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Pencil
Pencil (Bild: Fiftythree)

Pencil Hölzerner iPad-Stift mit Bluetooth und Radiergummi

Von Fiftythree stammen die beiden Pencil-Stifte mit Bluetooth 4.0 und Radiergummi auf der Rückseite, die mit der iPad-App "Paper" vom selben Hersteller arbeiten.

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Fiftythree hat einen Stift namens Pencil für das iPad vorgestellt, der per Bluetooth mit der App "Paper" des Unternehmens zusammenarbeitet. Er bietet eine Handballenerkennung und eine Möglichkeit, die digitale Tinte mit der Hand zu vermischen.

Es dürfte eher selten sein, dass ein App-Hersteller auf einmal auch Hardware anbietet, doch bei Paper stammt ein Teil des Entwicklerteams von Microsofts Hardwareabteilung, so dass dieser Schritt logisch erscheint.

Der Fiftythree Pencil wird in einer Version mit Holzgehäuse und eingearbeiteten Magneten für 60 US-Dollar und in einer mit gebürstetem Alu für 50 US-Dollar angeboten. Der eingebaute Akku kann über USB geladen werden, was innerhalb von 90 Minuten erledigt sein soll. Die Kommunikation erfolgt per Bluetooth 4.0 Low Energy.

Auf der Rückseite des Stiftes ist ein Radiergummi eingebaut. Verwendet man den Stift mit der App "Paper", können damit Teile von Zeichnungen entfernt werden. Das Bluetooth-Pairing funktioniere durch Berühren des iPad-Displays innerhalb der App, behauptet Fiftythree. Die Entwickler nennen diese Funktion "Kiss to Pair". Einen Einschaltknopf sucht man beim Pencil vergeblich. Mit einer Akkuladung soll wochenlanges Zeichnen möglich sein.

Die App erkennt den Handballen des Benutzers, der sich so mit dem Stift in der Hand abstützen kann, ohne befürchten zu müssen, dass es zu Fehleingaben kommt. Außerdem lässt sich mit den Fingern das Gezeichnete verwischen, ähnlich wie bei einer Kohlezeichnung. Die Softwareschnittstelle zum Pencil will der Hersteller offenlegen, damit auch Dritthersteller den Stift ansprechen können, der bei leerem Akku auch rein kapazitativ mit jedem entsprechenden Touchscreen arbeiten soll.

Der Stift kann über die Website des Herstellers geordert werden. Bislang klappt das nur mit Adressen in den USA und Kanada, doch das soll sich bald ändern.


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