Abo
  • Services:
Anzeige
Auch Lenovo hat sinkende Absatzzahlen.
Auch Lenovo hat sinkende Absatzzahlen. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Mit Influencern die Marken stärken

Generell suchen immer mehr Hersteller nach Kooperationsmöglichkeiten mit Gaming-Influencern. "Wenn ein Youtuber ein Produkt nutzt, wollen es die Fans haben. Und das auch, wenn die Konkurrenz eigentlich bessere Produkte anbietet", sagte ein Produktmanager im Gespräch mit Golem.de. Solche Produktplatzierungen seien wichtiger als klassische Werbebanner auf Webseiten.

Einen VR-Ready-PC bitte!

Ein weiterer Faktor ist das steigende Interesse an Virtual-Reality-Systemen. Auch wenn bisher nur 200.000 Einheiten des Oculus Rift und HTC Vive verkauft worden sind und bisher einfach die Killeranwendungen für den Durchbruch im Massenmarkt fehlen, sei eine VR-Ready-Zertifizierung für Kunden wichtig. Wer heute einen Gaming-PC kauft, will einen ausreichend leistungsstarken PC haben, um in den kommenden Jahren auch für Virtual Reality gerüstet zu sein.

Anzeige

Das freut die Hersteller natürlich, denn vielleicht greift ein Kunde zu einem etwas stärkeren - und entsprechend teureren - Modell. Dass aber in zwei bis drei Jahren wahrscheinlich deutlich leistungsstärkere Systeme nötig werden, wird dem Kunden dabei nicht gesagt.

Das Konzept scheint aufzugehen

Die Fokussierung auf stärkere Marken im Gaming-Bereich scheint aufzugehen. Die Verkäufe der im Gaming-Segment bisher nicht so präsenten Hersteller seien zwischen 5 und 10 Prozent gestiegen, durch die höherpreisigen Produkte in dem Segment sei der Umsatz aber um bis zu 20 Prozent gewachsen.

Zudem sind die Margen im Gaming-Bereich deutlich höher als in anderen PC-Segmenten. Auffällig ist das bei Tastaturen und Mäusen: einfach ein paar LEDs in das Produkt einbauen und einen Sticker draufpappen, und schon ist es das ultimative neue Gaming-Produkt. Die Hersteller kosten solche Kleinigkeiten wenige Cents, der Endkunde soll aber einen vielfach höheren Preis bezahlen.

Außerdem sind die CPU- und Grafikkartenpreise nicht direkt gestiegen, aber das Limit ist nach oben hin größer geworden. Nvidias High-End-Grafikkarte Titan X kostet rund 1.200 Euro, Intels Topprozessor knapp 1.700 Euro. Entsprechend setzen die Fertig-PC-Hersteller die Preise noch ein wenig höher, denn wer so viel Geld investiert, den stören auch noch einmal 50 oder 100 Euro mehr nicht unbedingt.

Doch muss noch skeptisch betrachtet werden, inwieweit sich die steigenden Verkäufe im Gaming-Bereich tatsächlich auf den gesamten Absatz der einzelnen Hersteller auswirken werden. Das Interesse an PCs sinkt einfach - das Gaming-Segment alleine wird das nur schwer auffangen können.

 PC-Markt: Gaming als Rettung des Computers

eye home zur Startseite
DetlevCM 29. Aug 2016

Nur als Hinweis: Fujitsu Computer (zumindest bei den höheren Modellen) sind müllfrei.

Neuro-Chef 28. Aug 2016

Nein. Aber es ist schon traurig, wofür das mitunter genutzt wird. Ich traue mich...

Spiritogre 23. Aug 2016

Ach ja, ihr habt Probleme ... 1. die Konsolenspiele laufen auch ohne Update problemlos 2...

plutoniumsulfat 23. Aug 2016

Wenn du die ganzen Schnitte rausrechnest, wo dann auf wundersame Weise auf einmal ganze...

Eik 23. Aug 2016

Und den elektrischen Fensterheber usw. hast du wohl vergessen. Immer diese Diskriminierung.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Groz-Beckert KG, Albstadt
  2. Dataport, Hamburg
  3. über Ratbacher GmbH, Raum Bremen
  4. Hermle Maschinenbau GmbH, Ottobrunn bei München


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. GTA V PS4/XBO für 27,00€ und Fast & Furious 1-7 Box Blu...
  2. (u. a. Wolverine 1&2, Iron Man 1-3 und Avengers)
  3. (u. a. Total War: WARHAMMER 24,99€ und Rome: Total War Collection 2,75€)

Folgen Sie uns
       


  1. Analysepapier

    Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

  2. Apple

    Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

  3. Underground Actually Free

    Amazon beendet Programm mit komplett kostenlosen Apps

  4. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  5. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  6. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Ms MINT

  7. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  8. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  9. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  10. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. e.GO Life Elektroauto aus Deutschland für 15.900 Euro
  2. Elektroauto VW testet E-Trucks
  3. Elektroauto Opel Ampera-E kostet inklusive Prämie ab 34.950 Euro

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Snap Spectacles im Test: Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
Snap Spectacles im Test
Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
  1. Kamera Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder
  2. Snap Spectacles Snap verkauft Sonnenbrille mit Kamera für 130 US-Dollar
  3. Soziales Netzwerk Snapchat geht an die Börse - und Google profitiert

  1. Re: Na endlich

    ceysin | 03:03

  2. Re: gestern vdsl50 erstmals getestet

    bombinho | 02:54

  3. Re: Private geben sich selbst Todesstoß

    ve2000 | 02:21

  4. Re: 80 Prozent nutzen die kostenfreien SD-Varianten.

    ve2000 | 02:13

  5. Re: Ich bin auch für die Todesstrafe

    ooKEKSKILLERoo | 01:48


  1. 15:07

  2. 14:32

  3. 13:35

  4. 12:56

  5. 12:15

  6. 09:01

  7. 08:00

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel