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PC-Markt: Notebook-Preise könnten um 40 Prozent steigen

Steigende Kosten für Speicher und Prozessoren verteuern Notebooks massiv. Trendforce warnt vor Preissteigerungen von bis zu 40 Prozent.
/ Nils Matthiesen
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Notebooks könnten deutlich teurer werden. (Bild: John Diez / Pexels)
Notebooks könnten deutlich teurer werden. Bild: John Diez / Pexels
Inhalt
  1. PC-Markt: Notebook-Preise könnten um 40 Prozent steigen
  2. Fokus auf High-Performance-Produkte

Die Preise für Notebooks stehen vor einem drastischen Sprung. Ein Gerät, das bisher für rund 1.000 Euro im Handel erhältlich war, könnte in den kommenden Monaten bis zu 1.400 Euro kosten. Zu dieser Einschätzung gelangt der taiwanische Marktbeobachter Trendforce(öffnet im neuen Fenster) .

Ursächlich für diese Entwicklung ist die Preisdynamik bei den Kernkomponenten Arbeitsspeicher (DRAM), SSDs und Mobilprozessoren. Demnach könnten die Verkaufspreise für Mittelklasse-Laptops um fast 40 Prozent ansteigen.

Speicher überholt CPU bei den Produktionskosten

Laut der Analyse von Trendforce verschieben sich die Kostenstrukturen in der Fertigung erheblich. Der Anteil von DRAM, SSD und CPU an den gesamten Produktionskosten soll demnach bald auf 58 Prozent steigen. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 45 Prozent.

Besonders markant ist die Entwicklung beim Speicher: Der Kostenanteil von DRAM und SSD wird laut den Prognosen von traditionell 15 Prozent auf mindestens 30 Prozent anwachsen. Damit würde das Speicher-Gesamtpaket erstmals die Kosten für die CPU übersteigen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Hersteller bestrebt sind, ihre Margen stabil zu halten. Um die Erwartungen der Börse zu erfüllen, werden die gestiegenen Komponentenkosten nicht nur eins zu eins weitergegeben. Oft erfolgt eine zusätzliche Preisanpassung nach oben, um eine Margenverwässerung zu verhindern.

Dabei spielt die Marktposition eine entscheidende Rolle: Während Branchenriesen aufgrund ihres Volumens oft bessere Konditionen mit Zulieferern aushandeln können, treffen die Preissteigerungen kleinere Marken und deren Endkunden deutlich härter.


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