• IT-Karriere:
  • Services:

Peering: EU-Kommission durchsucht Deutsche Telekom

Wegen Benachteiligung beim Peering durchsuchte die EU-Kommission Standorte der Deutschen Telekom, Telefónica und Orange. Beschwert hat sich der US-Konzern Cogent Communications.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Chef René Obermann
Telekom-Chef René Obermann (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die EU-Kommission hat drei der führenden europäischen Internet Service Provider wegen des Verdachts des Missbrauchs ihrer Marktmacht beim Peering durchsucht. Betroffen waren die Deutsche Telekom, die spanische Telefónica und Orange aus Frankreich, berichtet die französische Zeitung Le Figaro. Laut Angaben der Zeitung soll es sich um eine Beschwerde des Wholesale Internet Service Providers Cogent Communications handeln, der sich beim Peering benachteiligt sieht.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

Telekom-Sprecher Philipp Blank erklärte Golem.de: "Die Deutsche Telekom ist über die erneuten Untersuchungen im Bereich von Internetverkehr sehr verwundert. Bisherige Vorwürfe haben sich als haltlos herausgestellt. Deshalb wurden entsprechende Verfahren vor nationalen Regulierungsbehörden, die sich intensiv mit dem Sachverhalt auseinandergesetzt haben, eingestellt. Die Telekom ist im globalen Markt für Internetverkehr intensivem Wettbewerb ausgesetzt. Dieser Markt wird von US-Großanbietern dominiert, insofern sind wir hier der falsche Adressat. Die Telekom arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um den Sachverhalt aufzuklären. Es geht hier nicht um den Markt mit Endkunden, sondern um den globalen Internetverkehr zwischen Carriern. Da gibt es teilweise schon länger Streit zwischen Europäern und amerikanischen Konzernen."

Die EU-Kommission hat unangekündigte Durchsuchungen bei ISPs bestätigt, nicht jedoch die Namen der betroffenen Unternehmen.

Unter Peering wird der gleichrangige Datenaustausch zwischen Internetzugangsanbietern verstanden. Der Datenaustausch zwischen den Providern erfolgt meist über Peering Points, die auch Internetknoten genannt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

theWhip 23. Jul 2013

http://www.heise.de/netze/meldung/OECD-Zahl-der-Glasfaseranschluesse-nimmt-in-den...

ah_rx 12. Jul 2013

Das ist eher die Vorbereitung für die nächste Überwachung. Diesmal aber mit eigenem ISP...

nmSteven 12. Jul 2013

Im wesentlich kopiert man alles elektronisch gespeicherte was man finden kann...

StefanGrossmann 11. Jul 2013

1080P läuft oft Tadellos. Weil die nicht so hoch frequentiert werden werden sie direkt...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Z Flip - Hands on

Das Galaxy Z Flip ist Samsungs zweites Smartphone mit faltbarem Display - und besser gelungen als das Galaxy Fold.

Samsung Galaxy Z Flip - Hands on Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

    •  /