Pen E-P5: Olympus schwelgt im Kameradesign der 60er

Olympus hat mit der Pen E-P5 eine neue Systemkamera vorgestellt, die optisch an die Kleinbildkamera Pen F aus den 60er Jahren erinnert. Die neue Kamera nimmt Fotos mit 16 Megapixeln auf, bietet WLAN und erreicht eine sehr hohe Verschlussgeschwindigkeit.

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Olympus E-P5
Olympus E-P5 (Bild: Olympus)

Die Pen E-P5 erinnert an längst vergangene Tage. Die Olympus Pen F besaß ein ähnliches Gehäuse mit einem großen metallenen Oberteil, schwarzen, strukturierten Griffflächen und einem nicht ganz mittig angebrachten Objektiv.

  • Olympus E-P5 mit Aufstecksucher (Bild: Olympus)
  • Olympus E-P5 mit Aufstecksucher (Bild: Olympus)
  • Olympus E-P5 (Bild: Olympus)
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  • Olympus E-P5 (Bild: Olympus)
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Olympus E-P5 mit Aufstecksucher (Bild: Olympus)
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Bei der neuen E-P5 hat Olympus einen 16-Megapixel-CMOS-Sensor im Format 17,3 x 13 mm eingebaut, der bis ISO 25.600 arbeiten soll. Die Kamera kann mit Objektiven des Micro-Four-Thirds-Systems genutzt werden. Der mechanische Verschluss davor ermöglicht Belichtungszeiten von 1/8.000 Sekunde. Zudem soll der Autofokus der Kamera besonders schnell und präzise arbeiten. Die Serienbildgeschwindigkeit gibt Olympus mit bis zu 9 Fotos pro Sekunde bei vorfokussierten Motiven an. Wenn der Nachführautofokus genutzt wird, schrumpft der Wert auf 5 Bilder pro Sekunde.

Focus-Peaking für leichteres manuelles Scharfstellen

Ein besonders kleiner Autofokuspunkt kann im Sucher oder auf dem Display auf kleinste Bilddetails gelegt werden, was besonders bei Makrofotos wichtig ist, um trotz geringer Schärfentiefe den gewünschten Bereich scharf zu stellen. Zum präzisen manuellen Scharfstellen bietet die Olympus-Kamera die Funktion Focus-Peaking an. Dabei werden die Bildkanten deutlich hervorgehoben, wenn der Fokus darauf liegt. Diese Funktion setzt Konkurrent Sony zum Beispiel auch bei seiner DSLR A99 und der Kompaktkamera Cybershot RX100 ein.

Über das eingebaute WLAN kann die Pen E-P5 vom Smartphone aus mit einer App für Android oder iOS ferngesteuert werden. Außerdem lässt sich das Bildmaterial so auf mobile Geräte übertragen und deren GPS nutzen, um den Aufnahmeort zu bestimmen.

Die Einstellräder der Kamera vorn und auf der Kamerarückseite arbeiten zusammen mit einem Schiebeschalter, der die Funktionsbelegung der Rädchen verändern kann. Die Einstellrädchen verändern Zeit und Blende oder wahlweise ISO-Wert und Weißabgleich.

Wer mit der E-P5 automatisch Bildsequenzen aufnehmen will, kann bis zu 99 Bilder im Zeitabstand von 1 Sekunde bis zu 24 Stunden fotografieren. Der Akku wird zwischen den Aufnahmen durch eine Standby-Funktion geschont.

Elektronischer Sucher zum Aufstecken

Gegen Verwackler hat Olympus einen fünfachsigen Bildstabilisator eingebaut. Wird beim Filmen geschwenkt, wird die dafür genutzte Bewegungsachse automatisch nicht mehr ausgeglichen. Die Kamera ist mit einem 3 Zoll (7,62 cm) großen Touchscreen mit 1,04 Millionen Bildpunkten ausgerüstet, der auch als Sucher dient. Alternativ kann auch der elektronische Sucher VF-4 benutzt werden, der 2,36 Millionen Pixel Auflösung bietet. Er ist neigbar und ermöglicht so auch die Aufnahmekontrolle von oben. Er wird automatisch aktiviert, wenn sich der Fotograf mit seinem Auge dem Okular nähert.

Die Olympus E-P5 misst 122,3 x 68,9 x 37,2 mm und wiegt inklusive Akku und SD-Speicherkarte 420 Gramm. Sie soll ab Ende Juni 2013 für rund 1.000 Euro in den Handel kommen. Mit dem Objektiv "17 mm 1:1.8" und dem Sucher VF-4 wird das Gerät für 1.450 Euro angeboten.

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jejo 13. Mai 2013

Da habe ich mich möglicherweise etwas missverständlich ausgedrückt. Ich war eigentlich...

booyakasha 11. Mai 2013

Aufgrund des Retro-Designs und vieler anderer Eigenschaften, die dieses Modell mit der OM...

Anonymer Nutzer 10. Mai 2013

Das wird leider häufig verwechselt/gleichgesetzt.


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