Pebble Smartwatch: E-Paper-Armbanduhr schlägt alle Rekorde auf Kickstarter

Die E-Paper-Armbanduhr Pebble ist schon jetzt das bisher erfolgreichste Kickstarter-Projekt. Dabei haben die Entwickler nur um 100.000 US-Dollar Anschubfinanzierung für ihre für iPhones und Android-Smartphones gedachte Smartwatch gebeten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Pebble-Smartwatch ist noch nicht fertig - aber stark gefragt.
Die Pebble-Smartwatch ist noch nicht fertig - aber stark gefragt. (Bild: Pebble Technology)

Das Interesse an Pebble ist weiterhin groß: Mehr als 3,3 Millionen US-Dollar an Geldzusagen haben die Entwickler mittlerweile über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter gesammelt. Und das obwohl die Finanzierungsphase erst in 31 Tagen abgeschlossen sein wird - und eigentlich nur 100.000 US-Dollar erbeten wurden.

Stellenmarkt
  1. Informatiker / Elektrotechniker / Naturwissenschaftler (m/w/d) Softwarevalidierung und Softwaretesting
    RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen (Raum Pforzheim / Karlsruhe)
  2. Scrum Master - Projektmanager (m/w/d)
    Pixida GmbH, München, Ingolstadt
Detailsuche

Pebble ist damit schon jetzt das bisher erfolgreichste Kickstarterprojekt. Es löst das Adventureprojekt der Spielestudios Double Fine und 2 Player Productions ab, das zum Ende der Finanzierung auf 3.336.371 US-Dollar kam. Entsprechend steigt der Druck auf das Pebble-Team, das selbst überrascht von der Unterstützung ist und verspricht, "extrem hart" an der bestmöglichen Pebble zu arbeiten.

Schlicht, aber flexibel

Die Uhr wird wechselbare, auch selbst erstellbare digitale Ziffernblätter und verschiedene Pebble-eigene Apps bieten und mit Smartphone-Apps zusammenarbeiten. Pebble verbindet sich dazu über Bluetooth mit Smartphones und kann etwa auch zu deren Steuerung genutzt werden - über Knöpfe und eine Gestensteuerung mit dem integrierten Drei-Achsen-Beschleunigungssensor.

  • Pebble Smartwatch - in den drei bereits festgelegten Farben, eine weitere dürfen die Kickstarter-Unterstützer wählen (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - mit Smartphone-GPS auch als Fahrradcomputer nutzbar (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch zeigt eine neue E-Mail an. (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - soll auch für Golfer hilfreich sein (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - als Fernsteuerung für die Musikwiedergabe mit dem Smartphone (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - noch einmal die drei bekannten Farben (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - kann die Uhrzeit auch in Worten mitteilen. (Bild: Pebble)
Pebble Smartwatch - in den drei bereits festgelegten Farben, eine weitere dürfen die Kickstarter-Unterstützer wählen (Bild: Pebble)

Pebble kann unter anderem als Vibrationsalarm für eingehende Anrufe, SMS, E-Mails und sonstige Nachrichten verwendet werden sowie an Termine erinnern. Außerdem kann Pebble darüber informieren, wenn bestimmte selbst festzulegende Zustände eintreten - dazu wird der Dienst If-this-then-that (Ifttt) unterstützt - etwa, wenn eine dringend erwartete Mail eintrifft, es einen Twitter-Retweet gibt oder ein Wetterdienst eine Wetteränderung oder Sturmwarnung vermeldet.

Stromsparende Smartwatch

Golem Karrierewelt
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
  2. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Viel Platz für Informationen bietet das Display nicht: Es stellt 144 x 168 Pixel in Schwarz und Weiß dar. Dafür soll die smarte Armbanduhr durch ihr E-Paper-Display aber mindestens eine Woche mit einer Akkuladung durchhalten. Zum Vergleich: Sonys in den USA gerade gestartete Sony Smart Watch hält bei normaler Nutzung nur drei bis vier Tage durch. Durch den minimalistischen Ansatz - es gibt etwa keine Touchscreen-Bedienung - ist die Pebble-Uhr zudem schlanker und leichter als vergleichbare Smartwatches.

Am Gehäuse haben die Entwickler bereits Verbesserungen vornehmen können, so dass die Uhr nun auch bei heftigen Regengüssen und beim Schwimmen keinen Schaden nehmen soll. Ob es auch die von vielen Kickstarter-Unterstützern erbetene Unterstützung des neuen Bluetooth-Standards 4.0 geben wird oder ob sie mit einem bisher fehlenden Mikrofon auch zur Freisprecheinrichtung à la Dick Tracy wird, erscheint eher fraglich.

Auslieferung im Spätsommer 2012

Die Uhr soll in mehreren Farben erscheinen und je nach Farbe zwischen 115 und 125 US-Dollar kosten. Die ersten Uhren will Pebble im September 2012 ausliefern. Einige Prototypen, die für 99 US-Dollar angeboten wurden, sollen bereits im August an die Besteller ausgeliefert werden. Ein SDK für Pebble-Apps soll vor der regulären Auslieferung veröffentlicht werden und für alle kostenlos zur Verfügung stehen.

Nachtrag vom 19. April 2012, 16:16 Uhr

Noch 29 Tage Zeit - und Pebble hat mittlerweile über 5 Millionen US-Dollar an Geldzusagen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


mig1985 22. Apr 2012

finde das pebble projekt auch sehr interessant! dass es soviele geldgeber dafür gibt...

pu_king81 19. Apr 2012

Ich wuerds kaufen. Es muss sparsam sein, Grundfunktionen enthalten. Das reicht auch...

hoschi26 19. Apr 2012

GEIL

Anonymer Nutzer 18. Apr 2012

Made my day



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Unix-Nachfolger
Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3

Die Entwicklung der Audio-Kompression und die schwierige MP3-Patentsituation hätte ohne das Nein eines Anwalts wohl anders ausgesehen.

Unix-Nachfolger: Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3
Artikel
  1. Vision, Disruption, Transformation: Populäre Denkfehler in der Digitalisierung
    Vision, Disruption, Transformation
    Populäre Denkfehler in der Digitalisierung

    Der Essay Träge Transformation hinterfragt Schlagwörter des IT-Managements und räumt mit gängigen Vorstellungen auf. Die Lektüre ist aufschlussreich und sogar lustig.
    Eine Rezension von Ulrich Hottelet

  2. Mireo Plus H: Brandenburgischer Verkehrsbetrieb kauft Brennstoffzellenzüge
    Mireo Plus H
    Brandenburgischer Verkehrsbetrieb kauft Brennstoffzellenzüge

    Siemens liefert sieben mit Wasserstoff betriebene Züge an den Verkehrsbetrieb NEB. Sie sollen ab Ende 2024 im Einsatz sein.

  3. Pro Electric SuperVan: Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW
    Pro Electric SuperVan
    Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW

    Ford hat auf dem Goodwood Festival of Speed den Ford Pro Electric SuperVan gezeigt, der die Tradition der Transit-Showcars des Unternehmens fortsetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Prime Video: Filme leihen 0,99€ • Alternate: Gehäuse & Co. von Fractal Design • Nur noch heute: 16.000 Artikel günstiger bei MediaMarkt • MindStar (Samsung 970 EVO Plus 250GB 39€) • Hori RWA 87,39€ • Honor X7 128GB 150,42€ • Phanteks Eclipse P200A + Glacier One 280 157,89€ [Werbung]
    •  /