Ab in die Praxis

Wer bereits einen Blick auf die Demo geworfen hat, hat ein stylisches Interface gesehen. Wer sie mit seiner E-Gitarre ausprobiert hat, wird sie unpraktisch gefunden haben. Doch das soll uns nicht weiter stören, für unsere eigene Demo wollen wir sowieso unser eigenes Skript schreiben.

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Zuerst müssen dafür die Pedalboard-Dateien heruntergeladen werden, effektiv benötigt werden aber nur das dist- und das audio-Verzeichnis mit dem ir-Unterverzeichnis. Eine kleine HTML-Seite ist schnell aufgesetzt, in der per Script-Tag vorerst das compiled.js geladen wird.

In einem Script-Block wird dann der Reverb-Effekt zum Leben erweckt:

  1. function initBoard() {
  2. var stage = new pb.Stage();
  3. var ctx = stage.getContext();
  4. var board = new pb.Board(ctx);
  5.  
  6. reverb = new pb.stomp.Reverb(ctx);
  7. reverb.setLevel(0.5);
  8. board.addPedals([reverb]);
  9. stage.setBoard(board);
  10.  
  11. stage.input = new pb.io.StreamInput(stage.getContext());
  12. stage.input.addEventListener('loaded', function() {
  13. stage.route();
  14. });
  15. }

Das Stage-Objekt ist ein übergeordnetes Verwaltungsobjekt, das uns einen Audio-Context der Audio-API liefert. Interessant wird es mit dem Board-Objekt. Ein Board nimmt eines oder mehrere Pedale auf (das sind die Effekte) und "verdrahtet" sie miteinander. In einem Skript können mehrere Boards definiert und zur Laufzeit jeweils abwechselnd aktiviert werden. Zum Schluss wird eine Audioeingabequelle angefordert - und wenn sie erfolgreich aktiviert werden konnte, wird das modulierte Audiosignal ausgegeben.

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Die Stärke des Effektes beziehungsweise dessen Einfluss auf das Signal wird durch entsprechende objekt-spezifische Funktionen gesetzt. Im Falle des Reverb-Effektes ist es setLevel(), der die Dauer des Hall-Effektes bestimmt. Der Wertebereich der Funktionen liegt zwischen 0 und 1.

Soweit ist die Angelegenheit recht einfach. Aber es gibt einen Haken, gerade weil das Skript nur in Chrome läuft: Dessen Sicherheitseinstellungen erlauben den Zugriff auf eine Soundquelle nur, wenn das Skript von einem Server geladen wurde - allerdings ist auch localhost erlaubt. Zumindest ein lokaler Webserver ist also notwendig. Dieser muss aber lediglich die Dateien ausliefern, serverseitig muss keine Zeile Code laufen.

Weitere Effekte

Weitere verfügbare Effekte sind derzeit: Overdrive zur Simulation einer Übersteuerung und Cabinet, der eine bestimmte Art von Lautsprecher imitiert. Einen zusätzlichen Effekt können wir in den obigen Code analog dem Reverb-Effekt einfügen:

  1. ...
  2. overdrive = new pb.stomp.Overdrive(ctx);
  3. reverb = new pb.stomp.Reverb(ctx);
  4.  
  5. overdrive.setTone(0.5);
  6. overdrive.setDrive(0.5);
  7. reverb.setLevel(0.5);
  8.  
  9. board.addPedals([overdrive, reverb]);
  10. ...

Je nach Effekt variieren die Namen der Methode, um einen spezifischen Parameter zu setzen. Der Methode addPedals werden nun beide Effekte übergeben.

Die Reihenfolge ist dabei signifikant. Wie oben bereits angesprochen, werden die Effekte miteinander kombiniert. Die Ausgabe des Overdrive-Effektes wird zur Eingabe für den Reverb-Effekt.

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 Pedalboard.js: Kreischende Gitarren im BrowserLärm aufgehübscht 
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