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Rearvision: Dualkamera für den hinteren Kennzeichenträger
Rearvision: Dualkamera für den hinteren Kennzeichenträger (Bild: Pearl)

Pearl Automation: Ex-Mitarbeiter gründen Firma als Gegenentwurf zu Apple

Rearvision: Dualkamera für den hinteren Kennzeichenträger
Rearvision: Dualkamera für den hinteren Kennzeichenträger (Bild: Pearl)

Pearl Automation hat bisher nur einen Kennzeichenhalter mit Weitwinkelkameras vorgestellt, doch etwas anderes lässt das Startup auffallen: 50 von 80 Mitarbeitern kommen von Apple. Sie wollen in einem offenen und innovativen Unternehmen arbeiten.

Apple ist dafür bekannt, einen enormen Aufwand bei der Geheimhaltung neuer Produkte zu betreiben. Nur wenige Mitarbeiter sollen überhaupt wissen, an was gerade gearbeitet wird. Zudem würden bestehende Produkte nur inkrementell verbessert, lautet der Vorwurf. Innovativ sei das nicht.

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Das Startup Pearl Automation, bei dem 50 von 80 Mitarbeitern von Apple stammen, will nun ein offenes und demokratisches Unternehmen sein. Wöchentliche Meetings mit allen Mitarbeitern sollen über den Kurs der Firma informieren.

Bei einem kleinen Startup fällt es allerdings auch ungleich leichter als bei Apple, dass jeder Mitarbeiter weiß, was passiert. In einem Bericht der New York Times wird die Arbeitsatmosphäre bei Apple teilweise als paranoid beschrieben. Mitarbeiter seien angehalten, mit anderen Apple-Kollegen nicht über ihre Arbeitsinhalte zu sprechen. Die hohen Qualitätsstandards von Apple will Pearl Automation aber ebenfalls erreichen.

Das bisher einzige Produkt von Pearl Automation arbeitet mit dem iPhone zusammen. Es handelt sich um Rearvision. Der Nummernschildhalter ist mit Kameras bestückt, die die Umgebung hinter dem Auto aufnehmen und das Bild auf ein Smartphone übertragen. Der Akku der Kamera wird mit Solarzellen aufgeladen, die sich am Rahmen befinden. Ein Tag in der Sonne soll nach Angaben des Unternehmens für ungefähr eine Woche Betriebsdauer ausreichen, ein vollgeladener Akku für ungefähr einen Monat. Eine aufwändige Verkabelung ist überflüssig. Das Gerät kostet 500 US-Dollar.

In den USA müssen ab 2018 alle neuen Pkws mit einer Rückfahrkamera ausgerüstet sein. Altfahrzeuge müssen zwar nicht nachgerüstet werden, doch gerade dort sieht das Unternehmen seine Marktchancen.


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horuke 08. Feb 2017

1) gibt Pearl Auto eine Diebstahlgarantie: wird das Gerät gestohlen, bekommt man Ersatz...

M.P. 07. Feb 2017

Sind irgendwo die Personalausgaben von Apple veröffentlicht. Da kann man ja das...

Niaxa 07. Feb 2017

Was soll daran Quatsch sein, wir leben nicht mehr 1960. Das Signal ist in heutiger Zeit...

luarix 07. Feb 2017

Die deutsche Filiale verkauft es bereits zum Dumpingpreis. http://www.pearl.de/a-NX4093...

luarix 07. Feb 2017

"Zudem würden bestehende Produkte nur inkrementell verbessert, lautet der Vorwurf...



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