Peace-Med: Huawei-Seekabel verbindet China mit Europa und Afrika

Huawei ist Anteilseigner an dem Seekabel Peace-Med, das vom Netzbetreiber Orange in Frankreich gelandet wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Verlauf eines Teils des Seekabels
Verlauf eines Teils des Seekabels (Bild: Peace Cable)

Das Mittelmeersegment des Peace-Kabelsystems (Peace-Med) ist fertiggestellt. Das gaben das chinesische Unternehmen PCCW Global und der Betreiber Peace Cable International Network am 29. März 2022 bekannt. Eine Reihe von Konnektivitätsdiensten mit hoher Geschwindigkeit und geringer Latenz würden für internationale Kunden bereitgestellt, erklärten die Firmen. Huawei ist Anteilseigner von Hengtong Optic-Electric, dem Unternehmen, das das Kabel herstellt.

Stellenmarkt
  1. Doktorand*in (d/m/w) Process Mining
    OSRAM GmbH, Regensburg
  2. Software-Testspezialistin / Software-Testspezialist (m/w/d) mit Schwerpunkt Testmanagement
    Landschaftsverband Rheinland LVR-InfoKom, Köln
Detailsuche

Peace-Med, ein Teil des Hauptstranges des Peace-Kabelsystems, ist ein 3.200 km langes Seekabel, das Ägypten mit Frankreich verbindet, mit zusätzlichen Landepunkten in Zypern und Malta. Die Landung in Marseille, Frankreich, wurde von dem Netzbetreiber Orange bereitgestellt. Das Peace-Kabel wurde vom Team von Orange Marine verlegt.

Es werde die kürzeste und direkteste Datenroute von Asien nach Europa bieten, kombiniert mit einer niedrigen Latenz, erklärten die Betreiber. Peace-Med läuft über Land von China nach Pakistan und dann für etwa 12.000 km unter Wasser, bevor es in Frankreich landet. Ein weiterer Zweig läuft südwärts nach Ostafrika und landet in der kenianischen Hafenstadt Mombasa.

Das Peace-Projekt basiert auf einer System-in-System-Konfigurationn, die jeder Partei erlaubt, ihre eigene Subsysteme mit rekonfigurierbarer Bandbreite zu entwerfen. Der Hauptbereich von Peace liegt in Frankreich, Ägypten, Kenia und Pakistan. Die Betreiber planen, das Seekabel in der zweiten Phase nach Singapur und nach Südafrika zu verlängern.

Telkom Kenya unterstützt das Projekt

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    08.-10.06.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Kabellandungen von Peace-Med in Zypern, Abu Talat, Marseille und Malta wurden allesamt im Laufe des Jahres 2021 fertiggestellt, während Stichabzweigungen für die Mittelmeerregion für direkte Landepunkte in anderen Ländern reserviert sind.

Laut Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg kostet die Errichtung des Seekabels 425 Millionen US-Dollar. Huawei zählt zu den Anteilseignern von Peace-Med.

Mugo Kibati, Chief Executive Officer von Telkom Kenya, betonte, das Seekabel werde Ostafrika dabei helfen, die zukünftigen Anforderungen an die Breitbandkapazität zu erfüllen, die Redundanz zu stärken und die Transitzeit für die Konnektivität nach Asien und Europa zu minimieren. Peace Cable ist das sechste Seekabel, das in Kenia landet. Telkom Kenya betreibt und wartet fünf der sechs Kabel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
    Deutsche Bahn
    9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

    So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

  2. Verifone: Bundesweite Störung von Girokarten-Terminals
    Verifone
    Bundesweite Störung von Girokarten-Terminals

    In vielen Geschäften lässt sich derzeit nur bar bezahlen. Ursache ist wohl ein Softwarefehler in Kartenzahlungsterminals für Giro- und Kreditkarten.

  3. Cerebras WSE-2: München verbaut riesigen KI-Chip
    Cerebras WSE-2
    München verbaut riesigen KI-Chip

    Als erster Standort in Europa hat das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ein CS-2-System mit Cerebras' WSE-2 gekauft, welches effizient und schnell ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /