• IT-Karriere:
  • Services:

Ab in die Praxis

Wer bereits einen Blick auf die Demo geworfen hat, hat ein stylisches Interface gesehen. Wer sie mit seiner E-Gitarre ausprobiert hat, wird sie unpraktisch gefunden haben. Doch das soll uns nicht weiter stören, für unsere eigene Demo wollen wir sowieso unser eigenes Skript schreiben.

Stellenmarkt
  1. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

Zuerst müssen dafür die Pedalboard-Dateien heruntergeladen werden, effektiv benötigt werden aber nur das dist- und das audio-Verzeichnis mit dem ir-Unterverzeichnis. Eine kleine HTML-Seite ist schnell aufgesetzt, in der per Script-Tag vorerst das compiled.js geladen wird.

In einem Script-Block wird dann der Reverb-Effekt zum Leben erweckt:

  1. function initBoard() {
  2. var stage = new pb.Stage();
  3. var ctx = stage.getContext();
  4. var board = new pb.Board(ctx);
  5.  
  6. reverb = new pb.stomp.Reverb(ctx);
  7. reverb.setLevel(0.5);
  8. board.addPedals([reverb]);
  9. stage.setBoard(board);
  10.  
  11. stage.input = new pb.io.StreamInput(stage.getContext());
  12. stage.input.addEventListener('loaded', function() {
  13. stage.route();
  14. });
  15. }

Das Stage-Objekt ist ein übergeordnetes Verwaltungsobjekt, das uns einen Audio-Context der Audio-API liefert. Interessant wird es mit dem Board-Objekt. Ein Board nimmt eines oder mehrere Pedale auf (das sind die Effekte) und "verdrahtet" sie miteinander. In einem Skript können mehrere Boards definiert und zur Laufzeit jeweils abwechselnd aktiviert werden. Zum Schluss wird eine Audioeingabequelle angefordert - und wenn sie erfolgreich aktiviert werden konnte, wird das modulierte Audiosignal ausgegeben.

Die Stärke des Effektes beziehungsweise dessen Einfluss auf das Signal wird durch entsprechende objekt-spezifische Funktionen gesetzt. Im Falle des Reverb-Effektes ist es setLevel(), der die Dauer des Hall-Effektes bestimmt. Der Wertebereich der Funktionen liegt zwischen 0 und 1.

Soweit ist die Angelegenheit recht einfach. Aber es gibt einen Haken, gerade weil das Skript nur in Chrome läuft: Dessen Sicherheitseinstellungen erlauben den Zugriff auf eine Soundquelle nur, wenn das Skript von einem Server geladen wurde - allerdings ist auch localhost erlaubt. Zumindest ein lokaler Webserver ist also notwendig. Dieser muss aber lediglich die Dateien ausliefern, serverseitig muss keine Zeile Code laufen.

Weitere Effekte

Weitere verfügbare Effekte sind derzeit: Overdrive zur Simulation einer Übersteuerung und Cabinet, der eine bestimmte Art von Lautsprecher imitiert. Einen zusätzlichen Effekt können wir in den obigen Code analog dem Reverb-Effekt einfügen:

  1. ...
  2. overdrive = new pb.stomp.Overdrive(ctx);
  3. reverb = new pb.stomp.Reverb(ctx);
  4.  
  5. overdrive.setTone(0.5);
  6. overdrive.setDrive(0.5);
  7. reverb.setLevel(0.5);
  8.  
  9. board.addPedals([overdrive, reverb]);
  10. ...

Je nach Effekt variieren die Namen der Methode, um einen spezifischen Parameter zu setzen. Der Methode addPedals werden nun beide Effekte übergeben.

Die Reihenfolge ist dabei signifikant. Wie oben bereits angesprochen, werden die Effekte miteinander kombiniert. Die Ausgabe des Overdrive-Effektes wird zur Eingabe für den Reverb-Effekt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Pedalboard.js: Kreischende Gitarren im BrowserLärm aufgehübscht 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote

Paykz0r 19. Dez 2013

ich Stimme dir bei Firefox leider absolut zu. aber ein html5 vide player Tag...

Crapple 19. Dez 2013

Man muss nur unter Develop->User Agent auf Chrome umstellen - zumindest bei pedals.io...

Realist_X 19. Dez 2013

Ja oder an einem PC :)

mw_blond 19. Dez 2013

... sagt alles.

Paykz0r 18. Dez 2013

eigentlich wären auch mod plug tracker ala s3m jetzt schon möglich. ist zwar nicht das...


Folgen Sie uns
       


Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor

Golem.de hat preiswerte Geräte von drei Herstellern getestet. Es treten an: Acer, Medion und Trekstor. Die Bedingung: Der Kaufpreis soll unter 400 Euro liegen.

Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

Yakuza und Dirt 5 angespielt: Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke
Yakuza und Dirt 5 angespielt
Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke

Abenteuer im Rotlichtviertel von Yakuza und Motorsport in Dirt 5: Golem.de konnte zwei Starttitel der Xbox Series X ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Next-Gen GUI der PS5 mit höherer Auflösung als Xbox Series X/S
  2. Xbox Series X Zwei Wochen mit Next-Gen auf dem Schreibtisch
  3. Next-Gen PS5 und neue Xbox wollen Spieleklassiker aufhübschen

    •  /