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Lenovo führt den deutschen PC-Markt mit 25 Prozent an.
Lenovo führt den deutschen PC-Markt mit 25 Prozent an. (Bild: Lenovo)

PC-Markt: Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

Lenovo führt den deutschen PC-Markt mit 25 Prozent an.
Lenovo führt den deutschen PC-Markt mit 25 Prozent an. (Bild: Lenovo)

Nach lang anhaltendem Abwärtstrend ist der PC-Markt in Deutschland laut Gartner-Bericht im vierten Quartal 2016 gewachsen. Grund dafür ist der Umstieg vieler Unternehmen auf Windows 10, der auch Apples Anteil leicht schmälert.

Der PC-Markt sei im vierten Quartal 2016 in Deutschland um 4,3 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres gewachsen, heißt es in einem Bericht des IT-Marktforschungsinstitutes Gartner. Grund dafür sei der Umstieg vieler Unternehmen auf das Betriebssystem Windows 10 und der damit einhergehenden Neuanschaffung von Desktop-PCs und Notebooks für Mitarbeiter.

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Insgesamt sind laut dem Bericht 3,23 Millionen Geräte im vierten Quartal 2016 abgesetzt worden. Im vierten Quartal des Vorjahres war noch von Einbrüchen des PC-Marktes um bis zu acht Prozent die Rede.

Lenovo bleibt Marktführer, HP wächst schnell

Marktführer auf dem stagnierenden Markt bleibt weiterhin Lenovo mit etwa 25 Prozent. An zweiter Stelle befindet sich HP mit 20,6 Prozent. Dieses Unternehmen hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 16 Prozent um 4,6 Punkte verbessert. Mit Abstand folgt als drittgrößter PC-Hersteller in Deutschland Acer. Die Taiwaner haben einen Marktanteil von 12,2 Prozent im Vergleich zu 13,3 Prozent im Vorjahr. Ein weiterer wichtiger PC-Hersteller ist Dell mit 7,4 Prozent Marktanteil.

Apple hat laut Gartner ebenfalls einen großen Anteil am Computer-Markt. Die Apple-Geräte sind mit ihren eigenen Systemen unter MacOS keine PCs im eigentlichen Sinne. Das Unternehmen sicherte sich im vierten Quartal 2016 7,6 Prozent des deutschen Marktes - ein Minus von einem halben Prozent im Vergleich zu 2015.

Komplettsysteme für Großkunden sinnvoll

Alle genannten Hersteller haben einen Fokus auf den Verkauf von Desktop-Komplettsystemen und Notebooks mit bereits vorinstallierten Betriebssystemen. Geschäftskunden sparen an den Computern in Verbindung mit Serviceangeboten vieler Hersteller, wie etwa Dells Prodeploy Client Suite, zusätzliche Ressourcen für den Aufbau und die Installation der Hardware.

Das baldige Support-Aus von Windows 7 und das mittlerweile omnipräsente Windows 10 sind ein zusätzlicher Anreiz für die Anschaffung neuer Computer.

Auf das gesamte Jahr 2016 gesehen wuchs der PC-Markt lediglich um 0,6 Prozent und blieb damit weitgehend gleich. Ein Grund dafür sind laut Gartner die größer werdenden Intervalle zwischen dem Wechsel auf neuere Hardware, die in den meisten Fällen für simple Büroanwendungen bereits zu leistungsfähig ist.


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User_x 24. Feb 2017

die Preise haben aber ziemlich angezogen? ...zumindest wenn man feine Sachen haben...

nf1n1ty 21. Feb 2017

Na gut, damit kann ich leben. Gesendet von meinem nf1n1ty-PC.

Chris23235 21. Feb 2017

Auch auf dem deutschen Markt? Darüber habe ich nirgendwo Zahlen gefunden.



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