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Pebble ausverkauft: Smartwatch kommt mit Bluetooth 4.0 und Twine-Anbindung

Die E-Paper- Smartwatch Pebble war auf Kickstarter so erfolgreich, dass die Entwickler sie mittlerweile als ausverkauft deklariert haben. Sie sind nun in China, um sich mit Fabrikanten zu treffen.
/ Christian Klaß
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Über 71.000 Pebble wurden über Kickstarter vorbestellt - alle erhalten Bluetooth 4.0. (Bild: Pebble Technology)
Über 71.000 Pebble wurden über Kickstarter vorbestellt - alle erhalten Bluetooth 4.0. Bild: Pebble Technology

Es kann zwar noch gespendet werden, die Finanzierung durch Vorbestellungen(öffnet im neuen Fenster) ist aber bereits abgeschlossen(öffnet im neuen Fenster) . Es wird jedoch später noch möglich sein, eine Pebble zu kaufen - Interessenten können sich dazu in eine Pebble-Mailingliste(öffnet im neuen Fenster) eintragen.

Über 71.000 Pebbles sollen ab September 2012 an die Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert werden, darunter auch einige Großbestellungen mit je 100 Uhren. Am Wochenende machte sich das Pebble-Team auf den Weg nach China, um dort Fabriken für die Fertigung der smarten Uhren zu besichtigen.

Bluetooth 4.0 nachgerüstet

Die Pebble wird mit iPhones und Android-Smartphones zusammenarbeiten, sich mit diesen per Bluetooth verbinden und kann um Apps und neue Ziffernblattdesigns erweitert werden. Durch das E-Paper-Display soll die Pebble über eine Woche Laufzeit mit einer Akkuladung erzielen, weit mehr als es bei anderen am Markt befindlichen Smartwatches der Fall ist.

Pebble Technology wird einen häufig geäußerten Wunsch erfüllen: Pebble wird anders als erst geplant neben Bluetooth 2.1+ EDR auch das stromsparendere Bluetooth 4.0 (Low Energy) unterstützen. Zu viel sollte man davon aber nicht erwarten: "Bluetooth 4.0 ist kein magischer Akkuverlängerer" , so die Entwickler in einem Blogeintrag zur Funktionserweiterung der Pebble(öffnet im neuen Fenster) . Allerdings könnten damit auch Funksensoren zur Überwachung beispielsweise des Herzschlags ausgelesen werden. Ob Bluetooth 4.0 gleich zur Auslieferung der Pebble aktiv ist oder erst später mit einem kostenlosen Firmwareupdate nachgeliefert wird, sei noch nicht klar.

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Apps und Twine

Da eine Smartwatch erst durch die Zusammenarbeit mit einem Smartphone und Onlinediensten ihr volles Potenzial zeigen kann, sind Entwickler gefragt, mit dem noch nicht veröffentlichten Pebble-SDK(öffnet im neuen Fenster) neue Anwendungen hinzuzufügen. Pebble kann von Hause aus als Vibrationsalarm für eingehende Anrufe, SMS, E-Mails und sonstige Nachrichten verwendet werden sowie an Termine erinnern. Außerdem kann Pebble darüber informieren, wenn bestimmte selbst festzulegende Zustände eintreten.

Am Wochenende kündigte Pebble Technology eine Partnerschaft mit dem ehemaligen Kickstarter-Projekt Twine(öffnet im neuen Fenster) an. Die Pebble-Uhr wird Nachrichten der Twine-Sensoren anzeigen und etwa über eine drohende Überschwemmung im Waschkeller oder Post im Briefkasten informieren - Smarthome kommuniziert mit Smartphone und Smartwatch. Dazu wird die Twine-Webapplikation von Supermechanical zu Pebble kompatibel gemacht. Die mit verschiedenen Sensoren und WLAN bestückten Twine-Kästchen können über die Supermechanical-Website(öffnet im neuen Fenster) vorbestellt werden.


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