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Mit Influencern die Marken stärken

Generell suchen immer mehr Hersteller nach Kooperationsmöglichkeiten mit Gaming-Influencern. "Wenn ein Youtuber ein Produkt nutzt, wollen es die Fans haben. Und das auch, wenn die Konkurrenz eigentlich bessere Produkte anbietet", sagte ein Produktmanager im Gespräch mit Golem.de. Solche Produktplatzierungen seien wichtiger als klassische Werbebanner auf Webseiten.

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Ein weiterer Faktor ist das steigende Interesse an Virtual-Reality-Systemen. Auch wenn bisher nur 200.000 Einheiten des Oculus Rift und HTC Vive verkauft worden sind und bisher einfach die Killeranwendungen für den Durchbruch im Massenmarkt fehlen, sei eine VR-Ready-Zertifizierung für Kunden wichtig. Wer heute einen Gaming-PC kauft, will einen ausreichend leistungsstarken PC haben, um in den kommenden Jahren auch für Virtual Reality gerüstet zu sein.

Das freut die Hersteller natürlich, denn vielleicht greift ein Kunde zu einem etwas stärkeren - und entsprechend teureren - Modell. Dass aber in zwei bis drei Jahren wahrscheinlich deutlich leistungsstärkere Systeme nötig werden, wird dem Kunden dabei nicht gesagt.

Das Konzept scheint aufzugehen

Die Fokussierung auf stärkere Marken im Gaming-Bereich scheint aufzugehen. Die Verkäufe der im Gaming-Segment bisher nicht so präsenten Hersteller seien zwischen 5 und 10 Prozent gestiegen, durch die höherpreisigen Produkte in dem Segment sei der Umsatz aber um bis zu 20 Prozent gewachsen.

Zudem sind die Margen im Gaming-Bereich deutlich höher als in anderen PC-Segmenten. Auffällig ist das bei Tastaturen und Mäusen: einfach ein paar LEDs in das Produkt einbauen und einen Sticker draufpappen, und schon ist es das ultimative neue Gaming-Produkt. Die Hersteller kosten solche Kleinigkeiten wenige Cents, der Endkunde soll aber einen vielfach höheren Preis bezahlen.

Außerdem sind die CPU- und Grafikkartenpreise nicht direkt gestiegen, aber das Limit ist nach oben hin größer geworden. Nvidias High-End-Grafikkarte Titan X kostet rund 1.200 Euro, Intels Topprozessor knapp 1.700 Euro. Entsprechend setzen die Fertig-PC-Hersteller die Preise noch ein wenig höher, denn wer so viel Geld investiert, den stören auch noch einmal 50 oder 100 Euro mehr nicht unbedingt.

Doch muss noch skeptisch betrachtet werden, inwieweit sich die steigenden Verkäufe im Gaming-Bereich tatsächlich auf den gesamten Absatz der einzelnen Hersteller auswirken werden. Das Interesse an PCs sinkt einfach - das Gaming-Segment alleine wird das nur schwer auffangen können.

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 PC-Markt: Gaming als Rettung des Computers
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Anonymer Nutzer 29. Aug 2016

Nur als Hinweis: Fujitsu Computer (zumindest bei den höheren Modellen) sind müllfrei.

Neuro-Chef 28. Aug 2016

Nein. Aber es ist schon traurig, wofür das mitunter genutzt wird. Ich traue mich...

Spiritogre 23. Aug 2016

Ach ja, ihr habt Probleme ... 1. die Konsolenspiele laufen auch ohne Update problemlos 2...

plutoniumsulfat 23. Aug 2016

Wenn du die ganzen Schnitte rausrechnest, wo dann auf wundersame Weise auf einmal ganze...

Eik 23. Aug 2016

Und den elektrischen Fensterheber usw. hast du wohl vergessen. Immer diese Diskriminierung.


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