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Peer to Peer: Steam kann Spiele im Heimnetz übertragen

Besonders in Haushalten mit mehreren Steam-Nutzern soll die Internetverbindung dadurch entlastet werden.
/ Martin Böckmann
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Einen Kaffee holen muss man sich bei schnellen Downloads aus dem Heimnetz wohl nur selten (Bild: Valve)
Einen Kaffee holen muss man sich bei schnellen Downloads aus dem Heimnetz wohl nur selten Bild: Valve

In der aktuellen Beta hat Steam ein Feature freigeschaltet(öffnet im neuen Fenster), mit dem Spiele im lokalen Netzwerk auf andere Geräte übertragen werden können. Das soll automatisch und im Hintergrund passieren, wenn jemand ein Spiel herunterlädt, das schon auf einem anderen Computer im Netzwerk installiert ist. Ein paar Voraussetzungen müssen beim Host-Computer dazu erfüllt sein.

Beide Computer müssen dieselbe Version des Steam-Clients installiert haben, aktuell unterstützt ohnehin nur der Beta-Client das Feature. Außerdem müssen entweder beide Geräte mit demselben Steam-Account eingeloggt sein oder Family-Sharing muss zwischen beiden Accounts aktiv sein. Der Host-Computer darf nicht im Spiel sein oder selbst gerade eine Installation oder ein Update per Steam durchführen.

Außerdem funktioniert die Übertragung nur im Desktop-Modus, der Big-Picture-Modus kann keine Dateien übertragen. Valve-Steamdeck wird auch unterstützt, nach den oben genannten Regeln allerdings wohl vor allem als Client. Aktuell muss die Funktion explizit aktiviert werden, zukünftig könnte Valve die Standardeinstellung allerdings bereits standardmäßig aktivieren.

Sehr gut für LAN-Partys und Mehrpersonenhaushalte

Die meisten Heimnetze laufen mittlerweile mit 1 GBit/s-Datentransferrate, was schneller als viele Internetverbindungen sein dürfte. Selbst bei einer schnellen Verbindung kann die lokale Übertragung aber die Leitung für andere Anwendungen frei halten. Besonders Familien mit mehreren Kindern dürften das Problem von mehreren parallel laufenden Downloads kennen.

Einen Steam-Cache konnte man bisher auch manuell einrichten. Dazu braucht es allerdings extra Hardware und entsprechend viel Speicherplatz. Große LAN-Partys wie die Dreamhack(öffnet im neuen Fenster) oder LTX-Lan nutzen solche Caches, da auch bei sehr schnellen Verbindungen die Anzahl der Teilnehmer ansonsten zu Engpässen führen würde. LTT hat zu diesem Thema auch ein entsprechendes Erklärvideo auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) eingestellt.


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