Pentalock: Fahrraddiebe sollen an Zentralverriegelung scheitern

Fahrradschlösser stellen für Profi-Diebe kaum eine Hürde dar, doch am Pentalock(öffnet im neuen Fenster) sollen sie sich die Zähne ausbeißen. Dabei handelt es sich um ein elektronisch abschließbares Tretlager, das bereits werksseitig verbaut wird und sich wie beim Auto durch eine Fernbedienung auf- und abschließen lässt. Nach Herstellerangaben wird in der einfachen Version für normale Fahrräder nur das Tretlager blockiert. Die Version für E-Bikes sperrt zusätzlich Motor, Display, Controller und Beleuchtung.
Zentralverriegelung wie beim Auto
Beide Modelle verfügen außerdem über ein bewegungsaktiviertes Anti-Diebstahl-System. Das löst einen 100-Dezibel-Alarm aus, wenn das Fahrrad bewegt wird, während es abgeschlossen ist.
Akku oder Batterien notwendig
Den Betriebsstrom bezieht Pentalock durch den E-Bike-Akku. Es verfügt selbst über einen 10-mAh-Backup-Akku, der 90 Tage ausreichen bis zur nächsten Aufladung ausreichen soll, falls der E-Bike-Akku einmal entfernt werden muss. Bei der Version für normale Fahrräder sind vier AA-Batterien erforderlich. Diese sollen mehr als zwei Jahre ausreichend Strom liefern.
Erste Fahrräder mit Pentalock im Herbst
Pentalock wurde von den dänischen Ingenieuren Emil Norup und Thomas Martin Jessen entwickelt. Es soll ab Werk verbaut werden und wird derzeit nur an Fahrradhersteller verkauft. Die Kosten für das Fahrrad sollen sich nach einem Bericht der Fahrrad-Website Bicitech(öffnet im neuen Fenster) um etwa 85 bis 130 Euro erhöhen. Das Gewicht liegt bei 460 Gramm. Im Herbst 2021 sollen erste Fahrräder mit dem Pentalock auf den Markt kommen.