Abo
  • Services:

Peak: Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

Ein ehemaliger Google-Designer will mit einer smarten Lampe den inneren Schweinehund der Nutzer besiegen: Peak soll größere Ziele in kleine Schritte unterteilen und Anwender mit SMS-Konversationen antreiben. Für das Projekt suchen die Macher jetzt per Crowdfunding Unterstützer.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Peak-Lampe reagiert auf Berührungen.
Die Peak-Lampe reagiert auf Berührungen. (Bild: Peak)

Der Designer Dan Makoski hat mit Peak eine smarte Lampe vorgestellt, die dem Nutzer mit aufmunternden Textnachrichten helfen soll, ein sich selbst gesetztes Ziel zu erreichen. Um zu verhindern, dass der innere Schweinehund siegt, wird das Ziel in kleine Schritte unterteilt, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen sollen.

Stellenmarkt
  1. Salzgitter AG, Salzgitter
  2. Teckentrup GmbH & Co. KG, Verl

Auf Kickstarter suchen Makoski und sein Team jetzt Unterstützer für ihr Projekt. Makoski hat unter anderem früher bei Googles ATAP-Abteilung gearbeitet und beim Start von Project Ara mitgewirkt. Peak ist sein erstes eigenes Crowdfunding-Projekt.

  • Die Peak reagiert auf Berührung. (Bild: Peak)
  • Die Peak-Lampe soll Nutzern bei der Bewältigung selbstgesteckter Ziele helfen. (Bild: Peak)
  • Kommuniziert wird mit der Lampe per App oder direkt per SMS in einer Konversation. (Bild: Peak)
Die Peak-Lampe soll Nutzern bei der Bewältigung selbstgesteckter Ziele helfen. (Bild: Peak)


Die Peak-Lampe ist in etwa so hoch wie eine kleine Getränkeflasche und nach oben spitz zulaufend. Kommunizieren sollen Nutzer mit ihr per App oder in einer Konversation per SMS. Hier fragt Peak den Nutzer direkt, was er aktuell für Ziele hat, wie die Macher der Lampe in einem Video zeigen.

Konversation mit einer Lampe

Antwortet der Anwender etwa, täglich trainieren zu wollen, fragt Peak in dem Beispielvideo, was er täglich für drei Minuten oder weniger tun könne, um das Ziel zu erreichen. Nachdem der Nutzer mit "Stretching" geantwortet hat, fragt Peak noch nach der Uhrzeit, zu der die Lampe täglich eine Erinnerung versenden wird.

Dies soll nur ein Beispiel dafür sein, welche Art von Zielen mit Peak verfolgt werden können. Die Macher geben neben Sport auch Zeit mit der Familie, das Erlernen eines Instruments, Meditation, Lesen oder das Erlernen anderer Fähigkeiten an. Ist der Nutzer mit der aktuellen Einzelaufgabe fertig, soll er dies entweder mit einer SMS an Peak oder einer Berührung der Lampe bestätigen - als Belohnung gibt es dann eine Lichtshow.

Die Kommunikation zwischen Peak und dem Nutzer läuft über SMS ab, die Einstellungen können hingegen auch über eine App für Android und iOS erfolgen. Der Nutzer berührt die Lampe an der Spitze oder schüttelt sie, anschließend bekommt er eine erbauliche Nachricht, die bei der Bewältigung des gesetzten Ziels helfen soll. Zusätzlich soll es die zeitlich getakteten Erinnerungen geben. Die Einzelschritte werden so lange verfolgt, bis das Ziel erreicht ist.

Kaum technische Details bekannt

Zu den technischen Details geben die Macher von Peak nicht viele Details preis. Auf Kickstarter sollen mit der am 1. August 2016 angelaufenen einmonatigen Kampagne 50.000 US-Dollar gesammelt werden, bisher sind knapp unter 1.000 US-Dollar zusammengekommen. In einer ersten Version ist Peak für einen Unterstützungsbeitrag von 60 US-Dollar zu bekommen. In der Ausführung mit halboffenem Nylongehäuse ist ein Beitrag von 150 US-Dollar nötig, die Version namens Alumid mit dunklen Streben sollen Unterstützer erhalten, die 200 US-Dollar beitragen. Ausgeliefert werden soll Peak ab Dezember 2016 und März 2017.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Avarion 02. Aug 2016

Dann würde ich sie sofort kaufen :D

Moe479 02. Aug 2016

ist es doch, und die leuchte ist das visuell-haptische gadget dazu ...

Moe479 02. Aug 2016

großartig, dann bist du sklave deiner von dir selbst angeschafften technologie ... als...

Schattenwerk 01. Aug 2016

Wenn ich persönlich auch deren Notwendigkeit anzweifel. Mal von Datenschutzbedenken, etc...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Watch - Hands on

Samsung hat seine neue Smartwatch Galaxy Watch vorgestellt. Wir haben uns die Uhr vor der Präsentation angeschaut.

Samsung Galaxy Watch - Hands on Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

    •  /