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Der Akku hält fast, was Pebble verspricht

Auf Kickstarter und der Unternehmenswebsite gibt Pebble eine Laufzeit von bis zu sieben Tagen für die Pebble Time an. Diese Zeit haben wir im Alltagsbetrieb mit ungefähr 40 Benachrichtigungen pro Tag im Schnitt nicht erreicht, sondern mussten die Uhr nach etwa vier bis fünf Tagen wieder aufladen. Ein Ziffernblatt mit Sekundenzeiger wurde nicht verwendet, denn dies würde zu einem ständigen Refresh des Displays führen, was sich negativ auf die Laufzeit auswirken würde.

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Der Ladeprozess dauert ungefähr eine Stunde und ist damit schnell abgeschlossen. Allerdings ist der Aufladevorgang aufgrund des schlecht konstruierten Haltemechanismus nur möglich, wenn die Uhr vorsichtig und ohne Zug vom Kabel her abgelegt wird. Leider rutscht das mit zwei kleinen Magneten gehaltene Ladekabel viel zu leicht von den Kontakten. Die Pebble Time Steel soll eine Laufzeit von bis zu zehn Tagen haben, was wir mangels Testgerät jedoch noch nicht prüfen konnten.

Wo steht die Uhr im Vergleich zur Konkurrenz?

Über Design lässt sich bekanntlich streiten, doch es fällt auf, dass die Pebble Time gegenüber der Apple Watch, aber auch gegenüber den meisten Android Wear Uhren optisch abfällt. Während viele Hersteller versuchen, klassische Uhrengehäuse zumindest nachzubilden, orientiert sich Pebble eher frühen LCD-Uhren. Das wird nicht jedem gefallen, zumal der breite Rahmen klobig wirkt. Von den Funktionen her ist die Pebble Time minimalistisch: Es gibt, wie eingangs erwähnt, kein GPS, NFC oder WLAN und auch ein Pulsmesser fehlt. Mit 250 Euro im Einzelhandel ist die Uhr derzeit zudem recht teuer.

Fazit

Die Pebble Time ist für iOS-Benutzer derzeit eher nicht zu empfehlen - schließlich kann sie weder SMS schicken noch ist die Diktierfunktion nutzbar. Dafür arbeitet sie im Gegensatz zur Apple Watch auch mit dem iPad zusammen.

Bei Android sieht die Sache schon anders aus: Die Diktierfunktion hat uns sehr gut gefallen und die feiner konfigurierbare Benachrichtigungsfunktion verhindert, dass die Uhr sich ständig mit irgendwelchen Hinweisen bemerkbar macht, die am Smartphone auftauchen.

Beim Design scheiden sich die Geister. Manche Kritiker empfinden sie als unelegant und klobig, während andere ihr minimalistisches Äußeres loben und denjenigen empfehlen, die keinen Schmuck am Handgelenk tragen wollen. Das größte Plus ist jedoch die Akkulaufzeit: So lange wie die Pebble Time läuft unseres Wissens nach keine andere Smartwatch mit Display und eigenen Apps.

Nicht berücksichtigen konnten wir die Möglichkeit, durch sogenannte Smart Straps die Funktionalität der Uhr zu erweitern - es sind schlicht bisher keine mit solcher Technik bestückten Uhrarmbänder erschienen. Die Funktionsweise der Timeline überzeugt, auch wenn das Bedienungskonzept der Pebble Time beim App-Switcher an seine Grenzen stößt.

Da die Uhr auch mit den alten Pebble-Apps benutzt werden kann, steht ihr vom Start weg ein großes Sortiment von Anwendungen zur Verfügung. Für das neue Betriebssystem hat Pebble zudem ein SDK vorgestellt, mit dem eigene Anwendungen erstellt werden können.

Im Smartwatch-Segment nimmt die Uhr eine Sonderstellung ein: Sie funktioniert sowohl mit iOS als auch Android, glänzt mit einer durchaus langen Laufzeit, kann dafür aber auch recht wenig. Die große Hoffnung liegt nun auf den Zusatzarmbändern - und auf den Entwicklern.

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Sharra 07. Jul 2015

Habt ihr die Schutzfolie abgezogen? Irgendwie sieht das nämlich nach einem typischen...

hollywoot 03. Jul 2015

Nachtrag: Hier was zum Thema https://www.golem.de/news/wearables-casios-smartwatch-soll...

Qbit42 30. Jun 2015

Ja, ich habe auch etwas von Anfang Juli gehört. Also vermutlich nur noch ein paar Wochen.

feierabend 30. Jun 2015

Hab auch das Video gesehen und gedacht "Wow, die e-Ink Technik ist ja wirklich schon weit...


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