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Das System reagiert schnell

Wir haben den Eindruck, dass die Pebble 2 etwas schneller auf Eingaben reagiert; dank der aktuellen Firmware wirken die Menüs zudem etwas geschmeidiger. Das liegt auch an der Art und Weise, wie die einzelnen Menüebenen angezeigt werden: Seit dem Update auf die Version 4.0 gibt es sehr kurze Übergangsanimationen bei der Auswahl eines Menüpunktes oder auch einer App, ebenso beim Zurückgehen in die App-Übersicht.

  • Die neue Pebble 2 in der etwas gewagten Farbkombination "Aqua" (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie ihre Vorgängermodelle hat auch die Pebble 2 ein Display, das sich besonders gut bei Tageslicht ablesen lässt - ohne Hintergrundbeleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienung erfolgt weiterhin ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... über Knöpfe am Rand, ein Touchscreen ist nicht verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist genauso groß wie das des Vorgängers Pebble Time. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aber schmaler geworden und hat wieder ein eigenständigeres Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neu bei der Pebble 2 ist der Pulsmesser auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Bedienung erfolgt weiterhin ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Dadurch fühlt sich die Ladezeit etwas kürzer an - eine ähnliche Taktik setzte Microsoft erfolgreich bei Windows Phone 8.1 ein. Merklich längere Wartezeiten können entstehen, wenn wir zum Watchface zurückgehen. Dies war bereits bei den Vorgängerversionen so: Je umfangreicher ein Watchface ist, je mehr Informationen es anzeigt, desto länger ist die Ladezeit beim Aufruf.

Die Pebble 2 greift auf den gleichen Appstore zurück wie ihre Vorgängermodelle - entsprechend lassen sich auf der neuen Pebble weitgehend die gleichen Anwendungen installieren. Eine Ausnahme stellen neue Apps und Ziffernblätter dar, die den Pulsmesser verwenden. Besonders bei den Watchfaces gibt es bereits eine gute Auswahl, auch bereits ältere Ziffernblätter können die Pulsdaten anzeigen.

App-Auswahl bleibt speziell

Die Auswahl an zu installierenden Apps für die Pebble 2 unterscheidet sich immer noch stark von der für eine Apple Watch, eine Android-Wear-Uhr oder eine Gear S3. Abgesehen von der Anzahl der verfügbaren Apps gibt es weniger Anwendungen von großen, bekannten Herstellern und mehr Apps von unabhängigen Entwicklern. Dabei gibt es Ausnahmen, beispielsweise bei den Fitness-Apps - das bereits erwähnte Runtastic oder auch Misfit sind hier Beispiele.

Wir haben auch mit der Pebble 2 wieder das Gefühl, dass die Suche nach neuen Apps weitaus mehr Spaß macht als bei anderen Smartwatches. Die Chance, eine ungewöhnliche, aber interessante App eines kleinen Entwicklers zu finden, ist verhältnismäßig hoch. Viele Apps setzen auf APIs größerer Hersteller - so lassen sich etwa mit der App Nearby dank eines API-Schlüssels von Google Restaurants, Museen und andere Orte in der Umgebung suchen.

Andere Entwickler verwenden die APIs lokaler Nachverkehrsunternehmen, um eine eigene Pebble-App zu bauen. Natürlich gibt es auch viele Apps, mit denen wir nichts anfangen können; die Pebble hat sich aber auch mit dem neuen Modell einen gewissen Charme erhalten können, den andere Smartwatches einfach nicht haben.

Antworten per Sprache

Von den Apps einmal abgesehen erledigt die Pebble 2 die Grundaufgabe einer Smartwatch ebenso zuverlässig wie ihre Vorgänger: Nach der problemlosen Bluetooth-Kopplung werden uns Benachrichtigungen des Smartphones auf der Uhr angezeigt. Im Grunde können auf der Pebble 2 wieder alle Systemmitteilungen dargestellt werden, die auch auf dem Smartphone eingehen - die Uhr ist wieder mit Android und iOS kompatibel.

Unerwünschte App-Benachrichtigungen können in den Einstellungen auch deaktiviert werden. SMS- und Messenger-Nachrichten können wir mit Emojis, vorgefertigten Antworten oder per Spracheingabe beantworten - eine Tastatur gibt es nicht. Eine richtige Sprachsteuerung, die mit Apples Siri oder Google Now vergleichbar ist, hat die Pebble 2 nicht.

Dank des reflektierenden Displays, das tagsüber fast nie die Hintergrundbeleuchtung aktivieren muss, ist die Akkulaufzeit höher als bei anderen Smartwatches auf dem Markt. Wir erreichen mit einem umfangreichen Ziffernblatt, das zahlreiche Informationen im Hintergrund abruft, eine Laufzeit von sechs Tagen. Geladen wird die Uhr über die gleiche Art von Kabel, mit der auch die Pebble Time aufgeladen wird. Es wird von Magneten in Position gehalten, die ausreichend stark sind.

 Erste Pebble mit PulsmesserVerfügbarkeit und Fazit 
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Christian72D 09. Nov 2016

Ich hoffe daß bis Mitte des nächsten Jahres die Pebble Time 2 Steel auf dem Markt ist!

El_Duderino 05. Nov 2016

Das halte ich für eine gewagte Behauptung. Meine Pebble Time habe ich seit knapp 2...

Oramac 03. Nov 2016

Gibt ja noch andere Modelle, wie die Time / Time Steel oder die Time 2. Sogar in Gold...

Oramac 03. Nov 2016

Genau, und wenn man schon das monochrome Display kritisiert, sollte man immerhin auch...

Oramac 03. Nov 2016

Verstehe auch nicht, warum hier das Billig Modell für den Test herangezogen wurde! Die...


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