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Pebble am Ende: Pebble Time 2 und Core wegen Übernahme gestrichen

Fitbit hat Teile des Smartwatch-Pioniers Pebble gekauft. An der Hardware-Abteilung ist Fitbit aber nicht interessiert, weshalb die erfolgreich finanzierte Pebble Time 2 und der Pebble Core nicht erscheinen sollen. Viele Pebble-Mitarbeiter verlieren wohl ihre Jobs.
/ Tobias Költzsch
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Die Pebble 2 (l.) ist bereits an die Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert worden, die Time 2 (r.) soll nicht mehr erscheinen. (Bild: Pebble)
Die Pebble 2 (l.) ist bereits an die Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert worden, die Time 2 (r.) soll nicht mehr erscheinen. Bild: Pebble

Der Fitness-Wearable-Hersteller Fitbit hat Teile des Smartwatch-Herstellers Pebble übernommen. Das berichtete zuerst Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Bezugnahme auf interne Quellen. Mittlerweile haben sowohl Fitbit(öffnet im neuen Fenster) als auch Pebble(öffnet im neuen Fenster) die Meldung bestätigt. Der Kaufpreis wird auf 40 Millionen US-Dollar geschätzt, die Schulden Pebbles sollen nicht übernommen werden.

Pebble 2 – Fazit
Pebble 2 – Fazit (01:06)

Fitbit ist nur an der Pebble-Software und deren Entwickler und Tester interessiert, nicht jedoch an der Hardware. Für die Pebble-Angestellten bedeutet dies, dass nur 40 Prozent der Mitarbeiter übernommen werden sollen. Der Rest soll nicht übernommen werden, ein Teil soll Entschädigungen erhalten.

Time 2 und Core sollen nicht ausgeliefert werden

Für Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne der Pebble Time 2 und des Pebble Core hat die kommende Übernahme ebenfalls Auswirkungen: Die Geräte werden nicht mehr produziert und ausgeliefert. Anders als die Pebble 2 sind die beiden anderen Geräte bisher noch nicht an die Unterstützer verschickt worden, auch im Handel sind sie noch nicht erhältlich. Die Unterstützer sollen ihr Geld zurückerhalten, eine entsprechende Ankündigung hat Pebble bereits gemacht.

Das Produktinventar und die Serverausstattung Pebbles soll Bloomberg zufolge separat verkauft werden. Für aktuelle Nutzer einer Pebble-Smartwatch soll sich erst einmal nichts ändern: Die Uhren werden Pebble zufolge weiterhin normal nutzbar sein. Pebble-CEO Eric Migicovsky soll Bloomberg zufolge zum Startup-Incubator Y Combinator wechseln.

Zahlreiche Nutzer äußern auf der Kickstarter-Seite(öffnet im neuen Fenster) des letzten Pebble-Projektes ihre Verärgerung, gleichzeitig aber auch Mitgefühl für die von Entlassungen betroffenen Angestellten. Problematisch ist, dass manche Nutzer bereits in Zubehör von anderen Herstellern investiert haben, das jetzt nutzlos ist.

Nachtrag vom 8. Dezember 2016, 10:30 Uhr

Sowohl Pebble als auch Fitbit haben die teilweise Übernahme mittlerweile bestätigt. Der Artikel wurde entsprechend überarbeitet.


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