sie soll auch noch bei minus 10 Grad Celsius genutzt werden können.

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Die Bilder und Videos werden mit einem 23,5 x 15,6 mm großem APS-C-Sensor mit 24 Millionen Bildpunkten aufgenommen, der beweglich aufgehängt ist und als Bildstabilisator genutzt wird. Ein Tiefpassfilter ist nicht vorhanden, was zu einer größeren Bildschärfe führen soll, gleichzeitig aber die Gefahr von Moiré-Effekten bei bestimmten Bildmotiven erhöht.

Der Sensor arbeitet mit Lichtempfindlichkeiten zwischen ISO 100 und ISO 102.400. Die Kamera kann Serienaufnahmen mit bis zu sechs Bildern pro Sekunde in voller Auflösung erreichen und erlaubt Belichtungszeiten bis zu 1/6.000 Sekunde. Das ist gutes Mittelklasseniveau.

  • Pentax K-70 (Bild: Ricoh)
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Pentax K-70 (Bild: Ricoh)

Pixel-Shift ermöglicht höhere Auflösungen

Die Kamera beherrscht im Gegensatz zum Vorgängermodell eine sogenannte Pixel-Shift-Resolution, wobei der Sensor nach der ersten Aufnahme um einen Pixel nach rechts, nach einer erneuten Aufnahme nach unten und dann nach links verschoben wird. Dadurch sollen die Bildschärfe und Farbdynamik erhöht sowie nur ein geringes Rauschen erzeugt werden. Während der Aufnahme darf sich im Bild allerdings kaum etwas bewegen, weil es sonst zu Mehrfachbelichtungen kommt. Die Kamera kann aber leichte Bewegungen erkennen und herausrechnen.

Ricoh Imaging nutzt zur Belichtungsmessung einen Messsensor mit 77 Segmenten, der Autofokus ist mit elf Messfeldern ausgestattet, von denen 9 als Kreuzsensoren ausgelegt sind. Die Kamera bietet natürlich auch einen Live-View-Modus, in dem sie einen Hybrid-Autofocus (AF) nutzt, bei dem die Phasendetektion und die Kontrastmessung kombiniert werden. Bisher hatte Pentax ein solches System nicht im Sortiment. Dieser Hybrid-AF ist auch bei der Aufnahme von Videos aktiv, wobei die K-70 maximal in Full-HD mit 30 Vollbildern oder 60 Halbbilder pro Sekunde filmen kann. Ein Stereomikro ist eingebaut, kann aber durch ein externes Mikro ersetzt werden. Dafür ist ein Klinkeneingang vorhanden.

Kein GPS eingebaut

Das 3 Zoll (7,62 cm) große LCD der Pentax K-70 lässt sich drehen und schwenken und erreicht eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Der Pentaprismensucher soll 100 Prozent des Bildfeldes bei 0,95-facher Vergrößerung anzeigen. WLAN ist eingebaut, während GPS mit dem optionalen Modul O-GPS1 nachgerüstet werden kann.

Die mit 12,6 x 9,3 x 7,4 cm recht kompakte Kamera wiegt mit Akku und Speicherkarte, aber ohne Objektiv 688 Gramm. Die Pentax K-70 kostet als Gehäuse rund 700 Euro. Mit dem Objektiv "DA 18-135mm F3,5-5,6 ED AL DC WR" liegt der Paketpreis bei knapp 1.000 Euro. Die DSLR soll im Juli 2016 auf den Markt kommen.

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