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Apple: Pegatron soll Billig-iPhone herstellen

Der Hersteller des preiswerteren iPhones, das noch 2013 kommen soll, wird nicht Foxconn sein. Als Auftragshersteller steht offenbar Pegatron fest.
/ Achim Sawall
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Innenleben eines iPhones im Jahr 2010 (Bild: iFixit/Reuters)
Innenleben eines iPhones im Jahr 2010 Bild: iFixit/Reuters

Apple wird das Billig-iPhone, das gegen Ende 2013 erscheinen soll, bei Pegatron herstellen lassen. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen. Pegatron, der kleinere Konkurrent von Foxconn Technology, wird der Haupthersteller des preisgünstigeren iPhones.

Der Auftragshersteller Pegatron ist im Jahr 2008 aus dem Asus-Konzern ausgegründet worden und fertigt Smartphones, Tablets, Notebooks, Netbooks, Desktop-PCs, Spielekonsolen, mobile Geräte, Motherboards, TV-Karten, LCD-Fernseher, Set-Top-Boxen und Kabelmodems für Markenelektronikkonzerne. Zu den Kunden gehören neben Apple Microsoft, Hewlett-Packard und Dell.

Pegatron begann 2011, kleinere Mengen des iPhones zu fertigen. Im vergangenen Jahr begann das Unternehmen mit der Herstellung des iPad Mini für Apple.

Apple habe Pegatron ausgewählt, um das Risiko von Materialfehlern in der Montage zu senken. Foxconn hatte im vergangenen Jahr Probleme mit Kratzern auf dem Gehäuse des iPhone 5. Zudem war Pegatron bereit, das günstigere iPhone zu einem günstigeren Preis als Foxconn herzustellen.

Im März 2013 gab es einen unbestätigten Bericht der Digitimes, dass Apple ein preisgünstigeres iPhone mit einem Plastikgehäuse planen könnte, um mehr Marktanteile zu erobern. Bloomberg berichtete am 9. Januar 2013, dass das günstigere iPhone in einem Kunststoffgehäuse ausgeliefert werden solle. Andere Standardkomponenten sollten vom aktuellen iPhone 5 oder von Vorläufermodellen kommen. Der Preis für das Smartphone könne bei 99 bis 149 US-Dollar liegen. Laut Wall Street Journal soll Apple schon seit 2009 ein Billig-iPhone erwägen, also noch zu Lebzeiten von Steve Jobs darüber nachgedacht haben. Apple könnte den Plan aber auch noch aufgeben.

Nachtrag vom 30. Mai 2013, 10:08 Uhr

Diese Meldung erschien zuerst mit einer Überschrift einer früheren Nachricht. Wir bitten um Entschuldigung.


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