Abo
  • Services:

'4K unter 50 Zoll ist ein No-Go'

Golem.de: Und, was wäre dann für Sie optimal?

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Marc Cain GmbH, Bodelshausen

Otahal: Unter 50 Zoll für 4K ist für mich ein No-Go, da ich daheim über einen Meter weit vom Monitor weg sitze. Leider sind Ultra-HD-Monitore, die nicht nur groß sind, sondern auch die passenden Anschlüsse haben und ein gutes Bild liefern, noch viel zu teuer, also wird gemütlich gewartet, bis etwas Passendes auftaucht.

Golem.de: Mit 50 Zoll gibt es bisher nur Fernseher. Wie wäre es mit einem 28-Zöller und 60 cm Abstand? Sowas gibt es schon für unter 700 Euro, und die Hersteller bewerben diese neue Kategorie recht stark.

Otahal: Privat wäre mir das zu nahe am Monitor. Im Geschäft wäre die Schrift zu klein, um angenehm damit zu arbeiten. Ich habe 27-Zoll-Monitore mit 2.560 x 1.440 Pixeln ausprobiert, und schon da wird die Schrift einfach zu klein und ich muss tatsächlich mit weniger als 50 cm Abstand am Gerät kleben, trotz meiner mit Brille bei 120 Prozent gemessenen Sehfähigkeit. Jetzt 28 oder 32 Zoll mit Ultra HD zu nehmen, macht das noch schlimmer, alles wird noch kleiner. Ich müsste im Betriebssystem die DPI-Skalierung anschalten, aber damit macht man sich ja genau den Vorteil, mehr Pixel zu haben, wieder zunichte, also ergibt das keinen Sinn. Es gibt auch zu viele Programme, die bei aktiven High-DPI-Einstellungen nicht gut aussehen oder gar nicht bedienbar sind, da Schaltflächen plötzlich außerhalb des Fensters liegen. Den Vorteil, diese Sachen im Geschäft ausprobieren zu können, hat mir einige Enttäuschungen erspart, ich wäre damit nicht zufrieden gewesen.

  • Auch mit 2xMSAA sieht Deus Ex Human Revolution noch so hässlich aus, aber.... (Bilder: Joachim Otahal)
  • ... schon in 4K glätten sich die Kanten, erst... (Bilder: Joachim Otahal)
  • ... mit 6K verschwinden sie ganz. (Bilder: Joachim Otahal)
  • 1:1-Ausschnitt aus Carmageddon, ohne Anti-Aliasing, aber mit Downsampling (Bilder: Joachim Otahal)
  • Drahtgitter in Stone Giant bei 15K: Die starke Tesselation macht auch entfernte Objekte (rechts) detailreicher. (Bilder: Joachim Otahal)
  • Tomb Raider in 14K mit 1:1-Ausschnitt. (Bilder: Joachim Otahal)
Tomb Raider in 14K mit 1:1-Ausschnitt. (Bilder: Joachim Otahal)

Golem.de: Ihnen geht es aber nicht nur um die Technik, Sie spielen die Titel auch tatsächlich. Was muss ein gutes Spiel haben?

Otahal: Mit 40 Jahren bin ich ja fast schon ein Opa im Spielebereich. Da wird man anspruchsvoll. Meine Vorlieben sind Spiele, welche die Phantasie anregen und die Immersion sehr gut umgesetzt hat. Ich spiele meist Solo, und wenn Multiplayer, dann eher auf einer kleinen LAN-Party als online, da Teamspeak nicht an die reale Kommunikation herankommt. Bei First Person Shootern bevorzuge ich Spiele, die Finesse und vorsichtige Herangehensweise fordern und jeden Fehler bitter bestrafen. Aktuelle Beispiele dafür sind Sniper Elite 3 in Authentic und Wolfenstein in Extreme und ArmA 3.

Counterstrike und Battlefield machen zwar Spaß, sind aber inzwischen doch langweilig geworden. Gut gemachte RPGs reizen mich umso mehr, je offener die Welt ist, Elder Scrolls Arena bis Skyrim und auch Fallout 3 zählen für mich zu den besten Vertretern ihrer Art. Historisch spiele ich schon, seit es den Atari 2600 gab, ich habe die ersten Spiele von id Software als neu erlebt und sehr viel Zeit in Doom mit Singleplayer und Multiplayer verbracht. Aktuelle Spiele, die mich schwer enttäuscht haben, sind zum Beispiel Far Cry 3 und Remember Me.

Golem.de: Vielen Dank für das ausführliche Gespräch.

Nachtrag vom 18. Juli 2014, 17:10 Uhr

Anders als ursprünglich beschrieben, liegt beim Downsampling an den Displayausgängen der Grafikkarte keine höhere Auflösung an, als der Monitor darstellen kann. Anpassungen an der Auflösung im Treiber mitsamt den Timings - insbesondere der Bildfrequenz - sind dennoch nötig, damit die Grafikkarte den Framebuffer in den gewünschten Größen zulässt. Vor der Ausgabe wird die Auflösung aber auf die native Pixelzahl des Monitors heruntergerechnet, dabei ergibt sich auch die Kantenglättung, denn: Aus einem Bild mit einer höheren Auflösung wird eines mit einer niedrigeren erstellt, was gegenüber dem Rendering mit einer kleineren Auflösung dennoch mehr Details ergibt. Ebenso beherrscht Deus Ex Human Revolution kein TXAA, diese Technik erschien erst später. Die entsprechenden Textstellen wurden korrigiert, wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

 'Ab DirectX-10 klappt 6K fast immer'
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Top-Angebote
  1. 111€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)
  3. (u. a. Samsung Galaxy S8 für 469€ und S8+ für 569€)

Basinator 11. Aug 2014

Überarbeite mal deine Einstellung gegenüber anderen Menschen, nicht immer nur das...

TrudleR 31. Jul 2014

Damit hat er aber recht, wenn man davon ausgeht, dass ihn die "Schärfe" der Schrift...

TrudleR 31. Jul 2014

Auf den ersten Blick magst du damit recht haben, aber auf den Zweiten gibt es wohl...

TrudleR 31. Jul 2014

Ich habe mit Downsampling Screenshots in Skyrim gemacht (als Wallpaper für mein Tablet...

Solano 29. Jul 2014

ah ok! danke für die info!


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

    •  /