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PC und Drucker: Wieder Massenentlassungen bei HP Inc.

Der Hardwarehersteller HP Inc. reagiert mit einem weiteren Stellenabbau auf die schwache Nachfrage im Geschäft mit Computern und Druckern. Bis zu 4.000 Stellen sollen betroffen sein.

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Logo von Hewlett-Packard (HP) auf der Microsoft Ignite in Chicago, Illinois
Logo von Hewlett-Packard (HP) auf der Microsoft Ignite in Chicago, Illinois (Bild: Jim Young/Reuters)

HP Inc. hat erneut Massenentlassungen angekündigt. Wie der PC- und Druckerhersteller bei einem Treffen mit Analysten laut Wall Street Journal bekanntgab, sind 3.000 bis 4.000 Arbeitsplätze betroffen. Der Stellenabbau soll über die kommenden drei Jahre erfolgen.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, München, Frankfurt
  2. Ashampoo GmbH & Co. KG, Rastede

HP Inc. in der jetzigen Form entstand vor einem Jahr mit der Aufspaltung von Hewlett-Packard. Seitdem wurden rund 3.000 Arbeitsplätze in dem Unternehmen abgebaut. Noch sind 50.000 Mitarbeiter bei HP. Einige der von dem Abbau Betroffenen könnten möglicherweise in denselben Bereichen weiterarbeiten, da HP-Bereiche übernommen und ausgelagert würden, erklärte die Konzernführung.

Laut den Ausführungen werde die Restrukturierung Kosten in Höhe von 350 bis 500 Millionen US-Dollar verursachen. Jährlich würden ab dem Jahr 2020 zwischen 200 und 300 Millionen US-Dollar eingespart.

HP-Chef Dion Weisler betonte, dass der Konzern Marktanteile bei PCs und langfristig auch bei Druckern gewinnen würde. Im September erklärte HP die Übernahme der Druckersparte von Samsung Electronics für 1,05 Milliarden US-Dollar. HP wolle mit der Technologie von Samsung die Fotokopierbranche "neu ordnen und neu erfinden", in der es "seit Jahrzehnten keine Innovation mehr gegeben" habe.

Weisler räumte indirekt ein, dass die Nachfrage in beiden Bereichen schwach bleiben werde. "Im Ausblick auf das Jahr 2017 gehen wir davon aus, dass der Markt ziemlich schwierig bleiben wird."

PC-Markt sinkt weiter

Die Summe der weltweit verkauften PCs belief sich im dritten Quartal 2016 auf 68,9 Millionen Geräte - dies entspricht laut den vorläufigen Ergebnissen des IT-Marktforschungsunternehmens Gartner einem Rückgang von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die PC-Verkaufszahlen sanken damit im achten Quartal in Folge, dies stellt die längste Rückgangsperiode in der Geschichte der PC-Industrie dar.

Nach der Aufspaltung von Hewlett-Packard im Herbst 2015 führt HP Inc. die Produktbereiche Drucker, Druckerverbrauchsmaterialien, Desktop-PCs, Monitore und Notebooks weiter. Bei Desktop-Druckern ist HP Marktführer. Die wichtigste Quelle für Gewinne sind Druckertinte und Toner. Der Absatz ist in dem Bereich stark rückläufig.

In dem Unternehmen Hewlett Packard Enterprise sind seit der Aufspaltung das Servergeschäft, Aruba-Wifi und Networking, die Software mit IT Ops, Big Data, Security und Services zusammengefasst. Weltweit sind dort 200.000 Mitarbeiter tätig.

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My2Cents 14. Okt 2016

Auch im Geschäftsbereich schlägt das durch. Da werden für Teststellungen keine neuen PCs...

most 14. Okt 2016

Bei den Druckern wird es nicht so viel anders aussehen. Klar sind wir immer noch weit...

Phreeze 14. Okt 2016

Kein Wunder also...wir haben auch keine HP mehr genommen: Geräte sind mehr als doppelt so...


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