PC-Version: Destiny 2 läuft nicht mit älteren AMD-Prozessoren

Kaum Warteschlangen, viele Grafikoptionen und offensichtlich sauber optimierter Code: Eigentlich können Spieler mit der PC-Version von Destiny 2 viel Spaß haben. Bei Rechnern mit älteren AMD-Prozessoren gibt es aber Probleme, die in der Beta noch nicht aufgetreten sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Grafik der PC-Version von Destiny 2 macht einen gelungenen Eindruck.
Die Grafik der PC-Version von Destiny 2 macht einen gelungenen Eindruck. (Bild: Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)

Seit dem 24. Oktober 2017 können erstmals auch PC-Spieler in der Welt von Destiny 2 kämpfen, um die Menschheit gegen die Kabale und andere außerirdische Angreifer zu verteidigen. Ein Problem gibt es dabei für Besitzer von älteren AMD-Prozessoren vom Typ Phenom 2, die der Hersteller bis 2011 im Angebot hatte. Diese Chips unterstützen nicht die Supplemental Streaming SIMD Extensions 3 (SSSE3), die aber - so Bungie ganz offiziell auf seiner Webseite - für Destiny 2 nötig sind.

Ob das Problem mit den inzwischen vermutlich nicht mehr allzu weit verbreiteten Prozessoren noch korrigiert wird, ist unklar. In US-Foren gibt es Berichte, denen zufolge Publisher Activision den betroffenen Kunden bereits eine Rückgabe des Spiels angeboten hat. Etwas merkwürdig an der Sache ist, dass der Fehler noch Ende August 2017 in der PC-Beta nicht auftreten ist.

  • Szene aus dem Intro der PC-Version. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Das Grafikmenü bietet Optionen wie Anti-Aliasing... (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • ... sowie Schattenqualität und Bewegungsunschräfte. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Die Steuerung lässt sich frei den eigenen Vorstellungen anpassen. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Wichtig im Gameplay-Menü: Der "Profanitätsfiler". (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Grafisch macht die PC-Version einen gelungenen Eindruck. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Vor Spielbeginn wählen wir die Klasse und legen unser Aussehen fest. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Auch in der PC-Version gibt es drei Klassen. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Die erste Szene der Kampagne - auf dem PC wie in der Konsolenversion. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Auch in der PC-Version gibt es schöne Licht- und Schatteneffekte. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Ein außerirdisches Monster greift an. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
  • Verbündete Menschen warten ängstlich in einem Gang. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)
Szene aus dem Intro der PC-Version. (Screenshot: Golem.de / Bild: Activision)

Davon abgesehen macht die PC-Version einen gelungenen Eindruck - selbst Warteschlangen direkt nach dem Start waren kein echtes Problem. Die Steuerung mit Maus und Tastatur entspricht dem gewohnten WASD-Standard, lässt sich aber weitgehend den eigenen Vorstellungen anpassen. Auch das Grafikmenü bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten inklusive nicht ganz gängiger Optionen wie der Laubschattendistanz und dem Windimpuls. Lediglich bei der Kantenglättung stehen neben Aus nur SMAA und FXAA zur Verfügung, was nicht mehr ganz dem Standard entspricht.

Auf dem PC gibt es bei der Bildrate keine Begrenzung - auf den Konsolen können Spieler maximal mit 30 FPS spielen. Das Programm unterstützt unter anderem 4K-Auflösungen, also bis zu 3.840 x 2.160 Pixel, HDR und bis zu drei Monitore gleichzeitig. Die Systemanforderungen sind relativ moderat.

PC-Nutzer sollten dafür sorgen, dass sie die aktuellen Treiber auf ihrem Rechner installiert haben. Das gilt besonders für die Besitzer von AMD-Grafikkarten: Der Hersteller hat am Starttag die neueste Version seiner Radeon Software veröffentlicht, die für deutlich mehr Stabilität und Geschwindigkeit bei Destiny 2 sorgt - und nebenbei auch gleich noch in Assassin's Creed Origins und Wolfenstein 2, die beide am 27. Oktober 2017 erscheinen.

Die PC-Version von Destiny 2 ist im Handel für 50 Euro erhältlich, als Download direkt bei Activision kostet die Standardausgabe 60 Euro. Das Spiel wird nicht über Steam vertrieben und kann dort auch nicht aktiviert werden. Stattdessen geschieht das auf Battle.net von Blizzard. Destiny 2 ist der erste nicht von Blizzard produzierte Titel, der das System nutzt. Die Registrierung läuft genauso ab wie bei Blizzard-eigenen Titeln, auch Extras wie Scan- und Repair-Tool des Studios können bei eventuellen Problemen verwendet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nachgefragt 26. Okt 2017

Was womit gemeint ist geht aus dem von quineloe selbst verlinkten Help-Artikel...

EINSATYP 26. Okt 2017

Es war mir bewusst, dass meine CPU Phenom x6 1055T unter den Mindestvoraussetzungen...

Some0NE 25. Okt 2017

Ja das ist es ja gerade. Man braucht nicht zwingend was schnelleres. Spiele gerade A Hat...

Hotohori 25. Okt 2017

Ja, es sind nur FXAA und SMAA vorhanden, allerdings kann man bei dem Spiel auch die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Entwickler
ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen

Google hat ChatGPT mit Fragen aus seinem Entwickler-Bewerbungsgespräch gefüttert. Die KI könne demnach eine Einsteigerposition erhalten.

Entwickler: ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. Windkraft-Ausbauplan: Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag
    Windkraft-Ausbauplan
    Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag

    Die Energiewende in Deutschland soll durch einen massiven Ausbau der Windkraft-Anlagen vorangetrieben werden. Bundeskanzler Scholz will Tempo machen.

  3. Telekom-Internet-Booster: Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar
    Telekom-Internet-Booster
    Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar

    Die 5G-Antenne der Telekom hängt an einem zehn Meter langen Flachbandkabel. Die zugesagte Datenrate reicht bis 300 MBit/s im Download.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • ASUS ROG Strix Scope Deluxe 107,89€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: be quiet! Dark Rock 4 49€, Fastro MS200 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas & CPUS u. a. AMD Ryzen 7 5700X 175€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /