PC-Markt Europa: HP, Acer und Asus verkaufen die meisten Rechner

Während der PC-Markt in Westeuropa schrumpft, legt er in Deutschland kräftig zu. Das sind die Ergebnisse der Marktforscher vor Gartner für das erste Quartal des Jahres 2012. In Deutschland hat dabei Acer HP von der Spitze verdrängt.

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Acer President Jim Wong
Acer President Jim Wong (Bild: Keith Bedford/Reuters)

Insgesamt wurden in Europa nach den Zahlen von Gartner im ersten Quartal 2012 15,5 Millionen PCs verkauft, 3,1 Prozent weniger als Anfang 2011. 2,5 Prozent weniger Rechner wurden an Unternehmen geliefert, die Privatanwender kauften 3,8 Prozent weniger. Dass der professionelle Markt weniger stark schrumpfte, führt Gartner auf die fortschreitende Umstellung auf Windows 7 bei Firmen zurück. Die stärksten Rückgänge verzeichnete Gartner in den auch von der Euro-Krise besonders stark betroffenen Ländern Italien, Griechenland, Portugal und Spanien.

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In Westeuropa ist HP weiterhin mit einem Marktanteil von 22,9 Prozent der größte Hersteller. Ihm folgen auf den Plätzen 2 und 3 Acer (14,6 Prozent) und Asus mit 9,5 Prozent. Kaum schwächer ist aber Dell mit 9,2 Prozent, Lenovo kommt noch auf 8,6 Prozent. Traditionell machen viele kleinere Marken den größten Anteil aus, von ihnen kommen 35,2 Prozent der PCs.

  • Daten und Tabelle: Gartner
  • Daten und Tabelle: Gartner
Daten und Tabelle: Gartner

Das Kaufverhalten der Deutschen ist dazu recht gegensätzlich. Hier liegen die Top 3 eng beisammen, Acer ist mit 15 Prozent nun dank besserer Geschäfte mit Unternehmen größter PC-Hersteller in Deutschland, Lenovo kommt auf 14,9 Prozent, HP ist mit 14,5 Prozent Dritter. Erst dann folgen Asus (8,3 Prozent) und Dell (8,2 Prozent), der Anteil der anderen Hersteller ist mit 39,1 Prozent noch größer als im gesamten Westeuropa.

Die drei größten Hersteller konnten dabei allesamt zulegen, was auch zu einem Gesamtwachstum des deutschen PC-Marktes um 7,1 Prozent geführt hat. Es ist das erste Mal seit zwei Jahren, dass der deutsche Markt wieder wächst. Laut Gartner liegt das aber vor allem daran, dass das Vorjahresquartal so schwach war. Dennoch konnten an deutsche Firmen 9 Prozent mehr Rechner verkauft werden und an Privatanwender 5,2 Prozent mehr.

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Für den gesamten europäischen Markt gilt aber Gartner zufolge, dass die Privatanwender immer mehr Smartphones und Tablets kaufen, statt ältere PCs zu ersetzen.

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