Abo
  • Services:

Pebble am Ende: Pebble Time 2 und Core wegen Übernahme gestrichen

Fitbit hat Teile des Smartwatch-Pioniers Pebble gekauft. An der Hardware-Abteilung ist Fitbit aber nicht interessiert, weshalb die erfolgreich finanzierte Pebble Time 2 und der Pebble Core nicht erscheinen sollen. Viele Pebble-Mitarbeiter verlieren wohl ihre Jobs.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Pebble 2 (l.) ist bereits an die Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert worden, die Time 2 (r.) soll nicht mehr erscheinen.
Die Pebble 2 (l.) ist bereits an die Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert worden, die Time 2 (r.) soll nicht mehr erscheinen. (Bild: Pebble)

Der Fitness-Wearable-Hersteller Fitbit hat Teile des Smartwatch-Herstellers Pebble übernommen. Das berichtete zuerst Bloomberg unter Bezugnahme auf interne Quellen. Mittlerweile haben sowohl Fitbit als auch Pebble die Meldung bestätigt. Der Kaufpreis wird auf 40 Millionen US-Dollar geschätzt, die Schulden Pebbles sollen nicht übernommen werden.

Stellenmarkt
  1. Marienhaus Dienstleistungen GmbH, Saarlouis, Losheim am See
  2. Sattel Business Solutions GmbH, Langenau

Fitbit ist nur an der Pebble-Software und deren Entwickler und Tester interessiert, nicht jedoch an der Hardware. Für die Pebble-Angestellten bedeutet dies, dass nur 40 Prozent der Mitarbeiter übernommen werden sollen. Der Rest soll nicht übernommen werden, ein Teil soll Entschädigungen erhalten.

Time 2 und Core sollen nicht ausgeliefert werden

Für Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne der Pebble Time 2 und des Pebble Core hat die kommende Übernahme ebenfalls Auswirkungen: Die Geräte werden nicht mehr produziert und ausgeliefert. Anders als die Pebble 2 sind die beiden anderen Geräte bisher noch nicht an die Unterstützer verschickt worden, auch im Handel sind sie noch nicht erhältlich. Die Unterstützer sollen ihr Geld zurückerhalten, eine entsprechende Ankündigung hat Pebble bereits gemacht.

Das Produktinventar und die Serverausstattung Pebbles soll Bloomberg zufolge separat verkauft werden. Für aktuelle Nutzer einer Pebble-Smartwatch soll sich erst einmal nichts ändern: Die Uhren werden Pebble zufolge weiterhin normal nutzbar sein. Pebble-CEO Eric Migicovsky soll Bloomberg zufolge zum Startup-Incubator Y Combinator wechseln.

Zahlreiche Nutzer äußern auf der Kickstarter-Seite des letzten Pebble-Projektes ihre Verärgerung, gleichzeitig aber auch Mitgefühl für die von Entlassungen betroffenen Angestellten. Problematisch ist, dass manche Nutzer bereits in Zubehör von anderen Herstellern investiert haben, das jetzt nutzlos ist.

Nachtrag vom 8. Dezember 2016, 10:30 Uhr

Sowohl Pebble als auch Fitbit haben die teilweise Übernahme mittlerweile bestätigt. Der Artikel wurde entsprechend überarbeitet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-82%) 5,50€
  3. 5,99€
  4. 32,95€

gardwin 16. Dez 2016

Schade, schade schade. Immerhin ist das Geld nicht weg. Habe mich daher mit der Pebble 2...

mhstar 10. Dez 2016

Ich denke, ich habe schon gelernt. Ein Projekt habe ich bei Kickstarter gesponsert, und...

L83 08. Dez 2016

Wichtig hier noch: beim Share Deal geht der Kaufpreis an die Eigentümer der Shares, also...

L83 08. Dez 2016

Zu wenig verkaufte Uhren. Ich habe letztlich die Q3 Verkäufe von Fitbit vs Pebble...

L83 08. Dez 2016

Im letzten Quartal hat Pebble 100k Uhren verkauft, nichts im Vergleich zu den Millionen...


Folgen Sie uns
       


Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019)

Das neue Nokia 9 Pureview von HMD Global verspricht mit seinen fünf Hauptkameras eine verbesserte Bildqualität. Wir haben das im Hands on überprüft.

Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /