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Charles Bombardier
Charles Bombardier (Bild: Paul Alexander/CC-BY-SA 3.0)

Pelagor: Bodeneffekt-Transportflugzeug braucht keinen Flughafen

Charles Bombardier
Charles Bombardier (Bild: Paul Alexander/CC-BY-SA 3.0)

Pelagor heißt das Flugboot, das einen 40-Fuß-Container wenige Meter über der Meeresoberfläche transportieren soll. Ziel sind Orte ohne Flughafen. Entwickelt hat das Konzept der Urenkel des kanadischen Erfinders Joseph-Armand Bombardier.

Charles Bombardier hat das Konzept eines Bodeneffekt-Transportflugzeugs entwickelt, das von den sowjetischen und russischen Ekranoplan inspiriert wurde. Das Fluggerät bewegt sich in sehr geringer Höhe über Wasser, um den Bodeneffekt auszunutzen. Die Tragflügel erfahren in Bodennähe durch ihre Umströmung einen zusätzlichen dynamischen Auftrieb.

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Die sowjetische Marine entwickelte in den 60er Jahren teilweise sehr große Bodeneffektfahrzeuge, die auch als mobile Raketenabschussplattformen und als amphibische Angriffsflugzeuge konzipiert wurden. Das maximale Fluggewicht des größten dieser Bodeneffektflugzeuge war mit 540 Tonnen deutlich höher als das des Pelagor. Die Ekranoplan wurden für Flughöhen zwischen 4 und 14 Metern gebaut.

Charles Bombardiers Pelagor soll friedlichen Zwecken dienen und große Lasten zu abgelegenen Orten ohne Flughäfen transportieren. Einen Entwurf des Pelagor hat Wired veröffentlicht. Ein 40-Fuß-Standardcontainer soll von dem Luftfahrzeug transportiert werden, das mit einem herkömmlichen Turbinenstrahltriebwerk angetrieben wird. Außerdem sollen 40 Propeller von Elektromotoren angetrieben werden, die das Flugzeug vorantreiben. Das erinnert an das Konzeptflugzeug Sceptor/Leaptech der Nasa. Dort werden 18 Propeller eingesetzt. Tests zeigten, dass an einer Tragfläche mit 18 Propellern bei niedrigen Geschwindigkeiten mehr als doppelt so viel Auftrieb erzeugt wurde als bei herkömmlichen Systemen.

Der Container soll durch eine hydraulische Winde in das Flugzeug gezogen werden. Das Entladen dürfte ähnlich mühselig geschehen. In Notfall soll der Container abgeworfen werden können.

Derzeit handelt es sich beim Pelagor noch um ein Konzept. Ob es jemals realisiert wird, ist nicht absehbar.


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lester 15. Nov 2016

Eben, man beschäftigt sich nur mit dem von-hier-nach-dort ... Start und Endinfrastruktur...

Mavy 15. Nov 2016

warum baut man keine neuen Zeppeline .. mit heutigen composite materialien sollten...

tearcatcher 15. Nov 2016

solche Nachkommen mögen finanziell zwar besser gestellt sein, aber ich würde gerne mal...

nachgefragt 15. Nov 2016

ja und ein weltraumaufzug wäre auch sehr praktisch. das steht völlig außer frage...

pk_erchner 14. Nov 2016

ich glaube es scheitert an extrem vielen Dingen z.B. auch Salzwasser in Triebwerken...



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