Abo
  • Services:

PC-Komponenten: Thunderbolt-2-Karte mit Displayport-Loop als Konzept

Intel will offenbar die Verbreitung von Thunderbolt fördern und hat dazu ein Konzept einer Steckkarte entwickelt. Auf dessen Basis könnten verschiedene Anbieter eigene Thunderbolt-Karten anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel arbeitet an einer Thunderbolt-2-Steckkarte für PCs.
Intel arbeitet an einer Thunderbolt-2-Steckkarte für PCs. (Bild: Intel)

Intel arbeitet an einem Referenzdesign für Thunderbolt-2-Karten. Die von VR-Zone veröffentlichte Präsentation zeigt eine Thunderbolt-Steckkarte für PCIe-Slots mit vier Lanes. Die Kompatibilität ist anscheinend begrenzt, so muss das Bios bereits auf die Existenz der Karte vorbereitet sein.

Stellenmarkt
  1. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Flensburg
  2. über experteer GmbH, Hamburg (Home-Office)

Die Thunderbolt-Karte als Konzept setzt bereits auf den neuen Falcon-Ridge-Chip. Der beherrscht die Übertragung von 20 GBit/s und soll vor Ende des Jahres 2013 in Mustern produziert werden. Die Massenproduktion ist für 2014 geplant. Schnell wird es die Karte also nicht im Handel geben.

Da Thunderbolt auch Displayport-Signale übertragen kann, braucht die Steckkarte einen Displayport-Eingang. Der ist nach dem Konzept etwas ungünstig innen verlegt. Der Anwender müsste also erst einmal das Kabel von der Grafikkarte wieder ins Gehäuse führen. Da es aber nur ein Konzept ist, könnten Hersteller, die dieses aufgreifen, auch praktischere Lösungen konstruieren.

Ob so eine Karte basierend auf Intels Design in den Handel kommen wird, ist unklar. Die Nachfrage nach Thunderbolt-Produkten wird vor allem durch Apple erzeugt, denn dort ist die Schnittstelle überall vorhanden. PC-Hersteller hingegen ignorieren den Standard weitgehend. Acer hat sich bereits gegen Thunderbolt entschieden, obwohl der taiwanische Hersteller ursprünglich zu den ersten Anbietern mit Thunderbolt-Notebook gehörte.

Thunderbolt konnte seine theoretischen Vorteile vor allem in der Anfangszeit kaum ausspielen. So überträgt ein Kabel zwar rund 10 Watt, doch die Chips in Endgeräten und den beiden aktiven Kabelenden nehmen so viel Leistung auf, dass es schwer ist, netzteillose Datenträger zu produzieren. Hersteller nannten gerade einmal 4 Watt, die ihnen für das eigene Gerät übrig blieben - zu wenig, um etwa eine externe Festplatte per Thunderbolt anzuschließen. Per USB ist, mitunter mit proprietären und nicht standardkonformen Mitteln, durchaus mehr möglich. Mit USB Power Delivery und Battery Charge sind zudem zwei aufsetzende Standards vorhanden, die das Energieproblem lösen.

Mittlerweile hat USB 3.0 eine so große Verbreitung, dass viele Anwender keinen Bedarf mehr an Thunderbolt haben. Niedrige Latenzen, etwa zum Anschluss von Fibre-Channel-Hardware, sind nur für wenige Anwendungszwecke wichtig. Zudem ist bereits USB 3.1 mit 10 GBit/s fertiggestellt worden, also genauso schnell wie Thunderbolt in seiner ersten Fassung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,49€
  2. 7,48€
  3. 16,82€
  4. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)

spambox 14. Aug 2013

Das bedeutet im Klartext, Intel hat dilettantische Arbeit geleistet und wird den Kunden...

Phreeze 13. Aug 2013

das dachte ich mir auch :) and the winner is USB1/2/3 und micro fürs laden


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018)

Das Lenovo Thinkpad X1 Extreme wird das neue Top-Notebook des Unternehmens. Wir haben es samt Docking-Station auf der Ifa 2018 ausprobiert.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /