Pentagon: Programmleiter hält Existenz von Ufos für bewiesen
"Wenn wir vor Gericht wären, hätten wir längst den Punkt erreicht, an dem es keine vernünftigen Zweifel mehr gibt" : So beschreibt Luis Elizondo seine Meinung über die Beweislage darüber, ob außerirdische Flugobjekte die Erde besucht haben oder nicht. Elizondo, der in den US-Medien zuletzt als "militärischer Geheimdienstbeamter" beschrieben wurde, hat ein Programm des Pentagon geleitet, in das von 2007 bis 2012 jährlich rund 22 Millionen US-Dollar investiert wurden.

Elizondo hat sich am 25. Dezember 2017 in der britischen Zeitung The Telegraph(öffnet im neuen Fenster) etwas ausführlicher geäußert – wobei viele seiner Informationen noch immer der Geheimhaltung unterliegen und deshalb nicht offenbart werden dürften. Was er sagen könne, sei aber unter anderen, dass bei den Sichtungen "ziemlich klar sei, dass es nicht wir selbst waren oder irgendjemand anders". Sprich: Es könne sich beispielsweise nicht um militärische Testflüge oder ähnliche Experimente gehandelt haben.
Im Zuge des von der New York Times aufgedeckten Pentagon-Programms hatte es unter anderem Berichte von Piloten über flügellose, glatte Flugobjekte gegeben, die extrem schnell und manövrierfähig operiert hätten. Es sei quasi ausgeschlossen, dass die dafür nötige Technologie irdischen Ursprungs sei.
Kein aggressives Verhalten der Aliens
Im Gespräch mit The Telegraph sagt Luis Elizondo nun, dass es Orte mit einer gewissen Häufung von Sichtungen gegeben habe, insbesondere über Nuklearanlagen und über Kraftwerken – was schlicht daran liegen könnte, dass derartige Einrichtungen besonders gut etwa von Sicherheitsdiensten überwacht werden. Elizondo äußerte, dass er keinerlei Hinweise darauf habe, dass sich die Ufos in irgendeiner Form feindselig verhalten hätten.
Elizondo sagt auch, dass es im Rahmen seiner Untersuchungen für das Pentagon eine sehr große Anzahl von Berichten über Sichtungen gegeben habe und viele davon von ernstzunehmenden, professionellen Piloten stammen würden.
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