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PC-Markt: Gaming als Rettung des Computers

In den vergangenen Jahren wurden immer weniger Computer verkauft, besonders die Absatzzahlen der großen Hersteller wie Lenovo oder HP sinken. Deswegen fokussieren sich die Hersteller auf ein Segment mit Wachstumspotenzial: den Gaming-Markt.

Eine Analyse von veröffentlicht am
Auch Lenovo hat sinkende Absatzzahlen.
Auch Lenovo hat sinkende Absatzzahlen. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Im vergangenen Jahr wurden weniger als 300 Millionen PCs verkauft - so wenig wie zuletzt 2008. Zwischen acht und zehn Prozent gingen die Verkaufszahlen im vergangenen Jahr zurück, besonders die großen Hersteller trifft es: Neben schwächeren Verkaufszahlen gingen auch die Marktanteile um teilweise mehr als ein Prozent zurück.

Inhalt:
  1. PC-Markt: Gaming als Rettung des Computers
  2. Mit Influencern die Marken stärken

Grund dafür sei das stärker werdende Interesse an Smartphones und Tablets. Es werden aber auch immer weniger neue PCs nötig: Wer vor drei oder vier Jahren einen neuen Computer angeschafft hat, wird für die gängigsten Anwendungsszenarien kaum mehr Leistung benötigen. Doch es gibt Hoffnung: Im Gaming-Markt sehen die Hersteller viel Potenzial und greifen damit nach dem rettenden Strohhalm eines kleiner werdenden Markts - das wird aus zahlreichen Gesprächen mit Herstellern auf der Gamescom deutlich.

Tower-PC, Notebook, Monitor, Tastatur, Maus - alles Gaming-Editionen

Seit einiger Zeit versuchen die sonst eher auf Business- und Mainstream-Geräte fokussierten Hersteller wieder verstärkt, Produkte im Gaming-Markt vorzustellen: vom klassischen Gaming-Tower über den Gaming-Cube, das Gaming-Notebook, den Gaming-Monitor bis hin zur eigenen oder in Kooperationen entwickelten Gaming-Peripherie. Die Hersteller versuchen wieder verstärkt, eigene Gaming-Marken aufzubauen. "Kunden wollen nicht ewig nach dem perfektem Produkt suchen, sondern stattdessen eine konkrete Marke kaufen", hieß es aus Branchenkreisen.

Ein recht offensichtliches Beispiel für diese Entwicklung ist HPs Omen-Serie: Vor zwei Jahren stellte der Hersteller erste Gaming-Notebooks unter dem neuen Markennamen vor und begann, langsam einen größeren Fokus auf das Gaming-Segment zu legen. 2015 folgten weitere neue Modelle, in diesem Jahr kamen Gaming-Tower hinzu, zur Gamescom zeigte HP sogar eigene Peripherie und stellte einen neuen Monitor in Aussicht.

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Parallel dazu begann der Hersteller durch Kooperationen mit Youtubern und Twitch-Streamern, die neue Marke weiter zu stärken und dadurch in den bisher von anderen Herstellern beherrschten Gaming-Sektor vorzudringen.

Mit Influencern die Marken stärken 
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  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

Anonymer Nutzer 29. Aug 2016

Nur als Hinweis: Fujitsu Computer (zumindest bei den höheren Modellen) sind müllfrei.

Neuro-Chef 28. Aug 2016

Nein. Aber es ist schon traurig, wofür das mitunter genutzt wird. Ich traue mich...

Spiritogre 23. Aug 2016

Ach ja, ihr habt Probleme ... 1. die Konsolenspiele laufen auch ohne Update problemlos 2...

plutoniumsulfat 23. Aug 2016

Wenn du die ganzen Schnitte rausrechnest, wo dann auf wundersame Weise auf einmal ganze...

Eik 23. Aug 2016

Und den elektrischen Fensterheber usw. hast du wohl vergessen. Immer diese Diskriminierung.


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