Vier verschiedene NGFF-Module

Intel hat vier Formfaktoren vorgestellt. Sie sehen aus wie Sticks mit einer Breite von 22 mm und sollen nur 2,5 mm hoch werden. So ist zumindest die Zielsetzung. In der Länge variieren die Module. Anhand des Namens ist die Sticklänge ersichtlich. Der Typ 2242 ist beispielsweise 42 mm lang. Daneben gibt es noch Module der Typen 2260, 2280 und 22110. Die kleinen Module sind eher für SSDs als Cache oder kleine SSDs gedacht, die großen Typen 2280 und 22110 als Speicher für Betriebssystem und Daten.

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Ob sich SSD als Cache zu großen Festplatten in Zukunft verbreiten wird, ist allerdings fraglich. Intel arbeitet zusammen mit Toshiba, Western Digital und Seagate bereits an einem Alternativplan für Hybridfestplatten, die Cache-Module eigentlich überflüssig machen. An den von Intel veröffentlichten Bildern ist auch zu erkennen, dass die NGFF-Module unterschiedliche Einkerbungen haben.

  • Aus einem Seagate-Dokument stammt dieser SFF-8639-Anschluss für Serverbedürfnisse.
  • Intels Präsentation zu NGFF
  • SATA Express kommt noch dazu.
  • Je nach Einsatzzweck kommt  in Zukunft eine andere Anschlusstechnik zum Einsatz.
  • Laut Intel eignet sich mSATA nicht für die Zukunft.
  • Stattdessen gibt es NGFF-Module.
  • Im Zuge der Umstellung soll auch gleich AHCI ersetzt werden. NVM Express soll besser mit sSDs funktionieren.
Aus einem Seagate-Dokument stammt dieser SFF-8639-Anschluss für Serverbedürfnisse.

Eine gewisse Kompatibilität bleibt aber. SATA als Begriff, als Kommunikationsprotokoll oder als Stecker wird trotz NGFF erhalten bleiben. NGFF sieht nicht nur Multilane-PCIe, sondern auch SATA für die Kommunikation vor. Für langsame SSDs reicht das aus.

Auch Desktops bekommen neue Anschlüsse

Diese NGFF-Module werden Auswirkungen auf das gesamte PC-System haben, also auch auf Desktops, wo prinzipiell die gleichen Probleme bestehen. SATA ist zu langsam und braucht zu viel Platz. Mit dem Next Unit of Computing genannten Minirechner setzt Intel beispielsweise weiterhin auf Mini-PCIe. An dem kleinen Gehäuse ist gut zu sehen, dass Mini-PCIe weiterhin viel Platz kostet.

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Für kleine Rechner bieten sich also NGFF-Module an, auch wenn Intel den Haupteinsatz bei Ultrabooks sieht. Für größere Rechner wird es hingegen den SATA-Express-Stecker geben. Der hat einen großen Vorteil: Er ist mit SATA-Steckern für 2,5-Zoll-Laufwerke kompatibel und drei- statt zweigeteilt. Der Standard ist aber noch nicht fertig und soll kosteneffizient eine Erhöhung der Datenrate auf 16 GBit/s ermöglichen. Nebenbei wird noch AHCI durch NVM Express abgelöst. Zusätzlich wird sich CEM als normale Einsteckkarte weiter verbreiten, so Intel. Für Server ist SFF-8639 vorgesehen.

Laut Intel haben die sogenannten Gumsticks, die Apple zusammen unter anderem mit Toshiba in den Macbooks einsetzt, nichts mit NGFF zu tun. Der Ansatz und das Ziel sind aber dasselbe: flache Notebooks.

Bis SATA Express, NGFF, NVM Express und SFF-8639 breit eingesetzt werden, wird es wohl noch bis ins Jahr 2013 dauern. In dem Jahr wird Intel voraussichtlich auch mit einem neuen Core alias Haswell auf den Markt kommen. Zumindest SATA Express soll noch in diesem Jahr als Stecker vom SATA-Konsortium verabschiedet werden.

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 PCIe-SSD: SATA Express und NGFF sind das Ende von SATA
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iu3h45iuh456 18. Sep 2012

Ich glaube nicht, dass IT-Hardware Standards immer verworfen und neue gemacht werden...

elgooG 18. Sep 2012

Die Wahl des Mediums oder des Steckers reicht aber eben nicht für einen Standard. Mal...

lisgoem8 18. Sep 2012

Ja das hin und her kommt immer wieder. Wobei ich den Parallel-"Antrieb" eher als...

nie (Golem.de) 17. Sep 2012

Klar doch. Das war ne einfachere Lösung, als neue Controller mit drei Kabeln (2 für...



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