PC: Mini-Notebook GPD Pocket 3 startet bei Indiegogo

Der Pocket 3 von GPD ist ein kompaktes, aber sehr leistungsfähiges Notebook mit wechselbaren Anschluss-Modulen.

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Der GPD Pocket 3
Der GPD Pocket 3 (Bild: GPD)

Der chinesische Hersteller GPD bietet sein neues kompaktes Notebook Pocket 3 per Crowdfunding an. Bei Indiegogo ist das Finanzierungsziel der Kampagne bereits um fast das Zehnfache überschritten - GPD verwendet derartige Plattformen für gewöhnlich eher als Marketinginstrument.

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Der Pocket 3 hat ein 8 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln, das sich drehen lässt. Auf diese Weise kann das Notebook auch als Tablet verwendet werden. Als erstes GPD-Gerät kommt der Pocket 3 mit einem Eingabestift.

Das Notebook ist in zwei Varianten verfügbar: Die preiswertere Variante hat einen Intel Pentium Silver N6000 verbaut, das teurere Modell kommt mit einem leistungsstarken Core i7-1195G7, dem schnellsten Prozessor der Tiger-Lake-U-Serie. Je nach Prozessorausstattung hat das Notebook 8 GByte RAM und eine 512 GByte große SSD oder 16 GByte RAM und eine 1-TByte-SSD.

Tastatur mit Touchpad und Maus-Buttons

Der Pocket 3 hat eine vollwertige Tastatur, die allerdings etwas kompakter aussieht als bei einem größeren Notebook. Oberhalb der Tastatur sind rechts ein Touchpad und links separate Maustasten verbaut. Diese Kombination soll sich besonders gut bedienen lassen, wenn das Notebook mit beiden Händen gehalten wird. In der Mitte ist der Ein-Schalter mit einem Fingerabdrucksensor eingebaut.

  • In der Grundkonfiguration hat das Notebook drei USB-A-Anschlüsse. (Bild: GPD)
  • Der GPD Pocket 3 lässt sich mit externen Akkus aufladen. (Bild: GPD)
  • Dank des rotierbaren Displays kann der Pocket 3 auch als Tablet verwendet werden. (Bild: GPD)
  • Das Chassis des Pocket 3 ist aus Aluminium. (Bild: GPD)
  • Der Pocket 3 im Zeltmodus (Bild: GPD)
  • Der GPD Pocket 3 hat eine Tastatur und ein Touchpad. Zusätzliche Maustasten sind links eingebaut. (Bild: GPD)
  • Der Pocket 3 soll sich aufgrund der verbauten Tastatur gut zum Tippen eignen. (Bild: GPD)
Der GPD Pocket 3 hat eine Tastatur und ein Touchpad. Zusätzliche Maustasten sind links eingebaut. (Bild: GPD)
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Der Pocket 3 hat zwei USB-A-Anschlüsse (USB 3.2 Gen 2), einen USB-C-Anschluss (USB 3.2 Gen 2 und Thunderbolt 4), einen HDMI-Ausgang, einen Ethernet-Anschluss und eine Headsetbuchse. Außerdem hat das Notebook noch einen dritten USB-A-Anschluss, der in einem wechselbaren Modul untergebracht ist.

Interessierte können den Pocket 3 mit zwei weiteren Modulen kaufen, die sich je nach Anwendungszweck tauschen lassen. Neben dem verbauten USB-A-Modul gibt es noch einen seriellen RS-232-Port und einen KVM-Anschluss, über den sich HDMI-Signale in das Notebook schleifen lassen. Das soll professionellen Anwendern helfen, um beispielsweise Server warten zu können.

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Wi-Fi 6 und großer Akku

Der Pocket 3 unterstützt Wi-Fi 6. Das Chassis ist aus Aluminium, neben dem Display ist eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie eingebaut. Der Akku hat eine Nennladung von 10.000 mAh und lässt sich mit 45 Watt Power Delivery aufladen. Ausgeliefert werden soll der Rechner mit Windows 11.

Der Pocket 3 ist in insgesamt vier Konfigurationen bestellbar. Die beiden Standardvarianten kommen mit einem Stylus und jeweils in den beiden verschiedenen Prozessorkonfigurationen. Die Pentium-Version kostet umgerechnet 563 Euro, die i7-Variante 865 Euro. Zusammen mit den beiden Extramodulen steigen die Preise auf jeweils 632 Euro und 934 Euro.

Den Auslieferungszeitraum gibt GPD mit Januar 2022 an. Bei Crowdfunding-Kampagnen bleibt immer ein Restrisiko, dass das finanzierte Gerät am Ende nicht erscheint. GPD hat bislang aber eine sehr zuverlässige Historie, was derartige Kampagnen angeht.

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